Kochen in der Cajita

Heute wird aufgekocht. Trotz der Enge in unserer Cajita de Música gelingt es Clemencia immer wieder, tolle Gerichte zu zaubern.

Diesmal gibt es etwas Peruanisches:  „Lomito saltado“ und „Aji de gallina“:

 

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Da war was los!

Zwei Tage vor Clemencias Geburtstag trafen wir uns mit Felipe und José und ihren Familien in Atlanta. Felipe und José stammen aus Kolumbien und sind seit ihrer Kindheit beste Freunde.

Diese  beiden haben wir vor rund zehn Jahren über Cesar, unseren Sohn, kennengelernt. Sie wurden zu guten Freunden und gern gesehen Gästen in unserem Haus in Atlanta.

Über die Jahre sind wir in Kontakt geblieben und einmal haben wir sie vor Jahren auch kurz in Atlanta besucht.

Vor zehn Jahren waren die beiden noch illegale Einwanderer, „hispanics“, wie hier alle heißen, die aus Mittel- und Südamerika stammen.

Heute sind sie mit zwei amerikanischen Schwestern verheiratet, haben gemeinsam fünf Kinder, zwei schöne Häuser und zwei Unternehmen: einen Möbelhandel und eine Umzugsfirma. Sie sind beide amerikanische Staatsbürger und – vor allem – sehr liebe Menschen, die uns herzlich aufgenommen haben.

Und da war wirklich etwas los:

Wer gerne die Langfassung – ganz auf Spanisch – sehen möchte: Hier ist sie:

Und dann noch dieses Interview mit Felipe und José und ihren Frauen Katy und Meredith. Es geht um den „amerikanischen Traum“, den die beiden verwirklicht haben:

(Video folgt)

Helen – Bayern in den USA

Als wir noch in Atlanta lebten, haben wir es immer vermieden, nach Helen zu fahren. Aber diesmal, mit einem deutschen Auto und deutschem Nummernschild dachten wir, muss man dort einfach vorbeischauen.

Niemand hat unser Auto oder Nummerschild beachtet und wir sind, nach einem kurzen abendlichen Spaziergang und einer Nacht auf einem Parkplatz mitten in dem „oberbayrischen“ Städtchen nach Atlanta weitergefahren.

Hier könnt Ihr sehen, wie man sich in den USA das vorweihnachtliche Deutschland (= Bayern) so vorstellt:

JW

Candid Camera

Als wir bei George in Atlanta vorfuhren, war die Überraschung groß: Er erwartete uns einen Tag später, weil ich ihm ein falsches Datum mitgeteilt hatte.

Trotzdem war die Freude riesig und vor lauter Umarmungen habe ich irgendwann vergessen, die Kamera abzustellen.

Die lief dann weiter, folgte uns ins Haus und schließlich in den Bereich, wo Küche, Wohnzimmer und Esszimmer aufeinandertreffen. Ich legte die Kamera, die immer noch lief, auf die Küchenanrichte und filmte, ohne es zu wissen, das folgende Gespräch:

Natürlich habe ich die Dialoge gekürzt, aber es ist schon erstaunlich, wie intensiv und – teilweise – arrangiert das auf den Betrachter wirkt. – Jedenfalls war es wirklich eine „Candid Camera“, von der niemand etwas wusste, nicht einmal der „Kameramann“.

JW

Spooky Town

In den Smokies gibt es nicht nur Bären und Elche, sondern auch eine kleine gespenstische und allmählich verfallende Siedlung im Wald.

Eigentlich sollten die alten Häuser abgerissen werden, nachdem die letzten Pacht-Verträge in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts ausgelaufen waren, aber bis heute ist da nichts geschehen.

Wir fanden unseren einsamen Spaziergang durch die ehemalige Sommerfrische spannend und anregend. Hier ein kurzes Video von unseren Eindrücken:

JW