Archiv der Kategorie: Allgemein

Liebe Freunde in aller Welt …

Deutsch – EspañolEnglish

… es freut mich sehr, dass einige von Euch hin und wieder in diesen Blog schauen. Dabei wird Euch vielleicht aufgefallen sein, dass der Name „panamericanafahrt.com“ eigentlich nicht mehr zum Inhalt passt. Das stört mich selbst, aber bisher habe ich es nicht gewagt, den Namen zu ändern. Ich fürchte, dass dabei möglicherweise einiges durcheinander gerät und meine „follower“ (also ihr alle) dann vielleicht nicht mehr über die neuen Beiträge informiert werdet.

Ich bleibe aber „am Ball“ und versuche das in aller Ruhe in den Griff zu bekommen, wenn ich wieder zurück in Deutschland bin. Und das wird übermorgen sein, also am 16.07.2019, morgens um 6.20 Uhr sollte mein Flieger aus Peking in München landen.

Danach kümmere ich mich auch noch um die Videos vom Naadam-Fest in Ulan Bator. Da gibt es unendlich viel Filmmaterial, das ich erst noch sichten und dann schneiden muss. Das dauert leider seine Zeit. Ich bitte um etwas Geduld.

Noch ein kleiner Hinweis: Nach längerem Suchen und Probieren, habe ich es endlich geschafft, dass die Fotos im Blog beim Anklicken auf Originalgröße geöffnet werden. Das macht die Bilder sehr viel eindrücklicher und prägnanter:

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Bis jetzt konnte ich aus Zeitgründen aber nur die Fotos in den Beiträgen über die Mongolei überarbeiten. Im Laufe der Zeit werde ich das für alle Beiträge zu dieser Reise nachholen. Also nicht vergessen: Bei Fotos jetzt immer mal anklicken, dann kommen die richtig gut raus (s.o.).

Damit will ich heute meine „Berichterstattung“ von dieser Mongoleireise abschließen und mich auf den Rückflug nach Deutschland vorbereiten.

Bis zum nächsten Mal

Jürgen

Español

Queridos amigos en todo el mundo,

Estoy muy feliz de que algunos de ustedes miren este blog de vez en cuando. Es posible que haya notado que el nombre „panamericanafahrt.com“ ya no es apropiado para el contenido. Eso me molesta a mi también, pero hasta ahora no me he atrevido a cambiar el nombre. Me temo que podría haber cierta confusión y mis „seguidores“ (es decir, todos ustedes) podría no estar informados sobre los nuevos posts.

Pero me quedo „en la bola“ e intento cambiar esto cuando estoy de vuelta en Alemania. Y eso será pasado mañana, así que el 16.07. 2019 por la mañana, a las 6:20 en punto, mi avión debería aterrizar desde Beijing en Munich.

Luego también me ocupo de los videos del festival Naadam en Ulan Bator. Hay una cantidad infinita de imágenes que tengo que ver y luego editar. Esto lamentablemente lleva tiempo. Por favor sean pacientes.

Otra pequeña pista: Después de una larga búsqueda e intento, finalmente logré que Ustedes pueden abrir las fotos del blog en el tamaño original haciendo un solo clic en ellas. Esto hace que las imágenes sean mucho más impresionantes y concisas:

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Hasta ahora, debido a limitaciones de tiempo, solo pude revisar las fotos de los artículos sobre Mongolia. Con el tiempo, lo haré para todas fotos en el blog. Así que no olviden hacer clic en las fotos de vez en cuando, salen muy bien.

Hoy quiero concluir mi „informe“ sobre este viaje de Mongolia y prepararme para el vuelo de regreso a Alemania.

Nos vemos la próxima vez

Jürgen

 

English

Dear friends all over the world,

I am very happy that some of you look at this blog now and then. You may have noticed that the name „panamericanafahrt.com“ is no longer appropriate for the content. That bothers me, but so far I have not dared to change the name. I’m afraid there might be some confusion and my „followers“ (ie you all) might not be informed about the new posts.

But I stay „on the ball“ and try to get a grip on this when I’m back in Germany. And that will be the day after tomorrow, so on July 7, 2019 in the morning at 6:20 o’clock my plane from Beijing should land in Munich.

Then I will also take care of the videos of the Naadam festival in Ulan Bator. There is an infinite amount of footage that I have to sift and then cut. This unfortunately takes a lot of time. Please be patient.

Another small hint: After a long search and try, I finally managed to let you open the photos of the blog in the original size by just clicking at them. This makes the pictures much more impressive and concise:

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Until now, due to time constraints, I was only able to revise the photos in the articles about Mongolia. Over time, I’ll do that for the entire blog. So do not forget to click on photos every now and then, they come out really well.

Today I want to conclude my „reporting“ on this Mongolian trip and prepare myself for the return flight to Germany tomorrow.

Until next time

Jürgen

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Hustain Huruu und Ghorki Terelj

Deutsch – EspañolEnglish

Die beiden Nationalparks liegen westlich und östlich von Ulan Bator.

Zuerst besuchen wir den Hustain Huruu NP. Mit 50.000 Hektar ist er der kleinste Nationalpark in der Mongolei. Trotzdem ist er sehr sehenswert, denn hier lebt ein Teil der insgesamt knapp siebenhundert echten Wildpferde, die es in der Mongolei noch gibt.

Der Terelj NP im Osten von Ulan Bator ist vor allem wegen seiner landschaftlichen Schönheit und seiner Nähe zur Hauptstadt berühmt. Für die Einwohner von Ulan Bator ist dieser Nationalpark in den letzten zwanzig Jahren zu einem Naherholungsgebiet geworden, in dem es eine Unzahl von Ger-Camps und einige ausgezeichnete Hotels gibt. Zum Beispiel dieses hier, in dem wir zweimal sehr gut essen gehen:

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Dass dies alles der Natur nicht allzu gut tut, liegt auf der Hand. Trotzdem lohnt sich ein Besuch. Imposant ist z.B. diese Felsformation, die an eine riesige Schildkröte erinnert:

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Aber selbst in diesem touristisch weitgehend erschlossenen Gebiet, stößt man plötzlich auf unerwartete Hindernisse. Und hier fahren nur die ganz Mutigen durch:

Wir lassen das besser sein, schließlich müssen wir unseren Patriot übermorgen unversehrt in Ulan Bator zurückgeben.

 

Español

Hustain Huruu y Ghorki Terelj

Los dos parques nacionales están ubicados al oeste y al este de Ulan Bator.

Primero visitamos el Parque Nacional de Hustain. Con 50,000 hectáreas, es el parque nacional más pequeño de Mongolia. Sin embargo, vale la pena verlo, porque aquí vive una parte del total de casi setecientos caballos salvajes reales que aún existen en Mongolia.

El Parque Nacional Terelj en el este de Ulan Bator es famoso por su belleza escénica y su proximidad a la capital. Para los residentes de Ulan Bator, este parque nacional se ha convertido en un área recreativa en los últimos veinte años, con una gran cantidad de campamentos de ger y algunos hoteles excelentes. Por ejemplo este, donde comemos dos veces muy bien:

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Es obvio que este desarrollo turístico no es tan bueno para la naturaleza. Sin embargo, una visita vale la pena. Bastante impresionante es esta formación rocosa, que recuerda a una enorme tortuga:

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Pero incluso en esta área desarrollada en gran medida por el turismo, de repente te encuentras con obstáculos inesperados. Y aquí solo pasan los muy valientes:

No nos atrevimos hacerlo, después de todo, pasado mañana tendremos que devolver nuestro Patriot intacto en Ulan Bator.

 

English

Hustain Huruu und Ghorki Terelj

The two national parks are located west and east of Ulan Bator.

First we visit the Hustain NP. With 50,000 hectares, it is the smallest national park in Mongolia. Nevertheless, it is very worth seeing, because here lives a considerable part of the total of nearly seven hundred of really wild horses that still exist in Mongolia:

The Terelj NP in the east of Ulan Bator is famous for its scenic beauty and proximity to the capital. For the residents of Ulan Bator, this national park has become a recreational area in the last twenty years, with a myriad of ger-camps and some excellent hotels. For example this one, where we ate twice very well:

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It’s obvious that this touristic development is not all that good for nature. Nevertheless, a visit is worthwhile. Very impressive is this massive rock formation, which looks very much like a huge turtle:

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But even in this touristically largely developed area, you suddenly come across unexpected obstacles. And here only the very brave ones go through:

We’ll do better, after all, the day after tomorrow we’ll have to return our patriot to Ulan Bator intact.

Dschingis Khan

Deutsch – EspañolEnglish

Dass Chingis Khan ein großer Heerführer war und im 13. Jahrhundert sein Reich bis Osteuropa ausdehnte, werden die meisten noch aus dem Geschichtsunterricht wissen oder können es in Wikipedia  nachlesen. Vielleicht erinnert sich ja auch der eine oder die andere an diesen deutschen Schlager der späten siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts oder die gleichnamige Pop-Gruppe:

Gruppe Dschingis Khan

Dass Dschingis Khan in Glaubensfragen sehr liberal dachte und den sich unterwerfenden Völkern erlaubte, ihre jeweilige Religion ungestört weiter zu leben, macht ihn unter den Herrschern seiner Zeit wahrscheinlich zu einer Ausnahmeerscheinung. (Wer sich nicht unterwerfen wollte, wurde allerdings gnadenlos verfolgt und unterjocht!)

Und so wird Dschingis Khan bis heute im Lande verehrt und ist mit seinem Namen und Porträts auf allen erdenklichen Produkten vertreten, nicht nur auf dem Geldschein über 500 Tukrit (s.o.), sondern z.B. auch auf Wodka-Flaschen:

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Mit zahlreichen Statuen und vielen Monumenten im ganzen Lande ist der große Mongole quasi omnipräsent. Besonders wuchtig der sitzende Khan vor dem Parlament in Ulan Bator 

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… und überdimensional groß und martialisch der kriegerische Khan in einer Ebene östlich der Hauptstadt mit Blick in die Region, aus der er stammt:

 

Español

Genghis khan

Que Chingis Khan fue un gran comandante del ejército y extendió su imperio hasta Europa del Este en el siglo XIII, la mayoría todavía sabrá de las lecciones de historia o puede leerlo en Wikipedia . Tal vez uno u otro recuerde esta canción exitosa alemána de finales de los años setenta del siglo pasado de un grupo pop con el mismo nombre del famoso Khan:

Gruppe Dschingis Khan

El hecho de que Genghis Khan haya pensado de manera muy liberal en cuestiones de fe y haya permitido que los pueblos subyugados continúen sin alterar su religión respectiva, probablemente lo convierte en una excepción entre los gobernantes de su tiempo. (¡Quien no quiso someterse, sin embargo, fue perseguido y subyugado sin piedad!)

Y así, Genghis Khan todavía es venerado en el Mongolia y está representado con su nombre y retratos en todos los productos imaginables, no solamente en los billetes de 500 Tukrit (mira arriba), pero por ejemplo inclusive en botellas de Vodka:

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Con numerosas estatuas y muchos monumentos en todo el país, el gran Khan es prácticamente omnipresente. Particularmente el poderoso Khan sentado frente al parlamento en Ulan Bator (Enlace) …

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… y demasiado grande y marcial, el monumento del guerrero Khan en una llanura al este de la capital con una vista de la región de la que proviene:

English

Genghis Khan

That Chingis Khan was a great army commander and extended his empire to Eastern Europe in the 13th century, most will still know from history lessons or can read it in Wikipedia. Perhaps one or the other remembers this German hit (link to the outside) of the late seventies of the last century sung by a pop-group with the name of the Great Khan:

Gruppe Dschingis Khan

The fact that Genghis Khan thought very liberally in questions of faith and allowed the subjugating peoples to continue their respective religion undisturbed makes him probably an exception among the rulers of his time. (Those who did not want to submit, however, were mercilessly persecuted and subjugated anyway!)

And so Genghis Khan is still revered in the country and is represented with his name and portraits on all imaginable products, not only on bills of 500 Tukrit (see above), but including on bottles of vodka:

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With numerous statues and many monuments throughout the country, the great Mongol is virtually omnispresent. Particularly the powerful sitting Khan in front of the parliament in Ulan Bator (Link) …

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… and overly large and martial the warlike Khan in a plain east of the capital with a view of the region from which he comes:

 

Pferde in der Mongolei

Deutsch – EspañolEnglish

Frei laufende Herden von Pferden, Kamelen, Yaks, Ziegen und Schafen und manchmal auch Kühen prägen viele Landschaften in der Mongolei:

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Ziegen und Schafe

Aber wahrscheinlich ist das Pferd das häufigste und wichtigste Tier in diesem Land. Es ist Reittier, Fleischlieferant und spendet den beliebten Airag, gegorene Stutenmilch.

Auf dem Markt in Charchorin nehmen Helga und Horst mutig einen kräftigen Schluck von dem beliebten Getränk:

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Ich selbst beschränke mich aufs Fotografieren und versuche es danach mit einem kleinen Schluck; schmeckt ähnlich wie Buttermilch, ist aber saurer.- Na ja …

Meist leben die Pferde in Herden, die frei herumlaufen. Jedenfalls in der warmen Jahreszeit. Wo sie im beinkalten Winter in der Mongolei leben, wissen wir nicht so genau. Die wenigen Ställe, die wir in den endlosen Gras- und Steppenflächen sehen, scheinen da nicht auszureichen.

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Einmal sehen wir neben der Landstraße plötzlich viele Autos und Lastwagen, die mitten im Gelände parken. Zahlreiche Menschen, überwiegend in mongolischer Tracht, laufen aufgeregt zwischen den Fahrzeugen umher. Plötzlich tauchen schnell galoppierende Pferde auf einer Hügelkuppe auf und werden von den wartenden Menschen mit Spannung erwartet.

Offensichtlich hat ein Pferderennen stattgefunden und wir haben gerade gesehen, wie die Tiere ins Ziel gekommen sind. Wir fahren quer über die Wiese zum Ort des Geschehens. Das Rennen haben wir leider verpasst, aber wir können beobachten, wie die klatschnassen Pferde mit Holzscheiten vom Schweiß befreit werden, wie die Männer sich zum Sieg gratulieren und die erschöpften – kleinen – Reiter das Geschehen verfolgen. Die Reiter sind alle Kinder. Kleine Buben zwischen sechs und zwölf Jahren, die eine wilde und gefährliche Jagd hinter sich haben:

Wir wissen nicht, ob es noch ein weiteres Rennen gibt, aber alles sieht nach Aufbruch aus. Also fahren auch wir weiter.

Wie bedeutend Pferde für viele Mongolen sind, lässt sich auch in der Nähe von Avanjeer beobachten. Dort steht ein imposanter Pferdetempel am Rande der Landstraße:

Auf uns wirkt die Anlage etwas kitschig und so recht wissen wir auch nicht, welche Bedeutung sie hat. Alles ist leider nur auf Mongolisch beschrieben. Aber sicher werden Pferde hier gewürdigt und verehrt.

Ganz sicher werden wir auch beim Naadam-Festival Mitte Juli noch einmal Gelegenheit haben, die schönen Tiere mit ihren verwegenen jungen Reitern beobachten zu können.

Während die Pferde, die wir so oft am Rande der Landstraßen und Pisten sehen, in den meisten Fällen wohl irgendwelche Besitzer haben, die in den einsam gelegenen Jurten leben, gibt es in der Mongolei noch immer ca. 670 wild lebende Przewalski-Pferde. Etwa die Hälfte davon lebt im Hustain National-Park im Zentrum des Landes. Mit einem Führer fahren wir am frühen morgen durch das bergige Gelände und haben Glück:

Español

Caballos en Mongolia

Caballos, camellos, yaks, ovejas y cabras y a veces vacas caracterizan muchos paisajes en Mongolia:

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Ziegen und Schafe

Pero probablemente el caballo sea el animal más importante de este país. Es un proveedor de carne, monte y dona el popular Airag, la leche de yegua fermentada.

En el mercado de Charchorin Helga y Horst, valientemente, toman un sorbo de la bebida popular:

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Me limito a fotografiar el momento y luego lo intento con un pequeño sorbo. Sabe similar al suero de leche, pero es más ácido, bueno …

Normalmente los caballos viven en manadas que vagan libres. Al menos en la estación cálida. Donde viven en los inviernos fríos en Mongolia, no sabemos exactamente. Los pocos establos que vemos en las interminables áreas de pasto y estepa parecen ser inadecuados. Pero siempre disfrutamos de la vista de los bellos animales:

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Una vez que vemos repentinamente al lado de la carretera muchos autos y camiones estacionados en medio de los terrenos. Numerosas personas, en su mayoría vestidas con trajes mongoles, corren con entusiasmo entre los vehículos. De repente, los caballos galopando aparecen en la cima de una colina y son esperados ansiosamente por las personas que esperan.

Obviamente ha tenido lugar una carrera de caballos y acabamos de ver cómo los animales llegaron a la meta. Conducimos a través de la pradera a la escena. Desafortunadamente, hemos perdido la carrera, pero podemos ver cómo los caballos empapados se liberan de sudor con troncos, cómo los hombres se felicitan por la victoria y cómo los jinetes agotados y pequeños siguen la acción. Los jinetes son todos niños. Niños pequeños de entre seis y doce años, que tienen una caza salvaje y peligrosa detrás de ellos:

No sabemos si hay otra carrera, pero todo parece una partida. Así que seguimos conduciendo.

La importancia de los caballos para muchos mongoles también se puede observar cerca de Avanjeer. Hay un imponente templo de caballos en el borde de la carretera:

A nosotros el templo parece un poco cursi y no sabemos exactamente qué significado tiene. Desafortunadamente todo está descrito en mongol. Pero ciertamente los caballos son apreciados y adorados aquí.

Por supuesto, en el Festival de Naadam a mediados de julio, tendremos nuevamente la oportunidad de observar a los hermosos animales con sus jóvenes y atrevidos jinetes.

Mientras que los caballos que tan a menudo vemos en el borde de los caminos y laderas del país, en la mayoría de los casos tienen algunos propietarios que viven en las yurtas aisladas, todavía hay alrededor de 670 caballos Przewalski salvajes en Mongolia. Alrededor de la mitad de ellos viven en el Parque Nacional Hustain en el centro del país. Con un guía, manejamos a través del terreno montañoso temprano en la mañana y tenemos suerte:

 

English

Horses in Mongolia

Horses, camels, yaks, sheep and goats and sometimes cows characterize many landscapes in Mongolia:

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Ziegen und Schafe

But probably the horse is the most important animal in this country. It is a mount, meat supplier and donates the popular Airag, fermented mare’s milk.

On the market in Charchorin Helga and Horst bravely take a sip of the popular drink:

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I limit myself to taking a photo and then try it with a small sip myself; tastes similar to buttermilk, but is more sour – well …

Usually the horses live in herds that roam free. At least during the warm season. Where they live in the very cold winters in Mongolia, we do not know exactly. The few stables that we see in the endless grass and steppe areas seem to be inadequate. But we always enjoy the sight of the beautiful animals:

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Once we see suddenly next to the highway many cars and trucks parked in the middle of the grounds. Numerous people, mostly in Mongolian costume, are running excitedly between the vehicles. Suddenly galloping horses appear on a hilltop and are enthusiastically greeted by the waiting people.

Obviously a horse race has taken place and we have just seen how the animals came to the finish. We drive across the steppe to the scene. Unfortunately we missed the race, but we can watch how the soaking wet horses are freed of sweat with logs, how the men congratulate each other on the victory and how the exhausted – little – riders follow the action. The riders are all children. Little boys between six and twelve, who have a wild and dangerous hunt behind them:

We do not know if there is another race, but everything looks like a departure. So we drive on.

How significant horses are for many Mongols can also be observed near Avanjeer. There is an imposing horse temple close to the road:

On us, the monument looks a bit strange and we do not know what meaning it really has. Everything is unfortunately only described in Mongolian. But certainly horses are appreciated and worshiped here.

For sure, at the Naadam Festival in mid-July, we will once again have the opportunity to observe the beautiful animals with their daring young riders.

While the horses that we so often see close to the country roads, in most cases have some owners who live in the secluded yurts, there are still about 670 wild Przewalski horses in Mongolia. About half of them live in the Hustain National Park in the center of the country. With a guide we drive through the mountainous terrain early in the morning and are lucky:

Die Mogul Dünen

Deutsch – EspañolEnglish

liegen etwa 80 km östlich von Charchorin, gleich an der Landstraße Richtung Ulan Bator.

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Wir waren hier schon einmal, konnten das gesuchte Ger-Camp aber nicht finden und waren auch von dem Blick auf die Dünen nicht besonders beeindruckt. Also kommen wir mit wenig Erwartungen zum Mogul Els zurück. Diesmal haben wir aber mehr Zeit. Wir können uns auf die Landschaft einlassen und entdecken plötzlich ein paar Dinge, die wir vor knapp einer Woche nicht gesehen haben.

Da sind z.B. die weißen Stupas auf einem Hügel einige Kilometer vor den Mogul-Dünen haben. Ein mongolisches Ehepaar bringt hier Opfer dar. Der Mann entzündet ein kleines Feuer, die Frau schreitet um die Pagoden herum und spritzt dabei mit einem kleinen Löffel Milch in die Luft.

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Gleich gegenüber gibt es auf dem benachbarten Hügel eine von diesen „Steinsetzungen“ oder „Ovoos“, die meist auf Bergkuppen oder Passhöhen anzutreffen sind. Sie sind stets mit blauen Tüchern geschmückt und alle Reisenden, die an diesen Landmarken stehen bleiben, umkreisen diese Steinhügel dreimal im Uhrzeigersinn. Dabei legen sie weitere Steine oder andere kleine Gaben hinzu hinzu und formulieren Wünsche für die Zukunft oder beschwören die lokalen Gottheiten.

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Dieser Steinhügel hier ist besonders schön und gleichmäßig geformt und offensichtlich ein gern besuchter Ort.

Hinter der Anhöhe geht es hinab in die Ebene, durch die sich die Mogul Dünen über ca. 100 km erstrecken. Diesmal nehmen wir uns mehr Zeit und finden schließlich auch das schöne Ger-Camp, das in i-Overlander aufgeführt ist. Wir reservieren gleich für zwei Nächte:

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Viel gereiste Touristen nennen die Mogul-Dünen ein wenig abfällig die Kleine Gobi. Aber das ist etwas überheblich. Tatsächlich hat die Landschaft um das Dünenfeld eine ganze Menge zu bieten, sandige Pisten …

… reichlich Kamele und eine gebirgige Umgebung. Wer sich die lange Fahrt in die „richtige“ Gobi sparen will, findet hier alles, was die Wüste ausmacht: Herrliche Ausblicke in die Dünen und die Umgebung, feenhafte Sandbewegungen im Wind, kleine Oasen mit üppiger Vegetation, Reiher an den Wasserstellen ….

… und organisierte Ausritte auf Kamelen. Das ist natürlich was für die Touristen aus aller Welt, – uns eingeschlossen. Weil ich es besonders schlau machen will, feilsche ich eine ganze Zeit mit den Kameltreibern und dann zahlen wir letztlich doch das, was hier jedermann bezahlen muss: 30.000 Tukrit für den Führer, die drei Kamele und eine gute halbe Stunde auf dem Rücken der Kamele durch die Dünen. Das sind umgerechnet knapp 10 Euro:

Mir kommt das Feilschen im Nachhinein lächerlich vor, aber der Ausritt macht mir trotzdem richtig Spaß. Vor allem, weil das Kamel, auf dem Werner hinter mir reitet, immer wieder seinen Kopf an mein Bein drückt und ich es sogar ein bisschen am Kopf streicheln kann. Am liebsten hätte ich das friedliche Tier mitgenommen.

Weniger erfreulich ist der Umgang der Kameltreiber mit den Tieren, die unwillig sind. Die werden erbarmungslos an den Nasenringen herumgezerrt, bis sie vor Schmerz schnaubend schließlich doch ihren Treibern folgen oder sie werden mit Schlägen in die Knie gezwungen, so dass man Ober- und Unterschenkel ihrer Vorderbeine mit einem Seil brutal zusammenbinden kann und die Tiere in dieser Position stundenlang bewegungslos in der Sonne ausharren müssen.

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Da sind die Ausritte mit den Touristen zwischen den Höckern vermutlich eine Erlösung für die meisten Kamele.

 

Español

Las Dunas Mogul

… están ubicado a unos 80 kilómetros al este de Charchorin, junto a la carretera principal hacia Ulan Bator.

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Ya hemos estado aquí antes, pero no pudimos encontrar el Ger-Camp que buscábamos y no nos impresionó especialmente la vista distante de las dunas. Así que volvemos a Mogul Els con poca expectativa. Pero esta vez tenemos más tiempo. Podemos involucrarnos en el paisaje y descubrir repentinamente algunas cosas cerca de la carretera que no vimos hace apenas una semana.

Hay por ejemplo unas estupas en una colina frente de las dunas. Una pareja de mongoles hace sacrificios aquí. El hombre enciende un pequeño fuego, la mujer camina alrededor de las pagodas, echando leche con una cucharada pequeña en el aire.

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Justo enfrente por el otro lado de la carretera hay uno de estos „asentamientos de piedra“ u „Ovoos“, que se encuentran principalmente en laderas de colinas o alturas de paso. Siempre están adornados con telas azules y todos los viajeros que se detienen en estos puntos de orientación orbitan estos mojones tres veces en el sentido de las agujas del reloj. Agregan más piedras u otros pequeños regalos y formulan deseos para el futuro o convocan a las deidades locales.

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Este mojón es especialmente hermoso y tiene una forma uniforme y, obviamente, es un lugar popular para visitar.

Detrás de la colina, la carretera desciende a la llanura a través de la cual se extienden las dunas de Mogul durante unos 100 km. Esta vez tomamos más tiempo y finalmente encontramos el hermoso Ger Camp, que figura en i-Overlander. Reservamos una yurta para dos noches:

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Muchos de los turistas que viajan acá llaman a las dunas de Mogul un poco despectivo el Pequeño Gobi. Pero esa es una actitud un poco arrogante. De hecho, el paisaje alrededor del campo de dunas de Mogul tiene mucho que ofrecer, incluidas unas pistas arenosas …

… bastante camellos y un entorno montañoso bello. Si quiere ahorrarse el largo viaje hasta el „real“ Gobi, aquí tiene todo lo que compone el desierto: Magníficas vistas de las dunas y de la zona, movimientos de arena en el viento, pequeños oasis con vegetación exuberante …

… y paseos organizados en camellos. Esto es, por supuesto, algo para los turistas de todo el mundo, incluidos nosotros. Como quiero ser particularmente inteligente, regateo con los camelleros por un tiempo y luego pagamos lo que todos tienen que pagar aquí: 30,000 Tukrit por la guía, los tres camellos y una buena media hora en la espalda de los camellos. Paseando por las dunas. Eso es alrededor de 10 euros:

Me enoja haber regateado en retrospectiva, pero el corto tour en el camello sigue siendo divertido. Especialmente porque el camello en el que Werner va detrás de mí, presiona repetidamente su cabeza contra mi pierna y hasta puedo acariciarla un poco. Me hubiera gustado llevar al animal tranquilo conmigo.

Menos placentero es la forma en que los camelleros manejan a los animales que no están obedientes. Son arrastrados sin piedad por sus anillos de la nariz, hasta que finalmente siguen a sus conductores con un resoplido de dolor o son forzados a arrodillarse con golpes, hasta que las piernas de la parte superior e inferior de sus patas delanteras pueden atarse brutalmente con una cuerda y los animales tienen que quedarse en esta posición inmóvil durante horas en el sol.

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Pienso que los paseos con los turistas entre las jorobas son probablemente un alivio grande para los camellos.

 

English

The mogul dunes

… are located about 80 kilometers east of Charchorin, just off the main road towards Ulan Bator.

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We have been here before, but could not find the Ger-Camp we were looking for and were not particularly impressed by the distant view of the dunes. So we return to Mogul Els with little expectation. But this time we have more time. We can get involved in the landscape and suddenly discover a few things on the roadside that we did not see just over a week ago.

There are e.g. several stupas on a hill a couple of miles before you reach the dunes. A Mongolian couple make sacrifices here. The man ignites a small fire, the woman walks around the pagodas, spraying milk with a small spoon into the air.

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On the neighboring hill there is one of these „stone settlements“ or „Ovoos“, which are mostly found on hilltops or pass heights. They are always adorned with blue cloths and all travelers who stop at these landmarks orbit them three times in a clockwise direction. They add more stones or other small gifts and formulate wishes for the future or summon the local deities.

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This “ovoo” is especially beautiful and evenly shaped and obviously a popular place to visit.

Behind the hill the road descend to the plain through which the Mogul dunes stretch for about 100 km. This time we take more time and finally find the beautiful Ger Camp, which is listed in i-Overlander. We reserve a tent for two nights:

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A lot of traveled tourists call the Mogul dunes a bit derogatory the Little Gobi. But that’s a kind of arrogant. In fact, the landscape around the Mogul Dune Field has a lot to offer, including sandy tracks …

… quite some camels and a mountainous environment. If you want to save yourself the long drive to the „real“ Gobi, here is everything that makes up a real desert: Magnificent views of the dunes and the whole area, fairy sand movements in the wind, small oases with lush vegetation …

… and organized rides on camels. This is of course something for tourists from all over the world, including us. Because I want to be particularly smart, I haggle with the cameleers for a while and then we have to pay what everyone has to pay here: 30,000 Tukrit for the guide, the three camels and a good half hour on the back of the camels walking through the sand dunes. That’s about 10 euros:

I hate having haggled in hindsight, but the ride is still fun. Especially because the camel on which Werner rides behind me, repeatedly presses his head against my leg and I can even caress it a bit on the head. I would have liked to take the peaceful animal with me.

Less enjoyable is the way the cameleers deal with animals that are unwilling to obey. They are dragged mercilessly around the nose rings, until they finally follow their drivers with a snort of pain or they are forced to their knees with blows, so that the upper and lower parts of their front legs can be brutally tied together with a rope and the animals have to remain motionless in this position for hours in the sun.

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Therefore I think the rides with the tourists between their humps are probably a relief for most camels.

Der dritte Versuch

Deutsch – EspañolEnglish

Heute morgen haben wir uns von Horst und Helga verabschiedet. Danach sind sie zur Nordseite des Weißen Sees gefahren. Dort haben sie einen einsamen, wunderschönen Platz mit Blick auf de See gefunden:

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Wir selbst fahren noch einmal auf die Südseite des Sees, um ein paar Fotos zu machen. Dabei begegnen wir einer großen Herde Yaks, die in Ufernähe grasen. Ein wunderschöner Anblick:

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Dann geht es endgültig wieder Richtung Osten. Hier am Weißen See hatten wir den westlichsten Punkt unserer Reise durch die Mongolei erreicht.

Ich selbst hadere noch ein bisschen mit mir, weil wir uns nicht auf die Pisten zum Chöwsgöl Nuur Nationalpark gewagt haben. Dafür wollen wir heute einen dritten Versuch wagen, um die Heißen Quellen von Tsetserleg zu erreichen. Inzwischen wissen wir auch, wo eine Brücke sein soll. Das muss doch zu machen sein!

Auf dem Weg zu den Quellen, machen wir aber zuerst Station an einer markanten Schlucht. Hier hat sich der Chuluut Fluss tief in das vulkanische Gestein des Khorgo Vulkans eingegraben:

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Und dann erreichen wir wieder Tsetserleg.

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Nach einem ausgezeichneten Fairfield Hamburger im Fairfield Guesthouse wagen wir den dritten Versuch, die heißen Quellen zu erreichen. Eigentlich sind das nur gut 20 Kilometer. Aber die haben es in sich. Wir müssen unbedingt die Brücke über den Fluss finden, sonst wird es wieder nichts.

Und tatsächlich. Diesmal finden wir die Brücke und auch die beiden kleineren, die uns sicher auf die andere Seite des Flusses bringen. Pech nur, dass wir uns zwei Tage später, auf der Rückfahrt von einem vorweg fahrenden Transporter in die Irre führen lassen und dann doch ins Wasser müssen:

Nach dem stressfreien Aufenthalt in dem besten Ger-Camp an den Quellen …

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… nehmen wir diese Herausforderung diesmal aber relativ gelassen und unserer Patriot schafft es jeweils ans andere Ufer.

Español

El tercer intento

Hoy por la mañana nos despedimos de Horst y Helga. Después condujeron hacia el lado norte del Lago Blanco. Allí encontraron un hermoso y solitario lugar con vista al lago:

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Nosotros conducimos una vez más hacia el lado sur del lago para tomar algunas fotos. Nos encontramos con una gran manada de yaks pastando cerca de la costa. Una hermosa vista:

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Entonces finalmente está de vuelta hacia el este. Aquí, en el Lago Blanco, habíamos llegado al punto más occidental de nuestro viaje a través de Mongolia.

Me peleo un poco conmigo misma por no aventurarnos en las pistas hacia el Parque Nacional Chöwsgöl Nuur, pero al menos queremos hacer un tercer intento de llegar a las aguas termales de Tsetserleg. Mientras tanto, también sabemos dónde debería estar un puente. ¡Eso tiene que hacerse!

En el camino a los manantiales, primero nos detenemos en un profundo barranco. Aquí, el río Chuluut ha excavado en las rocas volcánicas del volcán Khorgo:

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Y luego llegamos a Tsetserleg de nuevo.

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Después de una excelente hamburguesa de Fairfield en la casa de huéspedes del mismo nombre, nos aventuramos en el tercer intento de llegar a las aguas termales. En realidad, eso es sólo unos 20 kilómetros. Pero lo tienen todo. Absolutamente tenemos que encontrar el puente sobre el río, de lo contrario no será nada de nuevo.

Y de hecho esta vez encontramos el puente y los dos más pequeños, que nos llevan seguros al otro lado del río. Es simplemente mala suerte que dos días después, en el camino de regreso, nos dejan desviar por un transportador, que pasa por la misma ruta y luego tenemos que meternos en el agua:

Después de la estancia sin estrés en el mejor campamento de ger donde los manantiales …

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… lo tomamos este desafío con relativa calma y nuestro Patriota llega a la otra orilla sin problemas.

 

English

The third attempt

Today we said good-bye to Horst and Helga in the morning. Then they drove to the north side of the White Lake. There they found a lonely, beautiful place overlooking the lake:

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We drive once more to the south side of the lake to take some pictures. There we encounter a large herd of yaks grazing near the shore. A beautiful sight:

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Then it’s finally back to the east. Here at the White Lake we had reached the westernmost point of our journey through Mongolia.

I quarrel a bit with myself for not venturing on the tracks to Chöwsgöl Nuur National Park, but at least we want to make a third attempt to reach the Tsetserleg Hot Springs. Meanwhile, we also know where a bridge should be. That has to be done!

On the way to the springs, we first stop at a deep canyon. Here, the Chuluut River has dug deep into the volcanic rocks of Khorgo Volcano:

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And then we reach Tsetserleg again.

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After an excellent Fairfield hamburger in the guesthouse of the same name we venture the third attempt to reach the hot springs. Actually, that’s only about 20 kilometers. But they have it all. We absolutely have to find the bridge over the river, otherwise it will be nothing again.

And indeed. This time we find the bridge and the two smaller ones, which bring us safely to the other side of the river. It’s just bad luck that two days later, on the way back, we are led astray by transporter before us and then have to dive into the water:

After the stress-free stay in the best ger camp at the springs …

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… we take this challenge relatively calmly and our Patriot makes it to the other shore without problems.

Eine schwierige Entscheidung

Deutsch – EspañolEnglish

Hier am Weißen See müssen wir entscheiden, wie wir weitermachen wollen. Während wir auf Helga und Horst warten, die noch heute im Laufe des Tages nach Tariat kommen wollen, beratschlagen wir uns.

Eigentlich möchten wir beide noch zum Chöwsgöl Nuur Nationalpark, ganz im Norden der Mongolei, an der Grenze zu Russland. Der See und der Nationalpark gelten als lohnendes Reiseziel.

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Die einzige Teerstraße dorthin führt erst weit nach Osten, Richtung Ulan Bator, und dann wieder nach Nordwesten bis Mörön und Khatgal. Das sind gut 700 km und einen großen Teil der Strecke müssten wir dann wieder zurück Richtung Ulan Bator fahren. Das sieht nicht sehr verlockend aus.

Sehr viel interessanter wäre es, direkt nach Norden Richtung Mörön zu fahren. Die Strecke wäre viel kürzer, aber es gibt in dieser Richtung nur Pisten, und wir haben keine Ahnung, in welchem Zustand die sind. Außerdem sind die Angaben über die möglichen Routen nicht eindeutig und wir haben schon einmal eine gefährlich Irrfahrt (Link) hinter uns gebracht. Das wollen wir auf alle Fälle vermeiden, zumal wir jetzt ganz auf uns alleine gestellt sind und leider kein Mog mehr dabei ist, der uns eventuell helfen könnte.

Also entscheiden wir uns, an diesem Punkt der Reise allmählich umzukehren und ab morgen auf der Hauptstrecke bis Ulan Bator zurückzufahren. Auch auf dieser Strecke gibt es noch einiges zu sehen.

Español

Una decisión difícil

Aquí en el Lago Blanco tenemos que decidir cómo queremos continuar. Mientras esperamos a Helga y Horst, que quieren llegar a Tariat durante el día, lo discutimos entre nosotros.

En realidad, nos gustaría mucho ir al Parque Nacional Chöwsgöl Nuur, en el extremo norte de Mongolia, en la frontera con Rusia. El lago y el parque nacional son considerados un destino que vale la pena de verdad.

Tariat bis Khatgal _ lang

El único camino asfaltado conduce primero hacia el este, en dirección a Ulan Bator, y luego otra vez hacia el noroeste a Mörön y Khatgal. Son unos 700 km buenos y además tuviéramos de volver una gran parte del camino en el regreso a Ulan Bator. Eso no parece muy tentador.

Sería mucho más interesante conducir directamente al norte hacia Mörön. La distancia sería mucho más corta, pero solo hay pistas en esa dirección, y no tenemos idea de en qué condición se encuentran. Además, la información sobre las posibles rutas no es muy exacta y ya hemos tenido una experiencia especial, cuando nos perdimos en el norte del desierto Gobi (Link). Queremos evitarlo a toda costa, especialmente ahora que estamos completamente solos y, lamentablemente, no hay un Mog que pueda ayudarnos.

Entonces, en este punto del viaje, decidimos regresar a Ulan Bator en la línea principal a partir de mañana. También en esta ruta todavía hay mucho que ver.

English

A difficult decision

Here at the White Lake we have to decide how we want to continue. While we wait for Helga and Horst, who still want to come to Tariat during the day, we discuss our options.

Actually, we both still want to visit Chöwsgöl Nuur National Park, in the very north of Mongolia, on the border with Russia. The lake and the national park are considered a worthwhile destination.

Tariat bis Khatgal _ lang

The only tarred road there leads first far to the east, direction Ulan Bator, and then again to the northwest to Mörön and Khatgal. That’s a good 700 km and a big part of the way we would have to go back to Ulan Bator. That does not look very tempting.

It would be much more interesting to drive directly north towards Mörön. The distance would be much shorter, but there are only tracks in that direction, and we have no idea what condition they are in. In addition, the information on the possible routes are not very clear and we already have a dangerous odyssey (link) behind us. We want to avoid that at all costs, especially now that we are completely on our own and unfortunately no Mog is there that could possibly help us.

So, at this point of the journey, we decide to start our return to Ulan Bator on the main road as of tomorrow. Also on this route there is still a lot to see.