Die Linien von Nasca

Deutsch – EspañolEnglish

sind – neben Macchu Pichu und Cusco – wahrscheinlich die am häufigsten besuchte Sehenswürdigkeit in Peru.

Nach einem ziemlich beängstigend Flug über das Gebiet in einem Kleinflugzeug, in dem der ca. 25jährige Pilot nach dem Start den Gashebel erst wieder einschrauben musste, um die Nase seines Fliegers allmählich nach unten zu drücken und seine Maschine in eine stabile Lage zu bringen – das war vor etwa 20 Jahren – habe ich meine Begegnung mit den Nasca-Linien diesmal ruhiger angehen lassen und bin – wie ein Condor – lautlos über die beeindruckenden Darstellungen im Wüstenboden geschwebt:

Dazu musste ich weder ein Flugzeug, noch einen Ballon, noch einen Drachen oder Ähnliches besteigen. Stattdessen konnte ich die wunderschönen Aufnahmen im MALI (Museo de Arte de Lima) in einer Ausstellung über die Nasca-Kultur bewundern.

Nicht minder interessant als der Drohnenflug über die Nasca-Linien war auch diese Animation der Gottheiten der Inka:

Wir selbst haben unseren Aufenthalt in Nasca dazu genutzt uns in der schönen Hacienda San Rafael von den „Strapazen“ in Lima auszuruhen und insbesondere Shanti hat den Swimmingpool genutzt:

Nasca Hacienda

Nasca Shanti

Clemencia hat auch das Haus von Maria Reiche besucht, jener Deutschen, die vom peruanischen Staat als Ehrenbürgerin für ihre jahrzehntelange wissenschaftliche Erforschung der Nasca-Linien ausgezeichnet wurde:

JW

Español

Las Líneas de Nazca

… son – junto con Macchu Picchu y Cuzco – probablemente una de las atracciones turísticas más visitadas en Perú.

Luego de un vuelo arriesgados sobre la zona en una avioneta con un piloto de unos 25 años el que luego de despegar tenía la palanca de cambio en la mano y al aire, palanca que debía llevar la nariz de su avioneta hacia abajo para llevarla a una posición estable – eso fue hace aproximadamente 20 años – esta vez lo he tomado con más calma mi encuentro con las líenas de Nazca y he volado como un cóndor sobre las impresionantes expresiones en el terreno desértico.

Para realizar este encuentro no tuve que tomar un avión ni un globo, tampoco un parapente o algo similar. En vez de eso fui ver las impresionantes tomas presentadas en el MALI (Museo de Arte de Lima) en una exposición sobre la Cultura Nazca.

No solamente el vuelo es interesante sino esta animación de las deidades de la cultura Nazca:

Nosotros mismos utilizamos nuestra estadía en Nazca para descansar en la Hacienda San Rafael de los ¨trajines¨ de Lima y Clemen y Shanti disfruto mucho la piscina:

Nasca Hacienda

Nasca Shanti

Clemen también visito  la casa de María Reiche, esta alemana que el Perú la adoptó como ciudadana ilustre por su investigación científica de décadas de estas líneas misteriosas!

JW

English

The Nasca Lines

… are probably – together with Macchu Pichu and Cusco – the most visted sights in Peru.

After a rather frightening flight over the area in a small plane, in which the approximately 25- year old pilot had to screw in the gas lever after the start in order to push down the nose of the plane and stabilize its position – which happened to me about 20 years ago- I took my encounter wit the Nasca-lines more easy this time and hovered over the impressive pictures in the desert sand like a condor.

I did not have to take a plane, nor a balloon, nor a kite or anything like that. Instead I could watch the wonderful takes of the lines in the MALI (Museo de Arte de Lima) in an exhibition of the Nasca-culture.

Not less interesting than the flight with the drone over the Nasca lines was the animated representation of some Inka deities:

We ourselves used our stay in Nasca to recover from the „stress“ we had in Lima and enjoyed our stay in the very nice Hacienda San Rafael. Shanti liked the swimming pool very much:

Nasca Hacienda

Nasca Shanti

Clemen also visited the Museo de Maria Reiche, that German lady, who was made honorary citizen of the Peruvian state after decades of scientific research of the Nasca-Lines:

JW

 

Advertisements

Zwei Welten

Deutsch – EspañolEnglish

Gleich am ersten Samstag nach unserer Ankunft in San Pedro de Saño im August 2016 gehen wir zum Einkaufen auf den Markt in Huancayo. Gemeinsam mit der Verwaltungsleiterin, der Köchin und Angela, einem der älteren Mädchen aus der Albergue, gehen wir auf den städtischen Markt.

Von den vielen Märkten, die wir auf unserer Reise bereits gesehen haben, ist der von Huancayo bis heute sicher einer der authentischsten; kein Wunder, denn Huancayo ist ein „Durchgangsstadt“ mitten in den Bergen und für unumgänglich auf den Andenstrecken in dieser Region.

Direkt neben dem traditionellen Markt liegt das moderne Einkaufszentrum Real Plaza. Eine Welt für sich. Und man kann es als gesellschaftlichen Fortschritt betrachten, dass sich gelegentlich auch Familien aus der indigenen Bevölkerung in diesen Konsumtempel trauen. Leider ist es gerade diese gedankenlose Art von Konsum ohne Werte, die zu vielen bedauerlichen sozialen Fehlentwicklungen im Lande beiträgt.

Die sozialen Gegensätze verfolgen uns, auch bei den Begegnungen mit der Familie und Freunden von Clemencia. Gemeinsam mit Cesar und Carla besuchen wir Señora Carmen, eine heute etwa 60 Jahre alte Frau, die jahrzehntelang mit Mann, Sohn, Tochter und Großmutter in ihrem kleinen Apartment mit einem Schlafzimmer, einem Wohnzimmer mit Arbeitsplatz für sie selbst und eine winzige Küche gibt.

Jetzt wohnt sie alleine. Ihr Sohn – erzählt sie zu recht voller Stolz – hat gerade sein Diplom als Rechtsanwalt für soziale Fragen erhalten. Sie ist glücklich Clemen und Cesar wieder zu sehen und Cesars Frau Carla kennenzulernen und empfängt uns mit großer Herzlichkeit und Großzügigkeit. Als Kind hat Cesar mit ihrem Sohn hier und auf der Straße oder im Parque Mora nebenan gespielt:

Nur ein paar Straßenzüge entfernt lebt Clemencias Bruder Jorge mit Frau Iris, seiner Tochter Jimena und seinem Sohn Jorge Manuel, der etwa das Alter von Cesar hat. Jorge ist glücklich, uns alle hier begrüßen zu können in seiner wunderschönen und exklusiven Wohnung in San Isidro, wo er vor ein paar Jahren Bürgermeister war.

Auch wir freuen uns sehr über das Wiedersehen mit ihm und mit Carla und Cesar, die extra aus Spanien nach Lima gekommen sind, um sich mit uns und der ganzen Familie in hier zu treffen. Wir alle genießen den Komfort der großzügigen Wohnung und die Gesellschaft von Jorge und seiner Frau Iris.

Die sozialen Gegensätze Perus könnten kaum größer sein, und hier in Lima sind sie besonders auffällig. So hat Lima hochmoderne, elegante Wohnviertel mit Geschäften aller Nobelmarken dieser Welt, gepflegte Parkanlagen, exzellente Restaurants und eine beeindruckende Strandpromenade, hoch über dem Pazifik, vergleichbar mit jeder anderen Großstadt der sogenannten „Ersten Welt“ …

… während gleichzeitig große Randbezirke in einem chaotischen Zustand sind. Der Verkehr wirkt wie ein endloser Kampf aller gegen alle um jeden Zentimeter Raumgewinn. Das Geschehen auf der berüchtigten Carretera Central oder in Ortschaften wie Lurín am Rande der Hauptstadt erinnert an einen Phantasy-Film über verwahrloste Städte in einer verlorenen Welt. Und die bedauernswerten PolizistInnen mitten im Chaos der Blechkarawanen scheinen in erster Linie zu pfeifen, um sich vor den eiligen und aggressiven Autofahrern zu schützen.

Relativ schnell gewöhnen wir uns an diese krassen Unterschiede im sozialen Gefüge des Landes. Clemencia ist seit ihrer Kindheit damit vertraut. Mir fällt es schwerer, aber es scheint der einzige Weg zu sein, mit diesem tagtäglichen Chaos außerhalb der gepflegten und geschützten Stadtteile von Lima irgendwie klarzukommen. Wir sind Teil des Systems, auch wenn wir das vielleicht nicht sein wollen. Und man muss wohl davon ausgehen, dass auch unser Wohlstand in Europa zu dem Ungleichgewicht in anderen Kontinenten beiträgt.

Trotz solcher Überlegungen fühlen wir uns im wunderschönen Strandhaus von Fernando in Paracas (im Süden von Lima) sehr wohl. Fernando ist ein weiterer Bruder von Clemencia. Wir verbringen ein entspannendes Wochenende mit ihm und seiner Frau Lucille und lassen uns mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Meer verwöhnen. Parácas bedeutet in Quechua so viel wie “Sandregen” und erinnert Clemen an ihre Kindheit in dieser Region. Wir genießen den herrlichen Ausblick aufs Meer, den Swimmingpool und die gesamte Anlage, die von den beiden im Laufe der Jahre in der historischen Bucht von Parácas geschaffen wurde. Hier hat sich San Martín, einer der Befreier Perus von Spanien der Legende nach zu den Nationalfarben der peruanischen Flagge inspirieren lassen, als er die roten Flamingos beobachtete, die die Bucht oft aufsuchen:

Nur rund 70 km entfernt lebt Teresa, eine Halbschwester von Clemencia. Sie kam außerhalb der Ehe der Eltern auf die Welt. Gemeinsam mit Pablete (link), dem ältesten Bruder von Clemencia, besuchen wir sie und ihre Kinder in ihrem kleinen Strandhäuschen. Teresa und ihre Familie empfangen uns mit offenen Armen und Herzen:

JW/Clea

Español

Dos mundos

En el primer sábado después de nuestra llegada a San Pedro de Saño en Agosto del 2016 vamos de compras a Huancayo. Con la administradora del albergue Gladys, la cocinera Flor y Angela, una de las albergadas mayores vamos al mercado municipal.

De los muchos mercados que hemos visto en nuestro largo viaje hasta hoy, el de Huancayo, ha sido probablemente el más auténtico. No por nada es Huancayo una ciudad de tránsito en plena Sierra Central y paso obligado para muchas rutas.

Justo al lado del mercado tradicional está el moderno centro comercial Real Plaza. Y sí, es posible considerarlo como un progreso social, el hecho que de vez en cuando pobladores andinos se atreven a entrar en este impresionante templo de consumo, entonces se podría escribirlo. Lastimosamente sustentamos que es justamente el consumo sin educación ni valores es causa de muchas desgracias sociales.

Los contrastes sociales nos persiguen también en nuestros encuentros con la familia y los amigos de Clemencia. Juntos con Cesar y Carla (link) visitamos a la señora Carmen, una mujer de más o menos 60 años, que ha vivido con su marido por décadas, su hijo, su hija y la abuela en un apartamento pequeño donde se diferencian apenas el dormitorio, la sala de estar y lugar de trabajo de la señora Carmen más una cocina minúscula.

Hoy vive sola. Su hijo acaba de recibirse de abogado en asuntos sociales como nos cuenta su mamá con muchísimo orgullo. Con justa razón. Está feliz de ver de nuevo a Clemencia, a César y de conocer a su esposa, Carla. Somos recibidos con cariño y generosidad. Como niño César Manuel jugaba Dany, su hijo en el barrio, en el Parque Mora al frente de su casa :

A pocas cuadras de acá vive el hermano Jorge de Clemencia con su esposa Iris, su hija Ximena y su hijo Jorge Manuel, más o menos de la edad de César Manuel. Jorge está feliz, que nos puede dar la bienvenida en su departamento amplio y exclusivo en San Isidro, donde fue alcalde hace unos años atrás.

Nosotros también nos alegramos mucho de este encuentro con Jorge y familia, con César Manuel y su esposa Carla (link), que han venido a Lima para encontrase con nosotros y toda la familia peruana. Disfrutamos igualmente de la hospitalidad de Jorge y su esposa Iris.

Los contrastes sociales de Perú casí no podrían ser más grades y acá en Lima son especialmente notorios. Por un lado, Lima tiene unos barrios muy elegantes con tiendas de todas las marcas lujosas del mundo, parques muy bien conceptuados y cuidados, restaurantes excelentes y un malecón impresionante alto sobre la costa del Pacífico comparables a cualquier ciudad del primer mundo …

… y por otro lado zonas enormes en un estado caótico. El tráfico en la conocida y temida Carretera Central o en sitios como Lurín en las afueras de Lima nos acuerda a escenas de películas de Phantasy sobre ciudades deshechas en mundos perdidos en el cosmos. Y los pobres policías de tráfico parecen silbar más para protegerse frente de la agresión de las avalanchas de automovilistas apurados agresivos que para intentar organizar el caos.

Relativamente rápido nos acostumbramos a estas diferencias increíbles en le estructura social del país. Clemencia la conoce desde su infancia. A mi me cuesta más, pero es el único camino que vemos para sobrevivir en este caos cotidiano fuera de los barrios cuidados y seguros de Lima. Somos parte del sistema, nos guste o no. Pienso en relación con estas observaciones que nuestro bienestar económico en Europa también contribuye al desequilibrio social en otros continentes.

A pesar de todo eso disfrutamos también de la hospitalidad de Fernando y su mujer Lucille en su casa en Paracas (en el sur de Lima) Paracas, en quechua, lluvia de arena es para Clemen una referencia a recuerdos. Nos engríen con especialidades del mar – pejerreyes – y nosotros disfrutamos pasar el tiempo con ellos y disfrutar de una vista linda al mar, la piscina y todo el espacio que con los años han logrado en esta histórica bahía de Paracas, donde cuenta la saga que San Martín, uno de los libertadores, se inspiró en los colores de la bandera peruana viendo a los flamencos que visitan esta bahía.

Solamente a unos 70 kilómetros de allá vive Teresa, una media hermana de Clemencia. Nació fuera del matrimonio de los padres de Clemencia. Juntos con Pablete (link), el hermano mayor de Clemencia, la visitamos en la playa de Chincha. Teresa y su familia nos dan una bienvenida con brazos y corazones abiertos:

JW/Clea

English

Two worlds

Right on the first Saturday after our arrival in San Pedro de Saño in August 2016 we go shopping to the market in Huancayo. Together with the administrator of the shelter, the cook and Angela, one of the senior girls of the Albergue, we go to the traditional municipal market of Huancayo.

Out of all the markets, which we have seen on our long trip, the one in Huancayo is probably the most authentic so far. No wonder, because Huancayo is a typical gateway in the center of the Andes and there is no way around it for travellers in that area.

Next to the traditional market, there is the modern commercial center of Huancayo, the Real Plaza. It is a world of its own. And it is, of course, possible to understand it as a kind of social progress, that sometimes some indigenous people from the Andes dare entering this western consumer world. Unfortunately it is exactly this kind of consumerism without real values, which contributes to some of the social problems of Peru.

The social contrasts of Peru pursue us everywhere, also in our encounters with Clemencia’s family and her friends. Together with Cesar and Carla we visit Sra. Carmen, a lady of about 60 years, who has been living together with her husband, her son, her daughter and the grandmother in this small apartment with just one bedroom, a living with a workplace for her and tiny kitchen for decades. She receives us with great affection and generosity.

Now she lives alone. Her son has just received his certification as a lawyer for social issues. With good reason she is very proud of him. And she is happy to meet Clemen and Cesar again and get to know his wife Carla. As a child Cesar often played with her son here and in the street or in the Parque Mora, which is right around the corner.

Only a couple of blocks away there lives Clemencia’s brother Jorge (link) with his wife Iris, his daughter Jimena and his son Jorge Manuel, who is about the age of Cesar. Jorge is happy to be able to welcome all of us in his beautiful and exclusive apartment in San Isidro, where he served as mayor a couple of years ago.

We are also happy about the encounter with Jorge and his family and with Carla and Cesar, his wife, who have come from Spain to meet us and all their Latin American family here in Lima. We all enjoy the comfort of the exceptional apartment and the hospitality of Jorge and his wife Iris.

The social contrasts of the country could hardly be bigger, but here in Lima they are especially obvious. Lima has some highly modern neighborhoods, where you will find all branches of fashionable and exclusive shops, well-kept municipal parks, excellent restaurants and an impressive beach boulevard, high above the Pacific Ocean, which is not different from any other big city in the so called “first world”:

At the same time, there are neighborhoods around the modern city, which are simply chaotic. The traffic is like a never-ending aggressive fight for a few feet of space. What happens on the infamous Carretera Central or in places like Lurín at the outskirts of Lima reminds us of scenes from phantasy movies about rundown cities in lost worlds somewhere in space. And the miserable policemen and women in the middle of endless car avalanches seem to blow their whistles without stopping mainly because they have o defend their own lives from the aggressive attacks of impatient car drivers.

Relatively fast do we get accustomed to the incredible differences in the social structure of the country. Clemencia has been familiar with them since her childhood. For me it is more difficult, but it seems to be the only way to survive the daily chaos outside the pedicured and safe areas of Lima. We are part of the system ourselves, whether we like it or not and we have to admit that our wealth in Europe contributes to the social imbalance in other parts of the world.

In spite of such considerations we enjoy our stay in Fernando’s beautiful beach house in Parácas (in the south of Lima). Fernando is another brother of Clemencia’s. We spend a relaxed weekend with him and his wife Lucille and let them pamper us with culinary delicacies of the sea. Parácas means in Quechua “sand rain” and reminds Clemen of her childhood in this area. The wonderful view of the sea, the swimming pool and the whole site, which Fernando and his wife have created in many years will always be on our mind. According to legend San Martín, one of the liberators from Spain, was inspired to the colors of the Peruvian flag by the red flamingos, which sometimes visit the Bay of Parácas.

Only about 45 miles away from Paracas lives Teresa, Clemencia’s half-sister. She was born outside the marriage of Clemencia’s parents. Together with Pablete (link), the oldest of Clemencia’s brothers, we meet her and her family in their beach cabin near Chincha. We are welcomed with open arms and hearts.

JW/Clea

Unser Spendenaufruf – Ergebnisse

Deutsch – EspañolEnglish

Liebe Freunde in aller Welt,

Ihr werdet Euch erinnern. Vor ein paar Monaten haben wir um Spenden für das Projekt in San Pedro de Saño gebeten. Dort musste das alte Haus der Albergue komplett abgerissen werden, nachdem sich immer mehr Risse gebildet hatten und die Gefahr bestand, das Haus würde plötzlich zusammenstürzen.

Unser Spendenaufruf hat ein tolles Echo gefunden:

Insgesamt sind auf dem deutschen Spendenkonto der Kinderhilfe EV € 2270,- eingegangen. Außerdem haben wir aus der Petra-Zimmermann-Stiftung, die von unserem Freund und Anwalt Andreas Jasper verwaltet wird, noch einmal € 10.000,- erhalten. Davon haben wir € 8.000,- auf das Konto der ONG Apoyamé Peru in Huancayo überwiesen. Der Restbetrag von € 2000,- geht über Margarita Jaramillo, die Gründerin des Jardín de la Alegría in Bogotá als Stipendien für zwei behinderte Jungen an die Albergue Benposta in Kolumbien.

Wer genauer wissen möchte, wie viel in den letzten Jahren auf Grund Eures Engagements in beide Projekte geflossen ist, mögen unter Unsere Sponsoren nachschauen.

Inzwischen sind die Umbauarbeiten im vollen Gange. Auch Dank Eurer Spenden!

Vielen herzlichen Dank

JW/Clea

 

Español

Resultado de nuestro llamado de apoyo en donaciones

Queridos amigos en todas partes del mundo,

Se acordarán bien que hace unos meses hicimos un llamado para una donación especial para el proyecto en San Pedro de Saño (link) En San Pedro se tuvo que reestructurar la casa totalmente luego que se formaron unas rajaduras amenazantes y enfatizaba el peligro que en cualquier momento la casa pudiera derrumbarse toda.

Nuestro llamado a donación encontró un eco maravilloso:

En total han ingresado a la cuenta de Kinderhilfe € 2.270. Además hemos obtenido de la fundación Petra – Zimmermann que administra nuestro amigo y abogado Andreas Jasper otros € 10.000. De ahí hemos enviado € 8.000,- a la cuenta de la ONG Apoyamé Perú en Huancayo. La cantidad restante irá a Colombia, a Margarita Jaramillo, la fundadora del Jardín de la Alegría, para promover a muchachos sin recursos, pero muy capacitados que están albergados en Benposta.

Quien desee ver exactamente cuánto ha ingresado a los proyectos en los últimos años puede ver bajo Unsere Sponsoren el detalle exacto.

Mientras tanto los trabajos de reconstrucción en el Albergue están progresando cada día más. También gracias a sus donaciones.

Muchas gracias a todos!

JW/Clea

 

English

Our Call for Donations – Results

Dear friends all over the world,

You probably remember: A couple of months ago, we asked you for a donation for our project in San Pedro de Saño. The old part of the Albergue had to be pulled down completely, after fissures in the walls had widened and there was danger, that the house could collapse in an uncontrolled way.

This call for donations was very successful.

Altogether you transferred € 2,270 to the account of the Kinderhilfe EV in Germany. In addition we received another € 10,000 from the Petra-Zimmermann foundation, which is administered by our friend and lawyer Andreas Jasper. Out of this donation we transferred € 8,000 to the ONG Apoyamé Perú in Huancayo. The remaining € 2,000 will be transferred to Margarita Jaramillo, the founder of the Jardín de la Alegría in Bogotá, and used for two stipends granted to two disabled boys in the Albergue Benposta in Colombia.

Those who want to know more about the amount of donations we received during the last years, may have a look at „Unsere Sponsoren“.

Meanwhile the rebuilding work is in full progress. Also thanks to your donations!

Thanks a lot to all who have contributed.

JW/Clea

 

JW/Clea

Es bewegt sich etwas

Deutsch – EspañolEnglish

Wir sind wieder auf dem Weg zur Albergue in San Pedro de Saño. Und wieder geht es über den Ticlio-Pass, wieder sind tausende von Lastwagen auf der Carretera Central mit uns unterwegs.

Es ist offensichtlich: In Perú bewegt sich etwas. Mit einem Wirtschaftswachstum von 4 % im laufenden Jahr und einer Prognose von 4,3 % für das kommende Jahr führt Perú das Wirtschaftswachstum in Lateinamerika mit starken Zahlen an. Und das bemerkt man natürlich auch am Lastwagenverkehr.

Aber trotz dieses Wachstums ist Perú nach wie vor ein Land, in dem die Gegensätze zwischen arm und reich überwältigend sind. Die einen leben auf Inseln des Wohlstands, die anderen unter menschenunwürdigen Bedingungen. Auch wenn das starke Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren (im Durchschnitt bei 6 %) dazu beigetragen hat, die Armut im Lande zu verringern, leben in einigen Provinzen noch immer um die 50% der Menschen unter der Armutsgrenze.

Dies alles geht uns durch den Kopf, während wir wieder einmal die Höhen des Ticlio-Passes erklimmen. Oben angekommen, machen mir diesmal die 4818 Meter ziemlich zu schaffen: Ich komme kaum aus dem Fahrersitz, so schwer fühlt sich mein Körper an. Mir ist schwindlig und ich bekomme starke Kopfschmerzen.

Clemen spürt anfangs nichts. Später klagt sie aber auch über Kopfschmerzen. Um uns zu stärken bereitet Clemen etwas Leichtes zum Essen vor. Dazu gibt es noch Locro und Mais von Straßenverkäufern, die das ganze Jahr über hier oben leben.

Unsere Esperanza ist an diesem Ort natürlich etwas Besonderes und die Straßenverkäufer erkundigen sich neugierig nach unserem Auto und der Reise:

Auf der Fahrt ins Tal des Mantaro kommen wir wieder an den verschiedenen Minenstädten vorbei, die hier im Laufe der Jahre entstanden sind und sehen – diesmal noch genauer als im vergangenen Jahr – welche Wunden dem Land zugefügt wurden. Die kaputte Landschaft insbesondere in der Umgebung von La Oroya kann wahrscheinlich niemand mehr „renaturieren“. Das ist verlorener Lebensraum – und sei es nur für ein paar Kondore, die sich in andere Regionen zurückgezogen haben:

Wir wissen natürlich, dass die Minenindustrie erheblich zum Wirtschaftswachstum Perús beiträgt und damit auch zum allmählichen Abbau der Armut im Lande. Das ist in Bolivien nicht anders und auch in Chile nach wie vor von großer Bedeutung. Und wir hoffen, dass durch die zunehmenden Proteste der Bevölkerung gegen die Umweltverschmutzung allmählich ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen ökonomischen und ökologischen Interessen gefunden wird.

Am Abend kommen wir erschöpft in Concepción an. Das liegt ca. 12 km vor San Pedro de Saño, wo die Albergue ist. Diesmal wollen wir mit Esperanza nicht direkt vor der Albergue stehen. Wir gönnen uns einen relativ komfortablen und ruhigen Standplatz im Centro Vacacional Huaychulu am Rande von Concepción. Als Clemen ein kleines Mädchen war, lag das Hotel weit außerhalb der Stadt, Heute ist die Stadt schon sehr dicht herangerückt.

JW/Clea

Español

Algo se está moviendo

Otra vez estamos en camino al Albergue en San Pedro de Saño. Y otra vez tenemos que ir por el Paso de Ticlio, otra vez miles de camiones están en camino con nosotros.

Es obvio: Algo está en movimiento en el Perú. Con un crecimiento económico anual de 4 % en este año y un pronostico de 4,3 % para el año que viene, Perú está a la cabeza de los otros países latinoamericanos. Y eso se nota también en el tráfico intenso de camiones en las carreteras.

Pero a pesar de este crecimiento económico impresionante Perú sigue siendo un país, en el que la diferencia entre ricos y pobres es abrumadora. Unos viven en islas de prosperidad, los otros bajo condiciones inhumanas. Aunque este crecimiento económico en los últimos años (en promedio 6 %) ha contribuido en parte reducir la pobreza, todavía un 50 % de la población vive debajo del limite de pobreza en algunas provincias.

Todo eso nos pasa por el mente mientras estamos subiendo horas y horas por el Paso deTiclio. Una vez arriba, a 4818 metros de altura, ésta me causa bastante problemas. Casi no puedo levantarme de mi asiento… tan pesado se siente mi cuerpo. Tengo mareos y bastante dolores de cabeza.

Clemen no siente nada al principio. Más tarde también ella observa dolores de cabeza. Para fortalecernos un poco prepara algo liviano para comer. Compramos un choclo caliente y queso de los vendedores, que viven en Ticlio todo el año.

Claro que nuestra Esperanza es algo extraño y especial aquí arriba y los vendedores preguntan con mucha curiosidad por nuestra casa rodante y el viaje.

Bajando al valle del Mantaro pasamos otra vez por las ciudades mineras, que se desarrollaron acá durante los años y vemos – esta vez con más consciencia – las heridas que el paisaje ha sufrido. Muy probablemente el pasaje destruido especialmente en la zona de La Oroya será muy difícil de “renaturalizar”. Este es un paisaje perdido aunque sólo sea   para un par de cóndores que se han retirando a otras zonas más alejadas.

Naturalmente sabemos también, que la minería ha contribuido considerablemente al crecimiento económico de Perú y así también a la reducción lenta de la pobreza. No es diferente en Bolivia y en Chile también la minería es de enorme importancia. Por eso esperamos que un día los protestas de la población contra la destrucción del medio ambiente lleven a un compromiso sano entre los intereses económicos y los ecológicos.

Al atardecer llegamos agotados a Concepción. Está ubicada unos 12 kilómetros de San Pedro de Saño, donde está el albergue. Esta vez no queremos quedarnos directamente frente del albergue. Por eso nos permitimos un sitio relativamente tranquilo en el Centro Vacacional de Huaychulo en Concepción. Cuando Clemen era una niña el hotel quedaba en las afueras de la ciudad. Hoy está casi en medio de ella. Así crecen los centros poblados.

JW/Clea

 

English

Something is moving

One more time we are on the way to the Albergue in San Pedro de Saño. Ando ne more time we have to climb the Ticlio pass, one more time thousands of trucks are on the road on the famous Carretera Central with us.

It is obvious: Something is moving. With an economic growth of 4 % this year and a forecast of 4.3 % for the next year Perú is leading the economic upswing in South America with strong numbers. And this also shows up in the amount of truck traffic on the roads.

But in spite of its economic growth Perú is still a country, where the contrast between rich and poor is overwhelming. Some live on islands of affluence, while the others live under inhuman conditions. Even though an economic growth of 6% on the average in recent years has certainly helped to reduce the poverty in the country, there are still provinces, in which around half the population lives under the poverty line.

All these considerations pass through our minds while we are climbing the Ticlio pass hour by hour. After arriving at the top of the pass at an altitude of 4818 meters (about 16,000 feet) I do have some problems: Hardly can I stand up from my seat, because my body feels like double its weight. I am dizzy and have some heavy headaches.

Clemen does not feel much at the beginning. Later she also complains about heavy headaches. In order to restore our powers she prepares something light to eat. And we also buy a hot choclo and locro from the street vendors, who live all the year round up here on the pass.

In this place our Esperanza is certainly something special. And the vendors, who quite surely do not belong to the privileged people of Perú, ask us a lot of questions about our motorhome and trip.

While descending to the Matamoro valley we pass along some of the mining towns, which have developed during the course of time. And this time we realize with even bigger conscience than a year ago how deep the wounds are, which have been afflicted to the landscape especially in the area around La Oroya. Most probably nobody will ever be able to restore the original natural beauty and living space of these mountains, and be it only home for a couple of condors, who have already resorted to more remote parts of the Andes.

Of course, we also know that the mining industry is very important for the Peruvian economy and that it has contributed to the slow reduction of poverty in the country. It is not different from Bolivia or from Chile, where the mining industry is also extremely important. And we hope very much that the protests of the local population against the destruction of the environment in the Andes will finally lead to a reasonable compromise between the economic and ecological interests of both sides.

In the late afternoon we arrive at Concepción rather exhausted. Concepción is located about twelve kilometers from San Pedro de Saño and the albergue. This time we don’t want to park Esperanza directly in front of the shelter. Therefore we allow ourselves a relatively comfortable and quiet place in the Centro Vacacional de Huaychulo. When Clemen was still a child, this hotel was located far outside the city. Today the city has almost reached it.

JW/Clea

Überfallen und ausgeraubt

Deutsch – EspañolEnglish

Nicole ist eine Großnichte von Clemencia. Sie studiert Kommunikationswissenschaften und möchte mit ihren Studienkollegen Frederik und Estrellita einen Dokumentarfilm über uns und unsere Projekte machen. Der Film soll eine gemeinsame Seminararbeit werden. Wir sind natürlich begeistert und treffen uns mit Nicole und Estrellita in der Esperanza, um die beiden über unsere Reise, unsere Motivation und die sozialen Projekte zu informieren, die wir unterstützen. Hier sind einige Aufnahmen von dem Gespräch, die Estrellita gemacht hat:

Auf der Basis des Gesprächs wollen Nicole und ihre Freunde in den nächsten Tagen die inhaltlichen Schwerpunkte ihres Films festlegen.

Ein paar Tage später: Wir sind für acht Uhr abends verabredet und wollen Nicole am Haus ihrer Eltern abholen. Dort warten Nicole und Frederik vor der Haustür auf uns; Frederik will die schwere Filmausrüstung mit uns nach Huancayo schicken; Bernardino, Nicoles Bruder ist noch oben in der Wohnung.

Das gesamte Gepäck steht neben ihnen. Darin befinden sich auch die Filmausrüstung und die Laptops der beiden. Hinter ihnen passt der Wachmann auf, der hier vor vielen Häusern postiert ist. Auf der anderen Straßenseite liegt ein Park, der um diese Zeit gut besucht ist, in dem Hunde und Kinder mit ihren Eltern spielen. – Ein friedliches, normales Bild in einem guten Wohnviertel in Lima.

Wir selbst sind noch unterwegs und verspäten uns ein paar Minuten. Der Verkehr ist schrecklich. Clemen bekommt plötzlich ein Whats-App-Nachricht von Bernardino: tía, tía (Tante, Tante). Clemen spürt sofort, dass da etwas nicht stimmt. Diese Nachricht ist nicht normal. Als wir schließlich eintreffen, sehen wir gleich, dass etwas nicht stimmt. Nicole und Frederik kommen mit angespannter Miene auf uns zu. Wir sind beunruhigt. Bei den beiden ist auch Bernardino. Aber noch wissen wir nicht, was passiert ist und begrüßen sie mit einer Entschuldigung für unsere leichte Verspätung.

Doch dann erfahren wir, was eben passiert ist:

Vor ein paar Minuten, als Nicole und Frederik vor der Haustür auf uns warteten, hielt plötzlich ein blauer BMW vor ihnen. Zwei bewaffnete junge Männer sprangen heraus, bedrohten sie mit vorgehaltener Pistole und beraubten sie in wenigen Augenblicken ihrer gesamten technischen Ausstattung: beide Kameras, das Audioequipment, zwei Laptops, ein Handy.

Wenn wir nur fünf Minuten früher angekommen wären, wäre das wahrscheinlich nicht passiert … oder wir wären selbst Opfer des Überfalls geworden. Der Schreck steht den beiden noch ins Gesicht geschrieben und wir sind alle niedergeschlagen:

Wir sitzen lange zusammen in der Esperanza und suchen nach einer Erklärung. – Aber die gibt es nicht. Was eben passiert ist, ist leider Alltag in Lima. Frederik, der Anfang zwanzig ist, erzählt, dass er in seinem Leben insgesamt schon 15 mal in Lima überfallen und beraubt wurde.

Das gemeinsame Projekt mit den drei jungen Leuten ist praktisch gescheitert. Wir können im Moment nichts machen und müssen ohne Nicole losfahren. Wir sind sehr traurig und verstört. Aber wir vereinbaren in Kontakt zu bleiben und – zumindest mit Ideen für ein neues Thema o.Ä. – zu helfen. Ob das gelingen wird? Im Moment wissen wir leider auch keinen Rat.

JW/Clea

 

Español

Brutal asalto

Nicole es la sobrina nieta de Clemencia. Ella estudia comunicaciones y quieren hacer, junto con Frederik y Estrellita, sus colegas de estudio un documental sobre el viaje nuestro y los proyectos. La película será un trabajo de la universidad. Estamos todos entusiasmados y nos encontramos con Nicole y Estrellita en nuestra Esperanza para informarles sobre nuestro viaje, nuestra motivación y sobre los dos proyectos sociales, que apoyamos. Aquí hay unas tomas de esta conversación, que hizo Estrellita:

Basándose en esta conversación Nicole y sus amigos determinarán los temas centrales de su documental en los días, que vienen.

Luego de haber respondido las primeras preguntas nos ponemos de acuerdo que viajaremos al albergue en San Pedro de Saño. Nicole con nosotros en la Esperanza y Frederik vendrá con el bus posteriormente para encontrarnos en Huancayo.

Hemos quedado para el jueves a las 8 pm en recoger a Nicole delante de la puerta de su casa. Ahí nos esperarán Nicole y Frederik. Frederik no quiere llevar el material fílmico con él, o sea, lo lleva Nicole en la caravana a Huancayo; Frederik nos dará el alcance en autobús mañana en Huancayo. Bernie, hermano de Nicole, se encuentra arriba en la casa de sus padres.

Todo el equipaje está junto a ellos. Ahí están los equipos de filmación, los laptops de cada uno. Detrás está el cuidador del edificio. Al frente de la casa hay un parque muy bien iluminado y visitado a esta hora del día, donde observamos niños y perros jugando con sus padres. Una imagen pacífica y normal en un barrio bueno de Lima, Surco.

Estamos en camino y nos retrasamos unos minutos. El tráfico es terrible hoy en día en Lima.Clemen acaba de recibir un mensaje de este último: Tía ! Tía! Sintiendo Clemen inmediatamente que algo está pasando. El mensaje de Bernie no es normal. En cuanto llegamos observamos inmediatamente que hay algo que no está bien. Nicole y Frederik vienen hacia nosotros con expresiones extrañas, alteradas. Nos inquietamos. Con ellos está también Bernie. Aùn no sabemos lo que pasa, los saludamos disculpándonos por el retraso.

Luego nos enteramos de lo sucedido.:

Unos minutos antes mientras Nicole y Frederik nos esperaban delante de la casa paró de pronto un BMW delante de ellos. Dos personas armadas salieron del vehículo amenazándolos . Les robaron los celulares y todo el equipo técnico de vídeo y sonido que llevaban en su mochila.

Si hubiéramos llegado 5 minutos antes, no hubiera sucedido nada … o hubiéramos sido parte de este asalto. El susto lo llevan aún ambos en la cara y todos estamos muy apesadumbrados.

Sentados en la barriga de Esperanza buscamos explicaciones. Pero no las encontramos. Lo que acaba de suceder es cotidianidad en Lima. Frederik, con sus apenas 25 años ha sido asaltado en total 15 veces en Lima.

El proyecto en conjunto con esta gente joven ha fracasado prácticamente. No podemos hacer nada y viajamos sin Nicole. Clemen y yo estamos tremendamente triste y perturbados por esta situación.

Quedamos de mantener el contacto para apoyarlos aunque sea en la elección de un nuevo tema. La pregunta es si se podrá? No tenemos en este momento ningún consejo en el bolsillo.

 

English

Assaulted and robbed

Nicole is one of Clemencia’s grandnieces. She studies communications and wants to make a documentary about us and our social projects together with her fellow students Frederik and Estrellita. The documentary is planned as a kind of „term paper“. We are enthusiastic, of course, and meet with Nicole and Estrellita in our Esperanza in order to inform the two of them about our trip, our personal motivation and the two social projects, which we support. Here are some of the takes, which were made by Estrellita:

Based on this conversation Nicole and her friends want to define the main subjects of their documentary in the days to come.

A few days later: We want to pick up Nicole at 8 o’clock in the evening. Nicole and Frederik are already waiting for us in front of her parents´ house. Frederik wants to send the heavy film equipment with us to Huancayo; he and Estrellita will go to Huancayo by bus tomorrow. Bernardino, Nicole’s brother is waiting upstairs in his parents’ house.

The whole baggage is on the floor next tot hem. The complete equipment and the two laptops are in the bags. Behind them there is a guardian, who protects the house; a common sight in this upper class part of the city. On the other side of the street there is a park with a lot of people at this time of the day; children are playing with their parents and dogs running around. – A peaceful and normal picture of a wealthy neighborhood.

We are still on our way to the meeting point and a couple of minutes late. The traffic is terrible. Suddenly Clemen receives a Whats-App-message from Bernardino: tía, tía (Tante, Tante). Clemen immediately knows, that something is wrong. This message is not normal. When we finally arrive, Nicole and Frederik approach us with stern faces. We are concerned. Behind them is Bernardino. But we still do not know, what is going on and we greet them with a meek excuse for our delay.

And then they tell us, what has just happened.

Only minutes ago, while Nicole and Frederik were waiting for us in front of the door, suddenly a blue BMW stopped at the curbside. Two armed guys jumped out of the car, and threatened them at gunpoint. Within moments they robbed everything, their whole technical equipment: both cameras, the audio recorder and the microphones, two laptops and one of their cellphones.

If we had arrived only five minutes earlier, this would not have happened – or we would have become victims of this assault ourselves. Our young friends’ faces are still filled with shock and we are all totally broken-hearted:

We sit together for a long time in the Esperanza searching for an answer. – But there is none. What has happened a short time ago, is everyday life in Lima, – unfortunately. Frederik, who is about 25 years old, tells us, that he has already been mugged fifteen times in his life.

The common project with the three young people has failed. At the moment we cannot do anything for them and have to leave without Nicle.

We are sad and totally deranged. But we promise to stay in contact and offer our help – at least as far ideas for a new subject for their documentary is concerned. At he moment we have no idea, whether this will be possible, but we have no other piece of advice.

JW/Clea