Ganz ohne Hollywood …

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Ganz ohne Hollywood …

geht es nicht! Jedenfalls nicht bei mir.

Bei Disney World und Universal Studios, bei Epcot Center und Busch Gardens scheiden sich die Gemüter. Die einen halten es für puren Kitsch, für grenzenlosen Kommerz und (das oberflächliche) Amerika schlechthin, die anderen amüsieren sich köstlich, genießen den „thrill“ der wilden „rides“ oder die naive Freude an Mickey Mouse und seinen diversen Nachfahren.

Ich selbst gehöre eher zu den letzteren, obwohl mir die haarsträubend atemberaubenden Fahrten durch stockdunkle Pyramidenschächte, aus denen urplötzlich keuchende Mumien auftauchen oder wild gewordene Dinosaurier auf tropischen Inseln über die friedlichen Besucher herfallen, mit zunehmendem Alter Schwierigkeiten bereiten.

Schon nach der ersten Fahrt wollte ich eigentlich aufgeben und es eher ruhig angehen lassen. Aber dann habe ich all die begeisterten Jungen und Mädchen gesehen, die mit strahlenden Augen gerade dem Rachen eines Ungeheuers oder den Metallklauen eines Transformers entkommen waren, und ich dachte: „Alter, das schaffst Du auch!“.

Also, wer zur ersten Gruppe gehört, möge sich das Video nicht anschauen, wer zur zweiten Gruppe tendiert, sollte mal einen Blick hineinwerfen.

Obwohl es strikt verboten ist, auf den „rides“ zu filmen, konnte ich mir nicht verkneifen, wenigsten die Erlebnisse mit King Kong auf Video zu bannen. Und ich finde, es kommt ein bisschen von den Effekten rüber, die sich die Macher dieser abenteuerlichen Dschungeltour ausgedacht haben.

Nur noch zur Information: Während der Fahrt tragen die Besucher „natürlich“ 3-D-Brillen, das Fahrzeug, in dem alle sitzen, wird wild hin und her geschüttelt und gelegentlich bekommt man den feuchten oder heißen Atem der angreifenden Dinos auf der eigenen Haut zu spüren. Das Ganze nennt sich dann 4-D.

Mal sehen, wie viele „D“ es in zehn Jahren sein werden:

JW

Español

 Sin Hollywood

… tampoco va. En todo caso para mí.

Con el tema Disney World, Universal Studios y Epcot Center así como Busch Gardens las opiniones son muy diversas. Algunos lo consideran el puro kitsch, un comercio sin fronteras de la USA (superflua y fatua)… otros se la pasan divino, disfrutan el ! thrill! Y los viajecitos o la simple alegría de Mickey Mouse y sus descendientes.

Yo soy los del segundo grupo, a pesar que con los años los altibajos de estos juegos y viajes me quitan el aliento, me ponen los pelos de punta … de pronto experimentar pirámides tremendamente oscuras, desde donde aparecen momias o dinosaurios salvajes en islas tropicales amenazando a los pacíficos visitantes no es facilito.

Ya despuès del primer viaje quería retirarme y pasármela tranquilo. Pero cuando vi a la gente joven entusiasmadísimos de haberse escapado de la garganta de un mounstruo o de las garras de metal de un transformer, me dije: ¨A que yo también puedo!

Los que pertenecen al primer grupo, les recomendamos que no vean el vídeo … aquellos que tienden al segundo grupo, les recomiendo echar una mirada.

A pesar que está estrictamente prohibido filmar los ¨rides¨ no pude resistirme de captar por lo menos las experiencias de King Kong en mi cámara. Y considero que algo de los efectos que los productores de esta aventura en la selva idearon nos llegan.

Solamente como información: durante el viaje llevan los visitantes ¨naturalmente¨ anteojos 3-D, el carro donde todos están sentados se mueve de aquí para allá y en momentos se percibe la respiración húmeda y caliente del dinosaurio atacante en la misma piel. A eso se llama entonces 4-D.

A ver, cuantos ¨Ds¨ serán en diez años más.

JW

English

Without Hollywood …

 it is only have the pleasure. At least for me.

If it is about Disney World and Universal Studios, about Epcot Center and Busch Gardens the opinions differ a lot. Some think these theme parks are pure kitsch, unlimited commerce and an epitome of (the superficial) America. Others just have fun, enjoy the thrill oft he wild rides or the naive pleasure to meet Mickey Mouse and his different descendants.

I myself belong to the latter group, even though the hair-raising and breath-taking rides through pitch-dark pyramid chambers, out of which all of a sudden panting Mummies jump on you or the wild dinosaurs, which try to devour peaceful visitors on tropical islands cause more and more problems to me with growing age.

After the first ride I was already at the point of giving up and wanted to take it easier. But then I saw all the young enthusiastic boys and girls, who had just escaped from the fierce fangs of a monster or the metal claws of a transformer with fin beaming glances, and I thought by myself: „Hey old man, you can do that, too.“

Well, those who belong tot he first group should not watch the following video, those, who tend to the other group, should have a look at it.

Though it is strictly forbidden to take photos on the rides, I could not refrain from shooting at least the adventures with King Kong and the dinosaurs. And I think one can catch a little bit of the special effects and the intentions of the filmmakers, who have created this adventurous trip through the jungle.

Just for information: During the ride all the passengers „naturally“ wear 3-D eyeglasses and the train, in which they sit wildly moves into all directions. Sometimes you even feel the wet or hot breath oft he attacking dino on your skin. That is called 4-D nowadays.

Let’s see how many „Ds“ it will be in about ten years.

JW

 

 

 

 

 

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Eine traurige Nachricht

Liebe Freunde in aller Welt,

eigentlich wollten wir morgen früh nach Mexiko aufbrechen. Aber nun hat Clemen die traurige Nachricht erhalten, dass ihre beste Freundin in Berlin verstorben ist.

Clemen wird deswegen morgen Abend nach Berlin zur Beerdigung von Nena fliegen und erst am 02. Februar nach Los Angeles zurückkehren. Sie will sich Zeit nehmen für ihren Schmerz und ihre Trauer.

Deswegen haben wir haben auch vereinbart, in dieser Zeit keine neuen Beiträge auf unserem Blog zu veröffentlichen. Trauerzeit ist sehr wichtig. Danach melden wir uns wieder. Danke!

Reisevorbereitungen

Seit unserer Ankunft in Los Angeles sind wir dabei uns auf die Reise nach Mexiko und weiter in den Süden vorzubereiten. Da gab/gibt es einiges zu erledigen:

Als erstes mussten wir zwei Schäden an der Windschutzscheibe reparieren lassen. Die waren durch Steinschlag entstanden.

Dann  haben wir die Klimaanlage checken lassen, um sicher zu gehen, dass sie auch funktioniert, wenn es jetzt heißer wird.

Jetzt gibt es auch einen Generator sicher stellt, dass wir die Klimaanlage betreiben können, auch wenn wir einmal keinen Strom von außen haben. Außerdem sollen die niedrig Temperaturen die Moskitos fernhalten.

Mit einiger Mühe konnten wir den Generator auch in unserer Heckgarage verstauen. Unser Gesamtgewicht dürfte inzwischen grenzwertig sein.

Um uns (und die Kühlschrankseite unseres Wagens) vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen, haben wir ein großes Sonnensegel angeschafft.

Ein zweites Smartphone musste her. Mein chinesisches Sparmodell hat sich leider nach kurzer Zeit als unbrauchbar erwiesen.

Eine Autoversicherung für Mexiko musste beschafft  werden. Jetzt sind wir – hoffentlich – umfassend versichert.

Inzwischen haben wir uns auch über die zu erwartenden Fährkosten und Termine von Baja California nach Mazatlán auf dem Festland zuverlässig informiert. Zum Glück sind sie wesentlich niedriger als erwartet.

Ein Campingführer für Mexiko wurde angeschafft. Er sieht sehr gut aus und ist – wie wir gelesen habe – eine Art „Bibel“ für alle Mexiko-Reisenden, die mit Wohnmobil oder Zelt unterwegs sind.

Um die Sicherheit auf unserer Fahrt zu erhöhen, haben wir auerdem einige besondere Maßnahmen getroffen:

Jetzt gibt es einen Vorhang zwischen Fahrerhaus und  Wohnteil. Das soll verhindern, dass Neugierige in das Innere unseres Wohnmobils schauen können.

Eine Holzstange zwischen Fenster- und Autorahmen soll dafür sorgen, dass niemand das Seitenfenster von außen aufschieben kann.

Ein elektronischer „Wachhund“ mit Namen „Rex“ soll  Alarm schlagen, wenn sich jemand dem Auto nähert. Ob das wirklich funktioniert, müssen wir noch ausprobieren.

Außerdem haben wir die  „Cajita de Música“ neu getauft. Sie heißt jetzt „Esperanza“. Um sie ein wenig zum „tarnen“ bekommt sie ein neues „Kleid“ verpasst. Mehr darüber in einem neuen Post, den wir sobald wie möglich einstellen werden.

Ganz wichtig ist auch, dass wir uns mit Mark und Saskia getroffen haben, die aus England kommen, mit einem Camper unterwegs sind und in etwa die gleichen Pläne haben wie wir. Wir wollen mit ihnen einen Teil der Reise gemeinsam machen. – Wir freuen uns schon darauf, sie demnächst wieder zu treffen.

JW

 

 

 

Abra-Kadabra

In Woodlandhills, im Norden von Los Angeles, sozusagen gleich hinter Hollywood, wohnen Francisca und Sion. Francisca ist die Tochter von meiner lieben Freundin Jenny und inzwischen selbst Mutter von zwei Töchtern.

Obwohl ich Francisca seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen habe, fühlte ich mich sofort zutiefst verbunden mit ihr.  Sie muss etwa 6 oder 7 Jahre alt gewesen sein, als ich sie zum letzten Mal sah.

Wir reden miteinander, als ob wir schon immer enge Freundinnen gewesen wären. Eine innere Verwandtschaft verbindet uns und mir ist oft so, also ob ich mich mit Jenny unterhielte, meiner Freundin aus der Heidelberger Studentenzeit. So vertraut sind wir vom ersten Moment an.

Und da ist neben Sarah, der älteren Tochter von Francisca, die jüngere Abra. Jürgen hat sie sofort Abra-Kadabra getauft.  Sie hat was Magisches in sich. Abra lernt gerade Geige. Jürgen ist begeistert und unterstützt sie bei den ersten einfachen Melodien.

Aber Abra ist nicht nur eifrig, sie hat auch komische und ernste Momente.  Ein Augenblick, der diese Eigenschaften gemeinsam aufscheinen lässt, ist im folgenden Video festgehalten.  Abra-Kadabra! Da ist sie!

Applaus, bitte!!!!!!

Clea

Zu Gast bei Pepe

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Insgesamt haben wir vier Wochen in Los Angeles verbracht. Die meiste Zeit waren wir Gast von Pepe. Pepe ist der Bruder von Belita und Belita eine Freundin von Clemen aus revolutionären Zeiten in Lima, Peru:

„El pueblo unído jamás será vencido“

Das heißt in etwa:

„Das vereinte Volk wird nie besiegt werden.“

Also heute sind sie ja alle ziemlich bürgerlich geworden und Pepe als Vice President von Merryll Lynch gehört trotzdem zur Familie.

Clemen protestiert im Hintergrund, aber so ist das nun mal mit Politik und Sozialismus. Hier ein paar Bilder vom Wiedersehen in LA:

Clemen kommentiert: Das stimmt alles nicht. Die sozialistischen Werte gelten immer noch. Und gelegentlich singt sie mit Belita das Kampflied aus alten Zeiten – und ich stimme ein:

„El pueblo unido, jamás será vencido“.

Ein wunderbarer Text und eine noch bessere Melodie. Hier das Original aus dem Jahre 1974:

Pepe als erfolgreicher „Kapitalmanager“ sucht einen neuen Weg und stellt der „Raubtierkapitalimus“ der USA heute in Frage. Bernie Sanders hat auch schon eine Vorwahl gewonnen und wir irgendwo dazwischen. Es kann alles nur besser werden.

Wir haben uns bei Pepe und mit Belita und Arturo, ihrem Mann, sehr, sehr wohl gefühlt. Wir freuen uns schon jetzt darauf, sie wahrscheinlich in ein paar Monaten in Peru wieder zu treffen.

Danke Pepe für deine Gastfreundschaft, danke Belita und Arturo für Eure Freundschaft, danke Euch allen für Nähe, Herzlichkeit und die vielen Umarmungen unter der kalifornischen Sonne.

JW/Clea

Español

En total pasamos cuatro semanas en Los Angeles. La mayor parte del tiempo fuimos los huéspedes de Pepe. Pepe es el hermano de Belita y Belita una amiga de Clemen desde los tiempos revolucionarios en Lima, Perú:

„El pueblo unído jamás será vencido“

Hoy en día son todos somos más o menos burgueses de buena sepa y Pepe como Vice Presidente de Merryl Linch es también parte de esta familia .

Clemen protesta en el fondo. Pero así es en la política con las perspectivas diferentes. Aquí algunas fotos del reencuentro en in LA:

Clemen comenta. Todo esto no es cierto. Los valores socialistas son aún actuales. Y de tiempo en tiempo canta aún con Belita la canción protesta de lucha, que yo también entono „El pueblo unido, jamás será vencido“.

Un texto hermoso y una melodía aún mejor. Aquí el original de los años 70

Pepe como un empresario del capital busca nuevos caminos y cuestiona el capitalismo de rapiña¨en U SA. Bernie Sanders acaba de ganar una pre elección y nosotros entre medio. Todo solamente puede ser mejor. ..

Nos sentimos con Pepe, Belita y Arturo, su compañero, muy muy bien. Nos alegramos desde ya de verlos nuevamente pronto en Perú. Gracias Pepe por tu hospitalidad, gracias Belita y Arturo por su amistad y gracias a todos por cercanìa cordialidad y todos los abrazos recibidos bajo el sol de California.

JW/Clea

English

We spent almost  four weeks in Los Angeles. Most oft he time we were guests of Pepe. Pepe is Belita´s brother and Belita is Clemencia’s friend of revolutionary times in Lima, Peru.

„El pueblo unído jamás será vencido“

In English this would be:

„The united people will never be defeated.“

Today all of them behave rather civically and Pepe is part oft he family in spite of being one of Merryll Lynch’s Vice presidents.

Clemen is objecting in the background, but that is, what politics and socialism are about: different opinions. Here are a few shots of our encounter in LA:

Clemen’s comment on it: That is all wrong. The socialistic values are still valuable. And sometimes she sings the battle song of old times with Belita and Arturo – and I join in:

„El pueblo unido, jamás será vencido“.

A wonderful text and a melody, which is even better. Here the original of 1974:

Pepe, being a successful money manager is searching for a new way and has started questioning the „raptor capitalism“ of the US. Bernie Sanders has already won one of he primaries and we  are somewhere in between. Everything can only become better.

We were very, very happy  with Pepe and with Belita and Arturo, her husband. And we are looking forward to probably meeting them in a couple of months in Peru again.

Thank you Pepe for your hispitality, thank you Belita and Arturo for your friendship, thank you all for being so close to us, for your great cordiality and the many hugs under the Californian sun.

JW/Clea

Wir melden uns zurück

Liebe Freunde,

nach einigen Tagen der „Funkstille“ melden wir uns zurück. Gestern Abend sind wir in Los Angeles angekommen.

Die letzten Tage haben wir im Joshua Tree National Park verbracht. Es war wunderschön.

Jetzt heißt es, den nächsten Abschnitt unserer Fahrt planen und vorbereiten. Noch haben wir uns nicht entschieden, ob wir direkt nach Süden, also nach Mexiko aufbrechen oder ob wir vorher noch die großen Nationalparks hier im Südwesten der USA besuchen.

Die stehen/standen natürlich auf unserem Programm, aber mit zwei Monaten Verspätung sind wir jetzt in der kalten Jahreszeit angekommen und in einigen Gebieten liegt sogar Schnee.

Unsere Freunde, Bellita und Arturo, die seit dreißig Jahren in LA leben, kennen sich natürlich gut in der Region aus und mit ihrer Unterstützung und mit ihren Informationen wollen wir in diesen Tagen entscheiden, wie es am besten weitergehen kann.

JW