Clemencia macht weiter ..

Deutsch – EspañolEnglish

Kletterpartien in den Bergen sind nicht meine Stärke. Ich habe mich immer mit der Schaukel zufrieden gegeben; das war bisher meine höchste Herausforderung. Diese Anstiege und Abfahrten, diese steilen Kurven und Abgründe, verstärkt durch die starken Winde, die an unserem Gefährt rütteln, das dreimal so hoch ist wie ein normales Auto. foltern mich. Ich kann nicht zuschauen, wie Esperanza über diese Abfahrten ins Tal bugsiert wird. Ich atme tief durch und versuche die Ruhe zu bewahren. Die Fahrt ist wirklich sehr stressig. Und die Kurven hören und hören nicht auf, sie scheinen ohne Ende …

In Jujuy müssen wir den Abschleppwagen wechseln, am Rande der Autobahn, und Esperanza wird auf die Plattform eines größeren Abschleppwagens gezogen. Das Abschleppen mit Stange oder Kette auf der Autobahn ist nicht erlaubt, auch weil die Straße natürlich schneller ist. Natürlich ist es auch verboten, während der Fahrt im Wohnmobil zu bleiben. Aber wir haben keine andere Wahl und fühlen uns ziemlich schlecht dabei, besonders wenn wir auf eine Mautstelle zufahren, wo es oft auch Polizeiposten gibt.

Wir kommen nachts in Salta an. Es ist unmöglich, jetzt noch ein Hotel zu finden. Wir übernachten auf dem Buckel des Abschleppwagens. In unsere Esperanza ein- oder auszusteigen ist eine Zirkusnummer. Shanty hochzuheben oder aussteigen zu lassen eine andere. Am nächsten Tag nimmt uns das Hotel El Virrey in Salta auf und wir schlafen erschöpft in drei Betten:

Im Hotel Virrey

Am nächsten Tag sind wir bei FIAT In Salta. Wir wollen wissen, was wirklich mit Esperanza passiert ist und ob wir ihr helfen können.

Esperanza_FIAT_Salta

Nach einer kurzen Inspektion des Motors von außen heißt es: Unmöglich Esperanza hier in Argentinien zu reparieren. Für dieses Modell gibt es keine Ersatzteile in Argentinien und die protektionistische Wirtschaftspolitik macht es nahezu unmöglich Ersatzteile aus Europa einzuführen. Außerdem würde das Monate dauern und natürlich sehr viel Geld kosten. Vielleicht können die in Buenos Aires, in der Hauptstadt, etwas machen oder FIAT in Uruquay.

Nächstes Ziel: Buenos Aires… meinen Geburtstag feiern wir heute Abend mit einem Knoten im Magen – und ohne jedes Foto.

Clea

Español

Continúa Clementina …

Las subidas y bajas de las montañas no han sido nunca mi especialidad. Yo me quedé en el columpio, fue mi mayor reto hasta el día de hoy. Estas subidas y bajadas, pendientes y curvas en abismos, acentuado todo por fuertes vientos en un auto tres veces más alto que uno normal, me torturan. Me cuesta ver cómo bajan a Esperanza por estas pendientes. Respiro profundo y trato de mantener la calma. Es muy estresante este viaje. Y las curvas no acaban y no acaban, parecieran interminables:

Cerca de Jujuy cambiamos de camión al lado de la autopista y nos montan sobre la explanada de una grúa más grande porque no está permitido el remolquen en autopistas y la carretera es más rápida. Naturalmente está prohibido también quedarse en la casa rodante durante el viaje. Pero no tenemos otra opción y nos sentimos muy mal en la barriga de Esperanza cerrando cada vez las cortinas, cuando nos acercamos a un peaje, donde de vez en cuando hay puestos de policía.

Llegamos a Salta de noche. Imposible encontrar un hotel. Dormimos en la espalda de la grúa. Subir y bajar de nuestra Esperanza es un acto de circo. Subir y bajar a Shanty otro más. Finalmente al día siguiente nos acoge el hotel El Virrey en Salta y dormimos agotados en tres camas:

Im Hotel Virrey

El día siguiente continuamos nuestras averiguaciones para ver qué es lo que está pasando con Esperanza:

Esperanza_FIAT_Salta

La información después de una inspección del motor desde afuera: Imposible arreglar a Esperanza en Argentina. Para este modelo del Ducato no hay repuestos aún en Argentina y la economía proteccionista del país lo hace casi imposible importar repuestos originales desde Europa. Además duraría meses y costaría un montón de dinero. Vielleicht können die in Buenos Aires, in der Hauptstadt, etwas machen oder FIAT in Uruquay, nos dicen.

Próximo destino: Buenos Aires… mientras tanto festejamos mi cumpleaños con un nudo en el estómago aún – y sin fotos.

Clea

 

English

Clementina continues the story …

Climbing tours in the mountains have never been my strong point. I have always contented myself with swings; they have been my biggest challenges so far. These ascents and descents, magnified by the strong winds, jolting our vehicle, which is three times as high as a normal car, torture me. I can hardly watch how they tow Esperanza down the steep downhill parts to the valley. I deeply breathe and try to keep calm. The ride is really very challenging and stressful. The curves never stop, they seem to be endless…

Near Jujuy we have to change the tow car at the wayside of the highway and pull up Esperanza to the platform of a bigger tow car. Towing with just a chain or a two bar is not allowed on the highway and the road is much faster here as well. Of course it is also prohibited to stay inside the motorhome while it is being towed. But we have no choice and feel rather bad doing it, especially if we are approaching a toll station, where there are police stations sometimes.

Late at night we arrive in Salta. It is impossible to find a hotel at this time. So we stay overnight in Esperanza on the back of the tow car. Getting in or out of Esperanza is a kind of circus performance. To put Shanty in the car or get him out is another feat. The following day we change to the Hotel Virrey in Salta and spend the night in three different beds. We are totally worn out.

Im Hotel Virrey

On the next morning we are towed o FIAT in Salta. We wan to know, what has really happened to her and whether there is any help for her.

Esperanza_FIAT_Salta

After a short check of the engine from outside, we are told: Impossible to repair the car here in Argentina. There are no spare parts for this model in Argentina and the protectionist economy of the country makes it almost impossible to import authentic spare parts from Europe. In addition it would last months and cost a fortune. Maybe someone in Buenos Aires, the capital, or FIAT in Uruquay can help.

Next destination: Buenos Aires … we celebrate my birthday with a knot in our stomachs – and without any photo.

Clea

 

 

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Diagnose: Herzinfarkt

Deutsch – EspañolEnglish

Auf den letzten 2000 km von Iquique in Chile nach Montevideo in Uruquay hat es Esperanza und uns kalt erwischt: Esperanza hat einen Herzinfarkt erlitten.

Nachdem wir den Jama-Pass mit 4900 m ohne Probleme überquert und den Grenzübertritt nach Argentinien schon gegen 9 Uhr früh hinter uns gebracht hatten, wollten wir Juy Juy oder gar Salta im Nordwesten von Argentinien möglichst noch am selben Tag erreichen.

Es war eine Fahrt ohne Probleme durch eine wunderbare Andenlandschaft, die wir schon vom letzten Jahr kannten, die uns aber auch diesmal wieder begeisterte.

Und dann knallte es, im wahrsten Sinne des Wortes: Etwa 35 km hinter dem Grenzübergang, hörten wir einen lauten Knall, das Auto verlor an Leistung, schlingerte ein wenig und wir dachten natürlich an eine Reifenpanne.

Aber als wir dann das Auto von außen untersuchten, zeigte sich, dass ein dicker Strahl Öl aus dem Motor auslief. Die Ölwanne unter dem Motor hatte ein großes Loch. Und schlimmer noch: Ein kurzes, dickes Metallrohr, das offensichtlich aus dem Inneren des Motors stammte, lag auf dem Anlasser. Es hatte den Motorblock wie ein Geschoss durchschlagen:

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Wir sind buchstäblich am Ende und fühlen uns sehr verlassen und hilflos hier oben in den Anden, mitten in der Wüste. Nach ca. 64.000 km, die wir mit Esperanza auf dieser Reise hinter uns gebracht haben, hat sie sozusagen einen Herzinfarkt erlitten. Sie tut uns leid. Und obwohl sie noch immer schön und stolz vor uns steht, kann sie sich keinen „Schritt“ mehr aus eigener Kraft bewegen. – Was für ein trauriger Anblick!

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Zwei hilfsbereite und solidarische chilenische Lastwagenfahrer mit Erfahrung in der Wüste bieten an, uns bis zur Grenze zurückzuschleppen, zu einer YPF-Tankstelle. “Hier können Sie nicht bleiben. Sie wissen nicht, was das bedeutet, in der Wüste liegen zu bleiben. Der Ort hier ist gefährlich!”, erklären sie uns, und wir stimmen zu.

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Es ist eine schwierige Fahrt im Schlepptau eines Schwerlasters. Wir sind deprimiert und verunsichert: Wie soll das weitergehen? Was wird aus Esperanza? Wie kommen wir nach Montevideo. – Unsere Gedanken bewegen sich im Kreise:

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Jetzt sitzen wir seit zwei Tagen auf dem Parkplatz einer YPF. So heißt hier die größte argentinische Tankstellenkette. Sie liegt zwar äußerst abgelegen, direkt am Grenzübergang zu Chile, ist aber ziemlich neu und modern und hat – Gott sei Dank – alles, was wir im Moment brauchen: Strom, Toiletten, einen Schnellimbiss und sogar WLAN. Letzteres ist zwar ziemlich unstet, aber immerhin: Wir können halbwegs mit dem Rest der Welt kommunizieren. Wir schlafen im Bauch von Esperanza. Unsere Wohnhöhle ist völlig intakt.

Neben uns steht ein Volkswagenbus aus Uruguay. Federico y Debra sind unterwegs nach Chile. Sie bleiben einen Tag länger bei uns als sie geplant hatten. Wir sind froh, dass sie da sind und wir mit ihnen sprechen können. Ihre Anwesenheit hilft uns sehr:

Im Augenblick warten wir auf den Abschleppwagen. Er sollte um 7.00 Uhr hier sein. Jetzt ist es 8.35 Uhr. Der Weg nach hier oben ist ziemlich schwierig … Mal sehen, wann er tatsächlich eintrifft.

JW/Clea

 

Español

Diagnóstico: Infarto

En los últimos 2000 kilómetros desde Iquique en Chile hasta Montevideo en Uruguay Esperanza y nosotros quedamos atrapados en frío: Esperanza sufrió un infarto cardiaco.

Después de cruzar el Paso de Jama y la frontera entre Chile y Argentina sin ningún problema, a las 9 de la mañana, quisimos llegar hasta Jujuy o quizás inclusive hasta Salta en el Noroeste de Argentina en el mismo día.

Fue un viaje sin problemas por un paisaje andino muy lindo, un viaje que ya conocimos del año pasado (link) y que nos entusiasmó de nuevo esta vez.

De repente una explosión. Aproximadamente 30 kilómetros detrás de la frontera ya en territorio argentino – Clemencia estuvo manejando en ese momento – escuchamos un estruendo fuerte, el carro perdió fuerza, dio algunos bandazos y pensamos naturalmente en un pinchazo.

Pero cuando vimos debajo del auto, para ver que había pasado, observamos que un chorro de aceite inundaba el asfalto. El cárter de aceite tenía un gran agujero. Y peor todavía: Un pedazo de tubería metálica, que obviamente había sido expulsado del interior del motor, se encontraba encima del arrancador. Había penetrado y destrozado el bloque del motor como una bala:

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Habíamos llegado literalmente al final de nuestro viaje y nos sentimos muy perdidos y débiles. Aquí arriba en los Andes, en pleno desierto. Después de un viaje tan largo, que hemos cumplido con Esperanza, ha – por así decirlo – sufrido un infarto cardíaco. Nos da mucha pena. Y a pesar del hecho que todavía parece bonita y orgullosa así como está parada en el desierto, no puede dar ni un „paso“ por sus propios medios. – Que mirada tan triste!

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Dos camioneros Chilenos con experiencia en el desierto y muy solidarios, nos remolcan de regreso casi hasta la frontera. “Aquí no pueden quedarse! No saben lo que es el desierto de noche y la ubicación es peligrosa!” nos explican y nosotros asentimos.

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Es un viaje difícil jalado con cadena por un camión pesado. Estamos deprimidos y desconcertados: Como continuará todo esto? Qué será de Esperanza? Como vamos a llegar a Montevideo? – Nuestros pensamientos se alborotan:

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Ahora estamos desde hace dos días en el estacionamiento de una YPF. Asi se llama la cadena más grande de gasolineras en Argentina. Está extremamente aislada del resto del mundo, pero es nueva y moderna y tiene todo lo que necesitamos en este momento: corriente, baños muy limpios, un pequeño restaurante de comida rápida inclusive WiFi. La conexión no es muy buena, pero sí, por lo menos podemos comunicarnos con el „resto del mundo“ y finalmente organizar una grúa. Dormimos en la barriga de Esperanza. La casita está intacta:

A nuestro lado un Volkswagenbus de Uruquay esta estacionado. Federico y Debra están en camino a Chile. Quedan un día más con nosotros que habían planificado. Estamos felices poder compartir tiempo y hablar con ellos. Su presencia os ayuda mucho.

En este momento estamos esperando la grúa. La esperamos a las 7 a.m.. Ahora son las 8.35 a.m. El camino hasta acá es muy difícil … veremos a qué hora llega realmente…

JW/Clea

 

English

Diagnosis: Heart attack

On the last 1,300 miles from Iquique in Chile to Montevideo in Uruquay an incident caught us off-guard: Esperanza suffered a heart attack.

After we had crossed the Jama pass with an altitude of about 16,000 feet and the border post between Chile and Argentina without any problems at around 9 AM we thought of reaching Juy Juy or even Salta in the North-West of Argentina on the same day.

It was a great ride without any problems through an amazing Andean landscape, which we already knew from last year (link), but enthused us again.

But then there was a big bang: About 20 miles behind the border crossing – Clemen was driving at this moment – we heard a loud bang, the car lost speed, skidded a little bid and naturally we all thought it would be a puncture.

But when we inspected the car from outside, we found a big hole in the oil-pan and what was worse, a short and thick piece of metal rod, which had obviously been thrusted through the engine block and the oil-pan was now resting on the starter. Hardly could it have been worse. I

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We have literally reached our limits and we feel very lost and helpless up here in the Andes, in the middle of a vast desert. After about 40,000 miles, which we have driven with Esperanza on this journey, she has suffered so to say a heart attack. We are so sorry for her. And though she is still sitting here in front of us, proud of herself and beautiful, she is unable to do any “step” further by her own power. – What a sad sight.

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Two helpful Chilean truck drivers with experience in the desert stop and offer to pull us back to the border to a YPF gas station: “You can’t stay here. You don’t know what it means to spend the night here in the desert. This place is dangerous”, they explain to us, and we accept their help:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Being towed by a heavy truck by chain is difficult and dangerous. And we are depressed and insecure. What will be next? What will become of Esperanza? How will we get to Montevideo? – Our thoughts are running wild:

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Now we have been on the parking lot of the YPF gas station for almost two days. YPF is the name oft he most important brand of gas stations in Argentina. It is located in an extremely remote area, right behind the border between Chile and Argentina, but it is rather new and modern and – thanks to God – has everything, we need at the moment: electricity, bathrooms, a snack bar and even Wi-Fi. The latter is very unstable, but it allows us at least to communicate with the rest of the world. At night we sleep in Esperanza´s womb. Our living cave is still totally intact.

Next to us, there is a Volkswagenbus from Uruquay. Federico and Debra are on their way to Chile. They stay a day longer with us than they had planned. We are happy to be able to speak and share time with them. Their presence helps us a lot:

At this moment we are waiting for the towing car. It should have been here at 7 o’clock AM. The way up to here is rather difficult. – Let’s see, when it will finally be here.

JW/Clea

Wir haben Angst

Deutsch 2 – Español 2English 2

Es ist etwa halb elf. Der Abschleppwagen ist endlich angekommen. Esperanza wird auf die Rampe gezogen:

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Es fühlt sich an, als ob unsere Körper aus ihrem Schneckenhaus gezogen würden:

Jetzt kann es losgehen. Wir selbst „reisen“ in der Esperanza oben auf dem Abschleppwagen. Vor uns liegen knapp 450 km bis Salta.

Kurz nachdem wir unseren Standplatz an der YPF verlassen haben, hält Ramiro, der Fahrer, an. Der Wind ist stark und soll auf der Hochebene, die wir durchqueren müssen, stärker werden. Also muss Esperanza runter von der Rampe und ins Schlepptau genommen werden. Es gibt zwar eine Abschleppstange, aber Esperanza hat keine Vorrichtung, diese Stange anzubringen. Also wird improvisiert. Mit einem Schnallgurt wird die Abschleppstange am Rahmen der Esperanza irgendwie befestigt.

Ich sitze neben Ramiro im Abschleppwagen, Clemencia mit Shanti in der Esperanza.
Bryan, der Begleiter von Ramiro, sitzt am Steuer der Esperanza. Da bei Esperanza weder Bremsen noch Steuerung funktionieren, bleibt ihm nur die Handbremse, wenn es schwierig wird. Angesichts der steilen Abfahrten, die vor uns liegen, mache ich mir Sorgen. Clemen hat Angst. Shanti passt auf, was passiert.

Shanti Clemen

JW/Clea

Español 2

Tenemos miedo

Son las diez y media de la mañana. La grúa ha llegado por fin. Esperanza es jalada a la plataforma.

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Sentimos como si fuera nuestro propio cuerpo, cual caracoles.

Finalmente podemos salir. Nosotros „viajamos“ dentro de Esperanza arriba en la plataforma de la grúa. Tenemos unos 450 km hasta Salta.

Poco después de salir de la YPF Ramiro, el conductor de la grúa, para su vehículo. El viento es fuerte y espera que vaya a ser más en la planicie alta, que tenemos que cruzar. Esperanza tiene que bajar de la plataforma. Hay que jalarla. Hay una barra de remolque, pero Esperanza no tiene un dispositivo para conectarse a la barra. Hay que improvisar. Con una cuarta está amarrado al marco de Esperanza de una u otra manera.

Tenemos que cambiar sitios. Ahora yo estoy sentado al lado de Ramiro en la grúa, mientras Clemencia continua con Shanty dentro de Esperanza. Bryan, el compañero de Ramiro, a tomado el timón de Esperanza. Porque ni los frenos, ni la dirección de Esperanza funcionan, el solamente tiene el freno de mano para „manejar“. Pensando en las fuertes bajadas, que hay por delante de nosotros, estamos bastante preocupados. Clemen tiene miedo. Shanti presta atención a todo lo que está pasando.

Shanti Clemen

JW/Clea

English 2

We are scared

It is about half past ten. Finally the tow truck has arrived. Esperanza is pulled up to its plateau:

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It feels as if our own bodies would be pulled out of their snail-shell:

Now it can start. We ourselves „travel“ inside Esperanza up on the plateau of the tow car. Ahead of us are about 300 miles to Salta.

Shortly after we have left our place next to the YPF gas station, Ramiro, the driver of the tow car, stops his vehicle. The wind is strong and it will probably be much stronger on the high plains, which we have to cross. There is a tow bar, but Esperanza has no device to connect it to the frame. We have to improvise something. With an additional clamping belt the tow bar is somehow tied to Esperanza.

Now I am sitting next to Ramiro in the tow car, Clemencia with Shanti is sitting inside Esperanza. Bryan, Ramiro´s co-driver, has taken place behind the steering wheel of Esperanza. Since neither the brakes nor the steering of Esperanza is working, he only has the hand brake to somehow operate the car. Thinking of the steep declines, which lie ahead of us, I do worry a lot, Clemen is afraid of the ride, and Shanty is observing, what is going on.

Shanti Clemen

JW/Clea

Bettelarm waren sie nicht

Deutsch – EspañolEnglish

Mit Kloster verbinde ich – neben Frömmigkeit – eigentlich Bescheidenheit, Verzicht auf privaten Besitz und Symbole des Wohlstands. Natürlich auch dunkle Gewölbe, zugige Zimmer, kalte Wände und allenfalls ein bescheidenes Klostergärtchen.

Im Kloster Santa Katalina in Arequipa sucht man dergleichen eher vergeblich. Strahlendes Rot, Blau und Weiß schmücken die großzügigen Gebäude, große Küchen zeugen davon, dass gut und viel gekocht wurde und manche „Zellen“ gleichen eher den Gemächern von adligen Damen denn den kargen Zellen anderer Klöster.

Kein Wunder, denn in das Kloster, das im 16. Jahrhundert eingeweiht wurde, wurden nur Töchter aus wohlhabenden Familien aufgenommen und die mussten zum „Einstand“ auch noch das eine oder andere wertvolle Zierstück mitbringen.

Obwohl mehrfach durch Erdbeben stark beschädigt, kann man das alles auch heute noch bestaunen und … nun ja, ich dachte zwischendurch: Daraus könnte man auch ein Super-Hotel machen, fehlt eigentlich nur der Swimmingpool.

Übrigens: Heute leben noch etwa 20 Nonnen in dem Kloster. Diesen Teil des Gebäudekomplexes kann man nicht besichtigen, aber es gibt eine kleine Fotoausstellung, die einen Eindruck von dem Leben der modernen Nonnen vermittelt. Immer wieder beeindruckt mich der Ausdruck von Friede und die Ruhe, die viele Nonnen ausstrahlen:

 

JW/Clea

 

Español

Paupérrimas no eran…

Mi idea de un claustro está conectada con piedad, modestia, renuncia de propiedad privada y símbolos de bienestar. Naturalmente también con bóvedas oscuras, celdas con corriente de aire, muros fríos y quizás un jardincito humilde.

En el convento de Santa Catalina en Arequipa se busca en vano estos atributos de una vida claustral. Un impresionante rojo, un azul y un blanco radiante decoran los edificios representativos, cocinas grandes ponen de manifiesto el hecho que se comía bien y a discreción. Algunas células evocan más la impresión de aposentos de damas nobles que las células austeras de un convento.

No es de sorprender… el monasterio – fundado en el siglo 16 – , solamente admitía a hijas de familias ricas y tuvieron que aportar como „entrada“ una o otra pieza de valor.

Aunque el convento fue destruido algunas veces por terremotos- muy frecuentes en esta zona de volcanes – se le puede visitar hasta hoy día. … y, pues… yo a veces pensaba, que se podría convertir todo en un hotel de lujo muy bonito; falta solamente la piscina. Disculpen estos pensamientos disparatados ante un monumento de devoción y religioso.

Algo más: Todavía viven unas 20 monjas en el claustro. Esta parte del claustro no se puede visitar, pero hay una pequeña exhibición de fotos, que da una impresión de la vida de las monjas modernas. Siempre me impresiona la paz y tranquilidad que irradian:

JW/Clea

 

English

Pauperized they were not

Next to piety my idea of a convent is connected with modesty, abduction of private property and symbols of wealth. Naturally I also think of obscure vaults, drafty cells, cold walls and maybe a tiny garden in the cloister

In the monastery of Santa Catalina in Arequipa you won’t find much of these attributes. Beaming red, blue and white decorate the stately buildings. Big kitchens show that the nuns cooked much and probably ate well and some of the „cells“ remind the visitor more of the chambers of noble young ladies than of the meager cells in other monasteries.

No surprise, because the convent, which was consecrated in the 16th century, only accepted daughters from wealthy families an as a kind of entrance fee they had to bring a nice piece of value.

Even though the convent was destroyed several times by heavy earthquakes, all that can still be seen today. … and, well, I sometimes thought, this place could easily be converted into a luxury hotel. The only thing which is missing is the swimming pool.

By the way: There are still about twenty nuns living there. This part of the whole complex is not open to visitors. But there is a small photo exhibition, which conveys an impression of how the nuns live today. Again and again I am impressed by the expression of peace and tranquility, which many nuns irridiate.

JW/Clea

Allerheiligen

Deutsch – EspañolEnglish

… wird natürlich auch in Peru gefeiert: mit viel Musik, gutem Essen und Trinken vor und auf dem Friedhof. Wir machen uns auf den Weg zum Friedhof La Apacheta in Arequipa:

Auf dem Friedhof selbst, drängen sich die „Trauergäste“ (fast) wie in München auf dem Oktoberfest. Und überall werden die Gräber bunt geschmückt, wird fröhlich gelacht und Musik gemacht:

Manchmal spielt sogar die Blasmusik auf:

Wir verlassen den Friedhof gut gelaunt und voller innerer Freude.

JW/Clea

 

Español

Todos los Santos

… se festeja en el Perú también naturalmente: con mucha música, buena comida y bebida en el cementerio. Vamos al cementerio La Apacheta en Arequipa.

En el cementerio los visitantes  son muchos… casi como en la Oktoberfest en Múnich. Y por todos lados se decoran las tumbas y la gente está feliz, recuerda a sus muertos y los festeja con  y música.

Hay un ambiente festivo…

Nos despedimos del cementerio llenos de buen humor y paz eterna.

JW/Clea

 

English

All Saints’ Day

… is – of course – celebrated in Peru, too: with lots o music, good food and something to drink. Today we set out for the La Apaceta cemetery in Arequipa.

On the cemetery itself, the „mourners“ crowd almost like at the Oktoberfest in Munich. And everywhere the tombs are decorated, the people are happy and make music.

Sometimes there are even brass bands:

We leave the cemetery good-humored and filled with inner joy.

JW/Clea