Auf dem Irrweg?

Deutsch – EspañolEnglish

Bis San Agustin ging alles gut. Von dort wollten wir eigentlich nach Pasto. Irgendwann müssen wir ja die hohen Berge überqueren, die uns den Weg nach Westen versperren.

Aber in den letzten Tagen hat es heftig geregnet und jedermann rät uns von der Piste nach Pasto ab: sie geht steil und hoch hinauf, mit tiefen Abgründen, hat keine Leitplanken, dafür viele Schlaglöcher, Erdrutsche können jederzeit abgehen usw usf. Also nicht ungefährlich.

Zurück wollen wir aber auch nicht. Das wäre ein riesiger Umweg. Also entschließen wir uns für den Weg durch das Amazonasgebiet. Auf der ekuadorianischen Seite soll die Straße wunderbar sein. Und in Kolumbien, bis zur Grenze, na ja, nicht ganz so gut, aber größtenteils geteert. Sagt man uns und wir verlassen uns darauf.

Dass das Gebiet zum kolumbianischen Putumayo gehört, wissen wir. Und Putumayo ist ein Bundesstaat, den man bis vor kurzem besser nicht bereist hätte. Militär, Guerilla und Paramilitares haben sich hier die blutigsten Gefechte im lang anhaltenden Krieg zwischen den Narcos und der Guerilla sowie Polizei, Militär und Paramilitares auf der anderen Seite geliefert.

Derzeit hat sich die Situation aber beruhigt, heißt es. Der kürzlich unterzeichnete Friedensvertrag und die damit verbundenen Vereinbarungen seien stabil. Also keine Gefahr! Wir atmen tief durch und verlassen uns darauf.

Tatsächlich wirkt alles friedlich. Zunächst ist die Straße in Richtung Puerto Asis auch sehr gut. Aber nach der Abzweigung Richtung La Hormiga, dem Grenzort vor der Internationalen Brücke, wird es gemischt. Kurze geteerte Abschnitte wechseln sich ab mit langen Strecken, die sehr rau sind und die wir stellenweise mit unserem Vorderradantrieb kaum bewältigen können. Immer wieder drehen die Räder durch, wenn es nach tiefen Senken steil über Schotter und Felsbrocken wieder nach oben geht.

Aber irgendwie schaffen wir es doch. Obwohl es inzwischen stockdunkel ist und wir normalerweise nicht in der Dunkelheit fahren, kommen wir voran. Mit höchster Aufmerksamkeit, denn immer wieder tauchen auch Pferde, Esel oder Menschen auf , die wir in der Dunkelheit erst im letzten Moment wahrnehmen.

Und dann ist da natürlich überall das Militär. Schon auf der Straße nach Puerto Asis, reiht sich ein Militärposten an den anderen. Und dass es hier um ernste Konflikte geht, sehen wir an den mit Sandsäcken ausgebauten Schutzhütten und Türmen, die die Straßen säumen. Die Soldaten selbst stehen aber meist direkt am Straßenrand, heben oft dem Daumen, zum Zeichen, dass sie für das Volk und dessen Sicherheit eintreten und wir heben freundlich lächelnd auch die Daumen, wenn wir vorbeifahren. –Eine schöne Eigenschaft der Kolumbianer: Offenheit und Freundlichkeit.

Die jungen Männer, die hier am Straßenrand im Amazonasgebiet oder sonst wo in Kolumbien die Straßen sichern, haben bis vor kurzem tatsächlich ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Auch wenn die Gefahr im Moment gebannt zu sein scheint, sind nicht alle Kolumbianer davon überzeugt, dass das so bleibt und dass der Friedensvertrag hält und wirklichen Frieden bringt. Viele Kolumbianer sind empört darüber, dass nun zehntausende von Guerilleros auf Kosten der Bevölkerung in kostspieligen Resozialisierungskampagnen in die Gesellschaft integriert werden sollen, anstatt für das Unheil, das sie in 50 Jahren Guerrillakrieg angerichtet haben, zur Rechenschaft gezogen zu werden. „Frieden ja, aber nicht so!” lesen wir an einem Stand in Bogotá, an dem Unterschriften gegen den Friedensvertrag gesammelt werden.

Auf unserer Fahrt durch Putumayo gehen uns auch diese Dinge durch den Kopf. Nach Einbruch der Dunkelheit sind wir beide voll auf die Straße konzentriert und Clemencia betet.

Viel später als geplant, erreichen wir unser Ziel. Genauer gesagt, ein paar Kilometer vor La Hormiga finden wir eine Tankstelle, die von einem jungen Paar mit drei wunderbaren Kindern geführt wird. Estefanía, José, DianaViel. Selbstverständlich können wir hier parken und übernachten. Clemen verbrüdert sich sofort mit den Kleinen, die sofort unser Auto inspizieren und dort schnell Gitarre und Violine entdecken. Ein Konzert – auf Verlangen des jugendlichen Publikums – können wir nicht abschlagen und fallen danach todmüde in die Betten.

Dass „Sicherheit“ ein relativer Begriff ist, bemerken wir noch kurz vor dem Schlafengehen, als wir in der Dunkelheit die Schatten von vier Soldaten, je zwei auf einer Seite der Landstraße, vorüberziehen sehen. Mit Gewehren im Anschlag patrouillieren sie auch an „unserer“ Tankstelle vorbei. Sollen wir uns jetzt sicherer fühlen?

Egal wie, wir schlafen gut und am nächsten Tag geht es zur Grenze nach Ekuador.

Hier geht alles relativ zügig und nach ca. anderthalb Stunden sind wir endlich auf der anderen Seite.

Eigentlich wollen wir nur bis Nueva Loja, aber da die Straße so gut ist, fahren wir weiter. Wir wollen Zeit und Raum gewinnen. Wir sind uns einig, dass es so schnell wie möglich nach Peru weitergehen soll. Und die Troncal Amazonica, also die Straße durch den Amazonas-Dschungel bis hinunter in den Süden von Ekuador, scheint dafür die beste Möglichkeit zu sein. Also los dann!

Und tatsächlich sind wir anfangs begeistert von der gut ausgebauten Straßen, dem wenigen Verkehr, den beeindruckenden Landschaften, dem Gefühl der Sicherheit, dass uns plötzlich in Ekuador begleitet: Kaum Polizei auf der Straße, weit und breit kein Militär. Beklemmend sind allerdings die schmuddeligen und dunklen Siedlungen, durch die wir in dieser Gegend fahren. Allem Anschein nach sind das die Auswirkungen des Guerillakrieges, der auch hier jahrzehntelang eine normale Entwicklung der Gesellschaft behindert hat. Ein Ex-Militär, dem wir am nächsten Tag ins Gespräch kommen, bestätigt diese Vermutung. Natürlich hat der Krieg im kolumbianischen Putumayo nicht an der Grenze halt gemacht. Er selbst habe bis zu seiner Pensionierung vor ein paar Jahren im Grenzgebiet gegen die Guerilla gekämpft. Clemen erinnert sich, dass auch peruanische Busse auf dem Weg nach Kolumbien oder Venezuela damals in dieser Gegend gestoppt und in Brand gesteckt wurden.

Wir brauchen, wir ihr seht, Frieden, nicht nur in Europa.

Nach etlichen Kilometern beginnt die Straße sich wieder in die Höhe zu winden. Wir fahren am Rande des Sumaco Galeras Nationalparks entlang. Die Straße wird bei zunehmender Höhe schlechter. Die Witterung und die geologischen Verwerfungen in dieser Gegend zerstören immer wieder die Fahrbahndecke. Clemen erinnert sich an ihre Geographiestunden in der Schule: “Die “Knoten” in Loja, Ecuador, und in Vilcanota bei Cuzco in Peru, sind schwierige Stellen, wo sich die Gebirgszüge ineinander verschlingen”. Oft blockieren Erdrutsche zumindest eine Fahrspur, aber trotz allem kommen wir voran.

Der Urwald ist dicht. Es beginnt zu regnen und relativ schnell wird es schon wieder dunkel. Wir haben uns mit der Zeit verschätzt und sind noch immer weit von unserem Ziel für heute entfernt. Die Frage ist, ob wir weiterfahren oder uns mitten im Urwald am Rande der Straße einen Platz zum Übernachten suchen. Clemen tröstet sich damit, dass Bolívar das alles auf einem Pferd reitend überstanden hat. Und so entscheiden uns für das Weiterfahren, denn die Straße ist trotz Erdrutschen und Verwerfungen nach wie vor gut zu befahren, es gibt nur wenig Verkehr und wir hoffen, vielleicht noch vor unserem eigentlichen Ziel einen sicheren Platz zu finden.

Der Regen wird stärker, im Lichtkegel unserer Scheinwerfer sehen wir nur noch die Straße und die Schemen der Urwaldbäume und Büsche am Straßenrand. Alles trieft und strotzt. Eigentlich ein beeindruckendes Bild, aber auch beklemmend und die Straße zieht sich hin, endlose Kurven, immer wieder bergauf, dann wieder ein Stück runter und in Serpentinen wieder bergauf.

Wir hatten mit so vielen Kurven und Steigungen nicht gerechnet und werden allmählich unruhig. Wo bleibt der „comedor de Susanita“, den wir in iOverlander (Link zu eigenem Artikel) gefunden haben? Jetzt sind es doch nur noch ein paar Kilometer und wir sind mitten im Urwald, weit und breit kein Licht, keine Siedlung, keine Behausung, nur Bäume und Regen. Wo soll hier ein Restaurant sein? Das braucht doch auch Gäste? Wo sollen die herkommen? fragen wir uns. – Jetzt noch ein Kilometer und dann noch ein paar hundert Meter. Immer noch stockfinsterer Urwald, nur erleuchtet von unseren Scheinwerfern. Das muss ein Fehler in der App sein, hier gibt es keinen Rastplatz für uns, wir müssen bestimmt noch weiter in die Nacht hineinfahren. Wir sind beunruhigt.

Und plötzlich, nach einer spitzen Kurve, rechts von uns, im schweren Regen und der Finsternis kaum zu erkennen, ein paar schwache Lichter. Fast wäre ich vorbeigefahren, so schemenhaft sind die Hütten im Wald versteckt. – „Stopp“ schreit Clemen, „hier, das muss es sein!“ Wir biegen in den Parkplatz ein und allmählich gewöhnen sich unserer Augen an das Bild: Tatsächlich, dort ist eine Art Holzhaus und neben uns eine überdachte Terrasse und ein Schild, das „Restaurant“ verkündet. Dahinter weitere einfache Behausungen. Wir sind erleichtert. Der „Comedor de Susanita“: Wir haben ihn gefunden und damit auch einen wunderbaren Stellplatz mitten im Urwald.

Am nächsten Morgen erfahren wir, dass es hier gleich hinter der Anlage einen Wasserfall gibt und dass man dort auch Kolibris beobachten kann. Clemen zittert vor Begeisterung, – fast wie ein Kolibri.

 

 Wir sind begeistert von dem schönen Platz, den freundlichen Menschen, die uns hier aufnehmen und dafür nicht einmal Geld haben wollen. Mit Susana und ihrem Mann, die hier seit … Jahren leben und ihr kleines Reich auf- und ausgebaut haben, macht Clemen ein kurzes Interview; auch wenn der Ton nur schwer zu verstehen ist, lohnt es sich, die beiden beim Sprechen zu beobachten:

Und zum Abschied singen Clemen und Susana ein sehnsuchtsvolles ecuadorianisches Lied mit dem Titel „Schatten“ von Julio Jaramillo. Mir ist ein Rätsel, wie Clemen all diese Lieder und ihre Texte auswendig singen kann.

Obwohl es uns hier sehr gut gefällt und Clemen wieder einmal verliebt ist, diesmal in die Kolibris, und Susanita uns bittet, doch noch ein bisschen zu bleiben, verlassen wir den gastlichen Platz am nächsten Morgen.

Español

Un camino de locura . Parte 1

Hasta San Agustín iba todo muy bien. De ahí queríamos ir a Pasto. Alguna vez teníamos que cruzar La Cordillera que era lo que nos impedía pasar hacia el Oeste.

Pero en los últimos días ha llovido fuerte y alguien nos recomendó no usar la carretera por Pasto. Es muy empinada, con abismos extremos, encima muchos huecos, derrumbes. Quiere decir, peligrosa.

No queríamos regresar. Sería un camino largo. Entonces nos decidimos por el camino del Amazonas. En la parte ecuatoriana la carretera se anunciaba como muy buena. Y en Colombia, bueno no maravillosa, pero en gran parte asfaltada. Nos dijeron y apostamos a esa versión.

Que esta zona es parte del Putumayo colombiano sabíamos. Y Putumayo es una zona de guerrilla hasta hace poco, que no es muy recomendable pasar. Militares, Guerrilla y paramilitares más narcos han tenido encuentros brutales en esta zona.

Hoy en día la situación se ha calmado, nos dicen. El contrato de paz recién firmado entre las FARC y el gobierno colombiano y sus acuerdos auguran momentos estables, No hay peligro. Respiramos profundo y confiamos.

Y en realidad todo se ve muy pacífico. La carretera hasta Puerto Asis está igualmente muy buena. Pero el desvío hacia La Hormiga, que es el lugar fronterizo antes del puente internacional, la cosa es mezclada. Trocha y con lugares muy difíciles que con nuestra tracción delantera casi dificultoso, las llantas patinan cuando pasamos entre tierra y pedazos grandes de piedra.

Pero de alguna manera lo logramos aunque nos agarró la noche. Normalmente no manejamos nunca de noche. Con mucho cuidado pues los huecos siguen mezclados con caballos, burros y personas o ciclistas que apenas divisamos en esa carretera oscura.

Además hay retenes militares muy seguidos. Desde la carretera de Puerto Asis se alinea un retén militar detrás del otro. Y que en esta zona han habido conflictos graves lo indican las defensas con sacos de arena al borde de la arretera. Los soldados están custodiando la carretera y levantan la mano con el dedo pulgar en alto, simbolizando que están con el pueblo y para la seguridad nacional. Es una característica colombiana: su amabilidad y apertura.

Los jóvenes soldados encontrados en las carreteras de la zona amazónica o en cualquier lugar de Colombia han arriesgado su vida en esta zona. A pesar que el peligro está apaciguado en esta zona muchos colombianos no confían mucho en este contrato de paz. Muchos colombianos están irritados que los miles de guerrilleros serán integrados en campañas de resocialización a costa del estado, en vez de ser juzgados por haber mantenido a Colombia 50 años en guerra. Paz si, pero no así! Leímos en una recolección de firmas en Bogotá.

En nuestra pasada por Putumayo nos dan vueltas todos estos temas en la cabeza, sobre todo cuando llega la oscuridad de la noche. Clemen reza y está atenta, yo super concentrado.

Más tarde de lo planeado llegamos casi a nuestra meta. Exactamente un par de kilómetros antes de La Hormiga. Ahí encontramos una estación de gasolina que es administrada por una pareja con tres muchachos maravillosos: Estefanía, José, DianaViel. Naturalmente podemos parquear aquí y pasar la noche. Clemen se hermana rápidamente con los niños que inmediatamente inspeccionan nuestra casa rodante quienes descubren rápidamente violín y guitarra. Un concierto se imponía – a pedido del público joven – … caímos rendidos luego en la cama, después del mismo.

El hecho que ¨seguridad¨ es un término muy relativo confirmamos, cuando vemos pasar las sombras de cuatro soldados armados hasta los dientes pasar por delante de nuestra Esperanza.

Igual, dormimos bien y al siguiente día continuamos hacia Ecuador. Aquí transcurre todo relativamente rápido. Después de hora y media estamos en el otro país.

En realidad queremos ir hasta Nueva Loja, pero como la carretera está tan buena, continuamos. Queremos ganar tiempo y espacio. Queremos llegar cuanto antes al Perú, en eso estamos ambos claros. Y la Troncal Amazónica, esto es la carretera de la Amazonía ecuatoriana hasta el sur del Ecuador, nos parece lo mejor. Entonces, pues pa delante,

Y realmente estamos al comienzo felices con el estado de la carretera, el relativo poco tráfico los paisajes impresionantes, la sensación de seguridad sin retenes militares. Nada de policía en las calles. Un poco angustiantes son algunas poblaciones oscuras y no tan cuidadas por las que pasamos. La guerrilla tuvo acá también sus estragos al parecer. Un Ex militar que entra en conversación con nosotros nos comenta justamente esto, es decir el hecho que la guerrilla no terminaba su acción en el Putumayo colombiano. El había trabajado en la frontera por años. Clemen se acuerda de los autobuses peruanos en camino Colombia y Venezuela, que fueron parados en esta época y quemados.

Necesitamos como ven paz, no sólo en Europa.

Después de algunos kilómetros comienza a subir nuevamente la carretera. Viajamos al borde del Parque Nacional Galeras.

La carretera conforme vamos subiendo se pone en peor estado. El clima y las condiciones geofísicas no facilitan la cosa en esta zona. Clemen recuerda sus clases de geografía del colegio: Los nudos de Loja en Ecuador y el de Vilcanota en el Cuzco son puntos difíciles de encuentro de la Cordillera. Nos tocan derrumbes en la vía. Pero así y todo continuamos.

La selva es espesa. Empieza a llover y pronto es otra vez de noche. No hemos calculado bien el tiempo con todas las curvas. Estamos lejos de nuestro punto de llegada. La pregunta es si continuamos viaje o paramos en medio de la selva con nuestro auto. Clemen se consuela pensando en Bolívar quien hizo estos tramos … a caballo. Decidimos a continuar el viaje porque a pesar de derrumbes y oscuridad intensa se puede viajar.

La lluvia es cada vez más fuerte, nuestros faros distinguen solamente la carretera y los árboles que entran a ella con sus arbustos. Todo gotea. Es en realidad un espectáculo único, pero angustiante es que la carretera continúa sin iluminación en interminables curvas hacia arriba , para luego bajar en serpentina otra vez..

No habíamos contado con tanta subida ni curvas. Inquietos poco a poco. ¿dónde está el ¨comedor de Susanita¨, que está indicado en iOverlander?. Faltan sólo unos kilómetros y estamos en medio de la selva, sin ninguna luz o signo de vida, ninguna casa, solamente árboles y lluvia. ¿Dónde estará aquí un restaurante? El restaurante necesita también clientes. ¿dónde están? Debe ser un error de nuestro App. Aquí es imposible imaginar un lugar de descanso. Estamos intranquilos.

Y de pronto luego de una curva, a la derecha de nosotros en tremenda lluvia y oscuridad un par de luces débiles. Casi hubiéramos seguido por lo escondidas que estaban las cabañas en la oscuridad. ¨Para! Aquí debe ser¨. Entramos al lugar y poco a poco se acostumbran nuestros ojos a la luz? Efectivamente hay una casa de madera con una terraza cubierta y un letrero: ¨Restaurante¨, el comedor de Susanita¨ … lo habíamos encontrado y con él un lugar muy bueno para pasar la noche.

Al día siguiente escuchamos que en este lugar hay una cascada y que se pueden observar colibrís. Clemen vibra de emoción.

 

 Estamos dichosos con el nuevo sitio con gente supremamente amigable y acogedora que no quieren ni cobrarnos nada por estacionar en su espacio. Aquí una pequeña entrevista con Susana quien luego de 40 años ha hecho su pequeño reino. Aunque es difícil entender el sonido, vale la pena observar como los dos hablan:

Y de despedida cantan Susana y Clemen un pasillo ecuatoriano: „sombras“ de Julio Jaramillo y para variar se la conoce. La Clementina – es un misterio – se sabe todas las canciones …

Y de despedida cantan Susana y Clemen un pasillo ecuatoriano: „sombras“ de Julio Jaramillo y para variar se la conoce. La Clementina – es un misterio – se sabe todas las canciones …

A pesar que nos gusta mucho y Clemen está enamorada una vez más, esta vez de los colibrís, y Susanita nos ofrece quedarnos, dejamos este heroso lugar al día siguiente.

English

On the wrong trail? Teil 1

Until San Agustín everything was fine. From there we wanted to go to Pasto. Somwhere we have to cross the high mountains, which block our path to the west.

But during the last days it has rained a lot and everybody tells us, not to take the road to Pasto: It goes up steeply and very high, with deep abysses, no guardrails, but with lots of potholes and dangerous landslides, which can come down any moment, – not really safe.

But we don’t want to go back. It would be a huge detour. Therefore we decide to take the road the Amazon region. On the Ecuadorian side the raod should be great. In Colombia, up to the border, well, not as good as in Ecuador, but mainly tarred. That’s what we are told and we rely on it.

We know, that this region is part oft he Colombian Putumayo. And Putumayo is one oft he states in Colombia, where until recently nobody was supposed to go and travel. The military, the guerilla and the para militaries have had their bloodiest battles here during the long lasting war between police, military and para-military on the one side and the narcos and the Guerilla on the other side.

Right now the situation has calmed down significantly, we are told. The peace contract between the FARC and the government, which was recently signed, and the agreements, which are part of the contract are seemingly holding. No danger at all! We take a deep breath and rely on that information.

And, yes, everything seems to be peaceful. The road to Puerto Asis is actually very good. But after he turn-off to La Hormiga, the Colombian border town shortly before “El Puente Internacional”, it gets mixed. Short tarred stretches change with long pieces of a very tough earth road, which we sometimes can hardly manage with our front wheel drive. Again and again our front wheels start spinning, when the road goes up steeply over rocks and stones after deep dips.

But somehow we get through all that, even though it has turned totally dark meanwhile and we usually don’t drive at night. We are both highly concentrated and stare at the road, because any moment horses, donkeys or people may appear at the last moment in the dark, before we can recognize them.

And then there is military everywhere. On the road to Puerto Asis, we have already seen one military post after the other. And it is obvious, that this is serious, because there are lots of sand- bagged shelters and towers along the road. The soldiers themselves stand along the road and often raise their thumbs and smile friendly, when we drive by, in order to show that they are with the people and are protecting us. And we usually raise our thumbs, too, and smile back friendly. – It is a nice trait of Colombians to be always friendly and open to other people.

The young men along the road in the Amazon region or elsewhere in Colombia have literally risked their lives until recently. Even though the immediate risk of losing more lives may be banned for the moment, not all the Colombians really believe that this treaty will last long and bring real peace to the country. They are upset about the fact, that tens of thousands of guerilleros have to be integrated into the society in expensive programs on the expense of taxpayers, instead of paying for the crimes, which they committed during the 50 years of guerilla war. “Peace yes, but not this one” we read on posters, which are held up by people in Bogotá, who collect sings for a petition against the peace treaty.

On our trip through Putumayo we think about these pictures, too. But after nightfall we are both fully concentrated on the raod and clemen starts praying.

Much later than planned, we reach our destination. Actually we get to a gas station a couple of miles before La Hormiga. It is run by a relatively young couple with three beautiful kids. Estefanía, José and DianaViel. And, of course, we are allowed to stay overnight for free. Clemen immediately makes friends with the kids and they start inspecting the interior of Esperanza. It does not last long until they have found Clemen’s guitar and my violin. On strong demand of the young people we have to give a concert, – no excuses are accepted – and after an hour or so, we fall into our beds tired to death.

It becomes clear to us, that „safety“ is something very relative, when we suddenly notice – shortly before we fall asleep -, that four soldiers, armed to their teeth, are patrolling the road, two on each side, with their hands on their machine guns. Should we feel safer now?

No matter how, we sleep very well and start our trip to the border early the next morning.

Aufnahmen vom Grenzübertritt

The crossing of the border is smooth and after about an hour and a half, we have reached the other side.

Originally we had planned to go to Nueva Loja only, but since the road is very good we decide to travel further. We want to win time and space. We both want to get to Peru as soon as possible. And the Troncal Amazonica, which is the road through the forest down to the south of Ecuador, seems to be the best choice. Let’s go then.

And we are really enthusiastic about the road, at least at the beginning. It is well constructed, wide enough and smooth, no potholes, little traffic and embedded in a beautiful landscape. We enjoy the feeling of being safe, that has suddenly seized us here in Ecuador: Hardly any police in the street, no military anywhere. Oppressing, though, are the grubby and dark settlements along the road, which we have to pass through. Obviously this is the impact of the guerilla war, which did not stop at the border and has prevented a normal development of these villages and towns. A retired officer, who we talk with the other day, confirms, that he himself had to fight in that war and confirms, what we had suspected. Clemen remembers the Peruvian busses, which were stopped in this area years ago and burnt on their way to Colombia or Venezuela.

We do need peace, not only in Europe,

After some miles the road starts to wind up again. We are driving along the edge of the Sumaco Galeras National Park.

The higher we get the worse gets the road. The climate and the geological faults have destroyed the road surface in many places. Clemen is reminded of her geography classe in highschool, when they were told: “The knots in Loja in Ecuador and in Vilcanota near Cuzco in Peru are very difficult to cross, because the mountain chains are twisted very much”. Land slides often block at least one of the two tracks, but in spite of all the adversities we make progress.

The forest is very dense. It starts raining and soon it gets dark again. We have totally miscalculated the time and we are still far away from our destination. The question is, whether we will continue our trip or look for a place to stay overnight in the middle of nowhere in the jungle.

Clemen tries to console herself by remembering, that Simón Bolivar had to go through all this on horseback. And so we decide on driving on. In spite of the landslides and the many faults the road is still relatively good, there is not much traffic and we hope, that we might find a safe place somewhere on the road, before we reach our real destination.

The rain is getting stronger, in the light of our headlights we only see the black band of the road and the shadows oft the huge trees and bushes along the road. Everything is dripping wet and abounding with life. Actually it is a very impressive picture like in the movies, but it is also dark and oppressive and the road seems to have no end, countless curves, again and again uphill and then down again and up in new serpentines.

We had not expected so many curves and slowly but gradually we become nervous. Where is the “comedor de Susanita”, which we had found in iOverlander? (Link zu eigenem Artikel): Our GPS tells us, that it only a couple of miles ahead of us. But we are in the middle oft he jungle, no light to be seen anywhere, no human being or any settlement, only trees and rain. Where could there be a restaurant? A restaurant needs guests to survive. Where should they come from? we ask ourselves. Now it is only about a quarter of a mile away according to the GPS. Still the jungle is pitch-dark, only lit by our headlights. That must be a malfunction of the navigational system. There is definitely no place nearby, where we will be able to spend the night. We will have to drive on into the night. We are alarmed.

But suddenly, after a sharp curve on our right, hardly to be recognized in the heavy rain and the darkness, there are some faint lights. I would almost have passed the place so blurred are the huts in the rain and hidden behind trees and bushes. “Stop” shouts Clemen, “that must be the place”. We turn into the parking lot and slowly our eyes adapt to the picture: There is really a kind of wooden house in the background and close to us a kind of covered terrace and a sign, which says “Restaurant”. We feel very much relieved. It is the “Comedor de Susanita”. We have found it and with it a wonderful place in the middle of the rain forest.

The next morning we are told, that there is a big waterfall close tot he restaurant and that we might be able to observe hummingbirds on the way there. Clemen loves hummingbirds and starts vibrating (with emotion), when she hears that, – almost like the birds, she loves so much.

 

</p>

 We are enthusiastic about the wonderful place, the friendly people, who we meet there and who allow us to use all their facilities without charging anything. With Susana and her husband, who have been living here for over forty years and have built up this little paradise, Clemen makes a short interview. Even though it is difficult to understand the sound, it is worth watching how the two of them speak:

Before we leave Clemen and Susana sing an Ecuadorian song, full of longings. It is called “shadows” and was written by Julio Jaramillo. To me it is a always a mystery, how Clemen remembers all these melodies and texts.

Even tough we love this place and Clemen has fallen in love again, this time with the hummingbirds, and even though Susana asks us to stay a little longer, we have to leave the hospitable place in the next morning.

 

Advertisements

Im Jardín de la Alegría (Teil 2)

Deutsch – EspañolEnglish

Natürlich fahren wir noch einmal in den Jardín de la Alegría. Unterwegs werden wir schon von einigen Jungen begrüßt, die uns gleich ihr sportliches Können vorführen:

Wie bei unserem ersten Besuch im Kindergarten, der eher ein Zentrum der Kommunikation und der Erziehung der Kinder und Mütter in diesem Viertel ist, beobachten wir wieder die verschiedenen Aktivitäten. Auch diesmal sind wir wieder begeistert von der friedlichen Atmosphäre, von dem einfühlsamen Umgang mit den Kindern und dem Versuch, eine gewaltfreie Zone in einem gewalttätigen Umfeld zu schaffen:

Noch wissen wir nicht, ob auch für den Jardín de Alegría eine höhere Spende aus der Petra-Zimmermann-Stiftung Wirklichkeit wird wie sie vor ein paar Wochen für unser Projekt in Huncayo zugesagt wurde. Wir hoffen das sehr, da wir davon überzeugt sind, dass die Gelder hier gut angelegt sind. Margarita Jaramillo ist eine ausgezeichnete Organisatorin, leitet den Jardín mit viel Liebe, aber auch Geschick im Umgang mit den freiwilligen Helfern, den bezahlten Lehrerinnen und vor allem mit den Kindern. Eines ihrer Lieblingsprojekte ist der „Friedensfußball“ bzw. „futbol de paz“.

Dieser „Friedenfußball“ wird nach eigenen Regeln gespielt. Regeln, die das Miteinander, das Prinzip der Fairness und die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen fordern und fördern. Die drei Grundregeln des „Fútbol para a Paz“ lauten.

  • Jede Mannschaft besteht aus sechs Spielern. Mindestens zwei Spieler in jeder Mannschaft müssen Mädchen sein.
  • Das erste Tor jeder Mannschaft muss von einem Mädchen erzielt werden.
  • Es wird ohne Schiedsrichter gespielt. Bei Regelverstößen müssen die Spieler im Dialog zu einer gemeinsamen Entscheidung kommen.

Ansonsten wird nach den üblichen Regeln des Fußballs gespielt.

Der Friedensfußball wird auch von Jürgen Klinsmann, dem ehemaligen Bundestrainer, unterstützt und wir nehmen uns vor, die Regeln später auch in Huancayo, in Peru, bekannt zu machen und dort vielleicht ein Turnier nach diesen Regeln zu veranstalten. Mal sehen, ob das klappt. Wer mehr über diese Form des Fußballspielens erfahren will, kann sich das komplette Dokument (auf spanisch) hier herunterladen:

FUTBOL POR LA PAZ

Aber die schönsten Projekte reichen alle nicht aus, um so eine Institution auf Dauer zu unterhalten. Dafür braucht Margarita auch Geld. Sie selbst erwirtschaftet mit ihrem Hotel Anandamayi in der Candelaria in Bogotá so viel, dass sie die laufenden Kosten finanzieren kann. Geld fehlt aber vor allem für dringend notwendige bauliche Maßnahmen. Derzeit wird ein neues bescheidenes Gebäude errichtet, in dem auch die sanitären Anlagen untergebracht werden sollen:

Ob sich das alles endgültig finanzieren lässt, hängt davon ab, ob zugesagte und versprochen Gelder auch wirklich in den nächsten Wochen und Monaten eingehen. Wir versprechen, unser Möglichstes zu tun, dass auch der „Jardín de la Alegría“ eine höhere Spende aus der Petra-Zimmermann-Stiftung erhält. Für die Albergue in Huancayo hat Andreas Jasper, als Verwalter dieser Stiftung, bereits rund € 15.000,- zugesagt. Wir hoffen, dass auch für den „Jardin de la Alegría“ noch eine ähnliche hohe Spende möglich sein wird.

Bis dahin heißt es weitermachen wie jeden Tag und den Kindern ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln und dazu gehört natürlich auch das gemeinsame Mittagessen:

Zum Abschied gibt es ein kleines Konzert. Die meisten Kinder haben noch nie eine Violine gehört und lauschen aufmerksam und gespannt. Vor allem Humberto ist ergriffen. Er will später einmal selbst lernen Geige zu spielen. Das verspricht er.

Es fällt uns schwer, diesen friedlichen Ort zu verlassen. Mit Margarita vereinbaren wir, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen werden. Aber wir sind sicher, dass auch ohne unsere persönliche Hilfe und Unterstützung hier alles in besten Händen liegt.

Auf dem Rückweg zum Bus begleiten uns ein paar der Kinder. Einer lässt es sich nicht nehmen und trägt den Geigenkasten. Eine liebevolle Geste, die ich sehr zu schätzen weiß:

JW/Clea

 

Español

Jardín de la Alegría (Parte 2)

Naturalmente viajamos una vez más al Jardín de la Alegría. En el camino ya nos saludan algunos muchachos que nos muestran sus habilidades deportivas.

Como durante nuestra primera vista en El Jardín de la Alegría, que es más un centro de comunicación y educación de los niños y las madres del barrio,  observamos las diferentes actividades. De nuevo estamos entusiasmados con el ambiente de paz que se respira, del trato especial con los niños y en general de toda la intención de crear un espacio libre de violencia.

Aún no sabemos si también vamos a recibir una donación generosa para el “Jardín de la Alegria” como la que ya recibimos de la Fundación Petra-Zimmermann por nuestro proyecto en Huancayo (link zu der blanke Wahnsinn)). Lo esperamos de verdad ya que estamos convencidos que el dinero está bien utilizado en este espacio. Margarita Jaramillo es una excelente organizadora, dirige el jardín con mucho amor y tiene la destreza en el manejo y tacto con el personal de apoyo sean voluntarios o pagados, pero sobre todo con los niños. Uno de sus proyectos preferidos es el de ¨Fútbol para la paz:

Este fútbol para la paz se juega con reglas especiales. Las reglas permiten el juego justo, equitativo, en conjunto y la igualdad entre niñas y niños. Las tres reglas básicas en el Fútbol para la Paz son:

  • Cada equipo consta de 6 jugadores. Por lo menos dos de los jugadores del equipo deben ser niñas.
  • El primer gol lo debe meter una niña por su equipo.
  • Se juega sin réferi. En dificultades con las reglas lo resuelven los jugadores en consenso a través del diálogo

Por lo demás se juega como el fútbol que conocemos.

Este fútbol para la paz fue apoyado desde su inicio por Jürgen Klinsmann, el ex entrenador de la liga de fútbol alemana. Queremos llevar estas reglas a Huancayo en Peru, difundirlas y ojalá hacer unas jornadas de fútbol. Veremos si lo logramos. Quien quiera leer y difundir sobre este Fútbol para la Paz, lo puede bajar aquí .

FUTBOL POR LA PAZ

Pero ni los mejores proyectos no pueden sobrevivir en el tiempo si no hay los medios para apoyar una institución de este tipo. Para eso necesita Margarita dinero. Ella misma aporta ya tanto desde su Hotel Anandamayi en la Candelaria en Bogotá para poder financiar los gastos mensuales del proyecto. Pero se necesita dinero especialmente para las medidas de ampliación constructiva. En el momento se trabaja en un edificio humilde que tendrá pronto servicios higiénicos para niños y personal

Si todo esto se puede financiar en su totalidad depende mucho de las cantidades anunciadas por benefactores. Prometemos hacer lo imposible para que esto suceda. Deseamos que también “El Jardín de la Alegría” reciba un apoyo similar al logrado en Huancayo de la fundación Petra Zimmermann. Para el albergue en Huancayo han sido ya aprobado € 15.000.- (Link zu Wahnsinn), lo cuales han sido facilitados gracias al apoyo de Andreas Jaspe,r quien administra los bienes de la Fundación. Esperamos de corazón que el ¨Jardín de la Alegría¨ obtenga una suma igual a la de Huancayo– of course –

Hasta ese momento toca continuar transmitiendo a los niños afecto, sentido de pertenencia y un almuerzo semanal juntos.

De despedida hubo un pequeño concierto. La mayoría de los niños y escuchas no habían escuchado nunca antes un violín y escuchan atentos y devotamente. Sobre todo Humberto está visiblemente emocionado. El quisiera aprender violín más tarde, asegura.

Nos es difícil dejar este lugar de paz. Con Margarita acordamos que volveremos el próximo año. Pero estamos seguros que con o sin nuestra presencia este proyecto está en buenas manos y bien encaminado.

En el camino de regreso nos acompañan algunos niños. Uno muere por llevar el violín. Un gesto amoroso, que aprecio mucho

JW/Clea

English

Of course we go back to the Jardín de la Alegría a couple of days later. After arrival in Buenos Aires we are welcomed by a group of boys from the Kindergarten who show us their athletic skills.

Like on our first visit to the kinder garden, which is more like a center of communication and education for the mothers and kids of the neighborhood, we observe again the different activities. One more time we are impressed by the peaceful atmosphere, the loving way of treating the children and the effort to create a violence-free area in a violent surrounding.

Still we do not know, whether we will get a substantial donation for the Jardin de la Alegría like the one we got a couple of weeks ago for our project in Huancayo from the Petra-Zimmermann foundation (link der blanke Wahnsinn). We very much hope so, because we are convinced, that the money would be very well invested in this project in Bogotá. Margarita is an excellent organizer. She leads the “Jardín de la Alegría” with lots of love and great skills of leadership towards their paid teachers, the unpaid volunteers and – of course – the children and the mothers of the neighborhood. One of her favorite projects is the “Soccer for Peace”-project, which is in Spain el “futbol por la paz”.

The „Soccer for Peace“ is played by some special rules, which stress the idea of cooperation, fairness and equality between boys and girls. The basic rules are:

  • Both teams have six players only. At least two players in each team have to be girls.
  • The first goal for each team has to be scored by a girl.
  • There is no referee. If a foul occurs the players have to discuss it and decide themselves about the consequences.

Otherwise the match is played by the known rules of soccer.

„Soccer for Peace“ is supported by the former German national player and coach Jürgen Klinsmann and we are planning to introduce this kind of soccer in Huancayo later as well. Maybe we will even organize a tournament in San Pedro de Saño, where the “Albergue“ is located. Hopefully it will be possible. Those who are interested in the details oft he „Soccer for Peace“ egulations and ideas can download the whole document here:

FUTBOL POR LA PAZ

But the most beautiful ideas are not sufficient to maintain an institution like the „Jardín de la Alegría“ without sufficient money. Margarita has built up and maintained the Kindergarten mainly with money, which she is making with her hostel „Anandamayi“ in the Candelaria in Bogotá and with donations from different people and institutions. But money is scarce, especially for construction measures. Right now they are constructing a modest structure with some bathrooms, which are urgently needed:

Whether it is possible to finance all that mainly depends on donations which have been promised but not been paid yet. It must happen in the weeks and months to come. Otherwise Margarita will be in real problems with her project. We promise to do what we can in order to receive a donation from the Petra-Zimmermann foundation.

Andreas Jasper, who is the legal administrator of this heritage foundation, has already promised a donation of about € 15,000 for our project in Huancayo. We do hope a similar amount will be possible for the „Jardín de la Alegría“.

Until this has been decided it is important that the kids and the mothers in the „Jardín de la Alegría“ can continue feeling secure and welcomed in this surrounding. Part of this is the daily common lunch:

At the end of our visit Jürgen gives a short violin presentation. Most of the kids have never heard a violin before and they listen with great attention. Mainly Humberto seems to be moved. He promises he will learn how to play the violin.

It is difficult for us to leave this peaceful place. With Margarita we agree, that we will be back next year. But we are sure that even without our personal help everything will be fine and in good condition in the “Jardín de la Alegria”.

On the way back to the local bus some kids accompany us. One oft hem carries my violin case. It is a loving gesture, which I appreciate very much.

JW/Clea

Bogotá

Deutsch – EspañolEnglish

Die Stadt kennen wir von früher. Von 1994 bis 1998 haben wir hier gelebt und uns am Colegio Alemán, dem Andino, wie es meistens genannt wird, kennen und lieben gelernt.

Die Stadt ist moderner geworden in den letzten gut zwanzig Jahren. Damals war der Verkehr chaotisch: ein ständiger Kampf um jeden Zentimeter. Seit dem Bau des Transmilenio hat sich das erheblich gebessert. Wir benutzen den Transmilenio auf unseren morgendlichen Fahrten zum „Jardín de Alegría“:

Wer in der Nähe des Transmilenio und seiner Stationen wohnt, kann die Stadt relativ bequem und rasch durchqueren. Mit dem Auto ist das auch heute noch eine anstrengende und langwierige Angelegenheit:

Im Zentrum, gleich neben der Candelaria, dort wo der Regierungspalast steht und in einigen angrenzenden Straßen, gibt es heute eine Fußgängerzone. Damals noch nicht. Auch das ist natürlich ein großer Schritt nach vorne und trägt dazu bei, dass das Leben in der Stadt entspannter wirkt als zu unserer Zeit. Und wie überall auf der Welt, begegnen wir im Fußgängerbereich Musikern und Selbstdarstellern, die mit ihrem Programm ein paar Pesos verdienen wollen:

Ganz in der Nähe des Zentrums liegen das Goldmuseum (link) und das Museo Botero. Das Goldmuseum kennen wir von früher. Das Museo Botero ist neu und wir wollen es kennenlernen:

Wir sind begeistert von diesem Museum und freuen uns darüber, dass es keinen Eintritt kostet. Botero hat die ausgestellten Werke dem kolumbianischen Staat vermacht mit der Auflage, dass seine Bilder und Skulpturen den Bürgern – kostenlos – in einem Museum zugänglich gemacht werden. – Wer nach Bogotá kommt, sollte diesen „Kunstschatz“ nicht versäumen.

Viel Zeit verbringen wir im Hotel Andamayani in der Candelaria, der Altstadt von Bogotá. Das Hotel Andamayani gehört Margarita Jaramillo, einer alten Freundin von Clemencia. Margarita war einer der ersten Hausbesitzer hier, die ihr Haus wunderbar restauriert haben. Clemencia lebte hier mit ihrem Sohn Cesar Manuel als wir uns kennenlernten.

 Margarita ist auch die Gründerin des Jardín del la Alegría, den wir mit Spenden und aktiver Arbeit unterstützen. Hier ein kurzes Video zur ersten Information:

 JW/Clea

Español

Bogotá

Conocemos la ciudad de antes. De 1994 a 1998 hemos vivido y en el Colegio Alemán, conocido como Andino nos conocimos e iniciamos nuestra relación.

La ciudad se ha modernizado en los últimos 20 años. En aquellos tiempos el tráfico era caótico: una pelea constante por cada centímetro. Desde la construcción del Transmilenio ha mejorado bastante. Nos vamos en Transmilenio en nuestro paseo matutino al Jardín de la Alegría.

Quien vive cerca del Transmilenio y sus estaciones puede atravesar la ciudad en forma cómoda y rápidamente. Con el auto sigue siendo una asunto un tanto estresante y aburrido.

En el centro cerca a La Candelaria, donde está el palacio de gobierno hay una zona peatonal. En aquellos tiempos no existía aún. Eso también es un paso grande y aporta para sentir la vida en la ciudad más relajada como en aquellos tiempos … Y como en todas partes del mundo encontramos en la zona peatonal músicos y artistas que se ganan un par de pesos con su programa.

Cerca en el centro está el Museo de Oro y el Museo de Fernando Botero. El Museo de Oro lo conocemos de tiempos atrás. El de Botero es nuevo y allá vamos.

Estamos encantados con este museo y nos alegra que la entrada es gratis. Botero ha entregado toda su colección al Estado Colombiano con el explícito pedido que sus cuadros y esculturas sean expuestos en forma gratuita. Quien llega a Bogota no debería de dejar pasar este tesorito del arte.

Mucho tiempo lo pasamos en el Hostal Andamayani en la Candelaria, la parte antigua de Bogotá. El Hostal Andamayi pertenece a Margarita Jaramillo, antigua amiga de Clemencia. Margarita fue una de las pioneras en restaurar brillantemente la casa. Clemencia vivió en ella con César Manuel en sus tiempos en Bogotá.

Margarita es también la fundadora del Jardín de la Alegría, proyecto que venimos apoyando con donaciones y trabajo activo. Aqui un video corto para la primera información.

JW/Clea

English

We know the city well from former times, when we lived here between 1994 and 1998, and met for the first time at the Colegio Andino, the “Andino“, how people usually call it.

The city has become more modern during the last twenty years. At that time the traffic was chaotic: it used to be a daily fight for every inch. Since the „Transmilenio“ was constructed a couple of years ago, the situation has improved a lot. We use the transmilenio for our trips to the Jardín de la Alegría:

Those who live close to one oft he stops of the Transmilenio can cross the city relatively fast and comfortably. For those who have to use other bus lines or their own cars it is still an exhausting effort to get through the city and can take several hours.

In the city center, close to the Candelaria, around the government palace and in neighboring streets, there is a new pedestrian mall. At our times it did not exist. The mall contributes to a more relaxed atmosphere in the city nowadays. And like everywhere else in the world there are a lot of musicians and artists of all kinds, who want to gain a couple of pesos with their performances.

Close to the city center near the famous Gold Museum there is the Museo Botero. We know the Gold museum from former times, but the Museo Botero is new and we want to visit it:

We like the museum very much and we are happy about the fact, that it is for free. Botero has bequeathed all his personal works to Colombia under the condition, that his works would be displayed for free in a museum. – Those who come to Bogotá should not miss this treasure of art.

We spend a lot of time in the Hotel Andamayani in the Candelaria, the old part of Bogotá. Margarita Jaramillo, an old friend of Clemencia, is the owner of the Andamayani and she is also the founder oft he „Jardín de la Alegría“. Here is a short video for your first information:

 JW/Clea

Im Jardín de la Alegría (Teil 1)

Deutsch – EspañolEnglish

Unser erster Tag im Jardín de la Alegría beginnt sehr früh:

Die Anfahrt zum Kindergarten in Buenos Aires dauert knapp zwei Stunden: Erst geht es mit dem Taxi zum Transmilenio (link). Mit dem super schnellen metroähnlichen Bus fahren wir – gemeinsam mit Margarita und anderen Freiwilligen – bis zur Endstation. Von dort geht es weiter mit einem normalen Stadtbus bis Soacha. Hier treffen wir weitere Helferinnen und müssen noch einmal umsteigen. Die anderen Helferinnen kennt Clemen von ihrem letzten Aufenthalt in Bogotá und ihrer gemeinsamen Arbeit im Choco (link einbauen) vor ein paar Jahren. Es ist eine sehr herzliche Begrüßung. Mit einem kleineren Bus geht es dann über holprige und unbefestigte Straßen bis nach Buenos Aires:

Buenos Aires liegt ca. 2800m hoch; ein Armenviertel, das geprägt ist von Arbeitslosigkeit, (häuslicher) Gewalt und hoher Kriminalität. Hauptursache für diese Zustände sind die Machtkämpfe der Drogenkartelle und die dadurch ausgelösten Fluchtwellen im ganzen Lande.

Der Kindergarten liegt in einer steil abfallenden Seitenstraße. Wie alle Straßen in Buenos Aires ist auch diese unbefestigt. Wenn es regnet, rauschen hier schlammige Sturzbäche in die Tiefe. Erdrutsche können ganze Viertel wegschwemmen oder unter sich begraben.

Im Kindergarten herrscht eine friedliche und liebevolle Atmosphäre. Margarita ist Anhängerin von Sai Baba (link) und versucht dessen Prinzipien auch in diesem gewalttätigen Umfeld zu realisieren. Dazu gehören vor allem der Respekt vor und die Anerkennung und Integration von allen Religionen in das spirituelle Leben und die so genannte Friedenserziehung (Link zu ESSE???). – Werte und Prinzipien, die im Alltag der Kinder von Buenos Aires alles andere als selbstverständlich sind:

Wir sind sehr beeindruckt von der Art und Weise, wie die Kinder hier betreut und unterstützt werden. Wir finden es auch sehr sinnvoll, dass die Mütter der Kinder durch Nähkurse gefördert werden:

Viele der Mütter sind alleinerziehend; nicht alle, weil sie von ihren Männern verlassen wurden, viele auch, weil sie aus eigenen Stücken die Väter ihrer Kinder verlassen haben, – sei es, weil die Väter nicht genug Geld heimgebracht haben, sei es, weil sie die Kinder und/oder ihre Mütter geschlagen haben, sei es, weil sie auch mit anderen Frauen zusammen waren. Viele Männer hier haben Kinder mit verschiedenen Frauen und viele Frauen haben Kinder von verschiedenen Männern. Das ist nicht ungewöhnlich, aber schwierig für alle Beteiligten und vor allem für die Kinder, die keine „richtigen“ Familien haben und auch deswegen oft in der Schule versagen.

Margarita versucht mit ihren Lehrerinnen zu helfen, wo sie kann. Die Kinder werden zu kritischem und analytischem Denken angehalten. Diese gezielte Werteerziehung übernimmt meist Margarita selbst und arbeitet dabei gerne mit ganz konkreten Persönlichkeiten der Geschichte, die sich durch ihren Einsatz für Freiheit, gegen Gewalt und für soziale Gerechtigkeit ausgezeichnet haben:

Nachmittags gibt es meistens einen Film, z.B. einen Hollywood-Film wie „…“. Es bleibt aber nicht bei der Präsentation in einem technisch gut ausgestatteten Filmsaal, sondern im Anschluss an den Film werden die Werte besprochen, die in diesem Film vermittelt werden. – Und als ehemalige Lehrer werden wir aufgefordert, mitzudiskutieren, – was wir natürlich gerne tun:

Dass bei diesem Unterrichtsgespräch auch abweichende Meinungen der Kinder akzeptiert werden, ist selbstverständlich. – Im Alltag der Kinder ist das leider nicht der Fall. Häufig ist zu Hause das Gehorchen oberstes Erziehungsprinzip. Umso wichtiger, dass die Jungen und Mädchen im Jardín de la Alegría erfahren, dass sie mit ihren Meinungen ernst genommen werden.

Nach unserem ersten Besuch, müssen wir das Erlebte erst einmal verarbeiten. Ein paar Tage später geht es dann noch einmal in den Jardín de la Alegría (link).

JW/Clea

Español

 Rn el Jardín de la Alegría (parte 1)

 Nuestro primer día en el Jardín de la Alegría comienza muy temprano

El camino al “Kindergarten” en Buenos Aires dura dos horas: primero con el taxi hasta el Transmilenio (link). Con este medio moderno y eficiente viajamos con Margarita y otros voluntarios hasta la estación final. Desde allí seguimos con un vehículo normal hasta Soacha. Allí nos encontramos con otros colaboradores y tenemos que continuar en otro auto. Clemen conoce a algunas de las voluntarias de su trabajo años atrás en el Chocó (link). Se saludan efusivamente. Con un bus más pequeño continuamos en una carretera rústica y con huecos hasta Buenos Aires.

Buenos Aires está a 2800 m.s.n.m.; es un pueblo de escasos recursos marcado por el desempleo, violencia familiar y criminalidad. Una de las razones para esta situación son las luchas entre los carteles de la droga y la consecuente huida de la población en todo el país.

El Kindergarten está en una calle empinada. Como todas las calles en Buenos Aires sin asfalto. Cuando llueve hay lodo en cantidad que se desliza hacia abajo. Estos aluviones pueden en situaciones borrar poblaciones enteras.

En el Kindergarten existe y se siente una atmósfera pacífica y de amor. Margarita es devota de Sai Baba y trata de vivenciar los principios de paz en este ambiente. Esto requiere respeto y la aceptación e integración de todas las religiones en la vida espiritual en la ya conocida y reconocida educación para la paz. Valores y principios que son totalmente desconocidos en la cotidianidad de estos niños.

Estamos muy impresionados por la forma en que los niños son guiados y apoyados. Encontramos muy acertado involucrar a las madres de estos niños con talleres de confección y costura.

Muchas de las mamas son madres solas, no todas, pero gran parte abandonadas por sus maridos otras porque de iniciativa propia han escapado a situaciones de violencia familiar. Sea porque los padres no aportaban a la economía familiar o porque maltrataban a niños y esposa o porque se embromaban con otras mujeres. Muchos hombres tienen niños con diferentes mujeres y muchas mujeres igualmente niños con diferentes padres. Esto no es fuera de lo común, pero si difícil de llevar, más aún para los niños, que no tienen la familia ¨correcta¨ y de ahí surgen dificultades escolares igualmente.

Margarita ayudada por personal pedagógico de ayudar donde puede. Se les estimula a los niños a un pensamiento crítico y analítico. Margarita trabaja con acontecimientos históricos y personajes que han destacado por su pasión por la paz y el trato con valores.

En la tarde hay por lo general una película de Hollywood. Pero no se quedan en la presentación muda de la película en una sala técnicamente bien equipada sino al final de ella se tematiza lo visto y se reconocen que valores estuvieron presentes y cuáles faltaron. Como profesores visitantes nos piden nuestra opinión, cosa que hacemos con gusto.

Es claro que toda opinión de los niños es escuchada y respetada con naturalidad, lo que no sucede en la cotidianidad de los niños lamentablemente. En la mayoría de los casos es obediencia ciega el principio educativo primero. Con mayor razón es importante que las niñas y niños del jardín hagan la experiencia, que son tomados en serio con sus opiniones.

Después de nuestra primera visita tenemos que decantar la experiencia realizada. Luego de unos días volvemos al jardín de la Alegría.

JW/Clea

English

In the Jardín de la Alegría (part 1)

Our first day in the Jardín de la Alegría begins very early.

Going to the kindergarten by public transport takes about two hours: First we take a taxi to the nearest Transmilenio station (link). This super fast metro-like city bus takes us to the final stop. From there – together with Margarita and some volunteers – we drive to Soacha. Here we meet more volunteers, who Clemencia knows from her last time in Bogotá and their common work in the Chocó (link) a few years ago. It is a very affectionate re-encounter. With a smaller bus we go to Buenos Aires on a rather rough dirt road.

Buenos Aires is about 9,000 feet high; it is a poor neighborhood, which is dominated by a high unemployment rate, (domestic) violence and delinquency. The main reasons for these conditions are the fights between the drug cartels and the wave of refugees in the country, caused by this conflict.

The kindergarten is located in a steep downhill side street. Like all other streets in Buenos Aires it is a dirt road. If it rains, fast-flowing torrents rush through them. Landslides can wash away whole quarters and cover them with mud.

A peaceful and loving ambience is prevailing in the kindergarten. Margarita is a devotee of Sai Baba (Link) and she tries to implement his principles of humaneness in this violent environment. In the first place it is the respect towards and the recognition and integration of all religions in the spiritual life and the so called peace education (Link zu ESSE???), – values and principles, which are not self-evident in children’s every-day life in Buenos Aires.

We are deeply impressed how the children are taken care of and supported in this institution. An we think, it is very reasonable that the mothers of these children and other women are supported too and trained in special sewing courses.

Many mothers are single mothers; not all oft them, because their left them, many of them because they left their children’s fathers themselves, maybe because they did not bring home enough money, maybe because they beat them and their kids, maybe because they were with other women. Many men do have children with different women, and many women do have children from different men. This is not unusual here, but often difficult for all those who are involved and especially for the kids, who have no “real” families and therefore often skip school or even drop out.

Together with her teachers Margarita tries to help with everything and everywhere. The children are educated to think in a critical and analytical way. In most cases Margarita herself takes over the education of values and works with very concrete examples of historic people who have distinguished themselves through their commitment for peace, non-violence and social rights.

In the afternoon the children can usually see a movie, for example a Hollywood movie like Rio 2. The computer-animated musical adventure-comedy is not only presented in a well equipped kind of cinema room but after watching the movie the teacher starts a conversation about the values, which are dealt with in the movie. – And as former teachers we are asked to take part in the conversation, – which we do with pleasure.

As a matter of course different opinions are welcomed and accepted, – in the every day life of the children this not usually the case. Very often absolute obedience is the only educational principle, which they experience at home. It is all the more important for the girls and boys in the Jardín de la Alegría to become aware of the fact that others take their opinions serious.

 After our first visit we have to digest our experiences for a while. A couple of days later we go to the Jardín de la Alegría one more time (Link).

 Clea/JW

Eine gute Nachricht

Deutsch – EspañolEnglish

Hier in Bogota hat Jürgen wieder seinen Diabetes (link zu Diabetes-Text) untersuchen lassen und er hat (ohne Pillen!!!) gute Ergebnisse. Wir sind dankbar dafür, dass wir trotz Wohnmobil und Zigeunerleben immer gesund und gut essen können.

Español

Aqui en Bogota se revisó JW sus niveles de azúcar en la Asociación de Diabéticos de Bogotá. Los resultados son buenos … sin pastillas y solamente con buena alimentación. Gracias a una cocina familiar podemos preparar comidas sanas y buenas a pensar de caravana y vida de gitanos. Menos mal.

English

Here in Bogotá, Jürgen has had his diabetes tested again. And the results are good, even though he has not taken any pills so far. We are grateful for being able to eat good and healthy food in spite of our vagabond life in a motorhome.

Anandamayi und die Candelaria

Deutsch – EspañolEnglish

Anandamayi war eine der bekanntesten hinduistischen Frauengestalten Indiens im 20. Jahrhunderts. Nach ihr ist das Hostal benannt, in dem wir hier in Bogotá wohnen. Vor gut zwanzig Jahren war dieses Hostal noch ein Privathaus und Clemencia hatte hier eine Wohnung, in der sie mit César Manuel lebte. Hier sind wir uns damals näher gekommen und haben ein Jahr später geheiratet. Heute fühlen wir uns wie ein Teil dieses Hauses … nach über 20 Jahren. Immerhin …

 

IMG-20160711-WA0001

Die Fundamente des Anandamayi stammen aus dem Jahre 1610. Die heutige äußere Form erhielt das Gebäude im Jahre 1800. Vor einigen Jahren hat die heutige Eigentümerin, Margarita Jaramillo, unsere langjährige Freundin, aus dem alten Kolonialhaus ein wunderschönes Hotel – Hostel gemacht (mit einem sehr schnellen Internetzugang!!!):

Als ich Clemen hier in Bogotá kennenlernte, habe ich sie oft in ihrer Wohnung in der Candelaria besucht. Bis heute hat sich hier in der Altstadt von Bogotá nicht allzu viel geändert. Anders als früher gibt es heute allerdings viele kleine Hotels und Hostels und eine ganze Reihe von guten Restaurants und auch eine französische Pasteleria. Beeindruckend sind auch die vielen Graffiti von unbekannten Künstlern:

In der Candelaria liegt auch das Museo Botero, das für die Öffentlichkeit – auf Verlangen von Botero – völlig kostenlos ist. Neben Gabriel García Marquez ist Fernando Botero vermutlich der bekannteste kolumbianische Künstler weltweit. Während „Gabo“, wie die Kolumbianer ihren Nobelpreisträger für Literatur nennen, 2014 in Mexiko Stadt verstorben ist, lebt Fernando Botero heute mit 84 Jahren in den USA.

In unserem (geplanten!) Beitrag „Kunst auf dem Wege“ werden wir Fernando Botero, Gabriel García Marquez, Frida Kahlo und Diego Rivera genauer vorstellen.

JW/Clea

Español

Anandamayi  fue una de las figuras femeninas más destacadas en la India del siglo 20. El Hostal en que vivimos se llama así por ella. Hace ya más de 20 años era ésta una casa privada y Clemencia tenía aquí un espacio que compartía con César Manuel. Aquí nos acercamos afectivamente para casarnos un año después. Hoy nos sentimos como parte de esta casa, luego de 20 años… algo es algo …

IMG-20160711-WA0001

Los fundamentos sobre los cuales está erigido Anandamayi datan del año 1610. Hace años Margarita Jaramillo, nuestra amiga de tiempos y propietaria de la misma la restauró haciendo de la hermosa casa colonial un hermoso hotel-hostel ( con un super acceso a Internet)

Cuando visitaba a Clemen en Bogotá caminé mucho por La Candelaria. Hasta hoy el casco antiguo no ha cambiado mucho. Diferente es si! La presencia de muchos restaurantes buenos, pequeños hoteles, así como una pastelería francesa. También impresionan mucho los grafitis en la ciudad.

En la Candelaria se encuentra hoy también el Museo de Botero al cual tiene todo el público acceso g r a t i s, condición del artista. Junto con Gabriel García Marquez es Fernando Botero uno de los más conocidos artistas internacionalmente. Mientras que ¨Gabo¨como los colombianos llaman a su premio nobel de literatura 2014 murió en Mexico, Fernando Botero vive en Usa en sus 84 años.

 En nuestro post (planificado!) ¨El Arte en el camino¨ hablaremos y mostraremos de Frida Kahlo, Diego Rivera, Fernando Botero y Gabriel García Márquez un poco más detenidamente.

JW/Clea

English

Anandamayi was one oft he most outstanding femal hindu parsonalities oft he 20th century. After her the hostal is named, where we are staying right now here in Bogotá. About 20 years ago this hostal was still a private house and Clemencia had rented an apartment init, where she lived with Cesar Manuel. Here we got closer to each other and married a year laer. Today we feel like a part of this house, – after over 20 years …

IMG-20160711-WA0001

The fundament oft he Andamayi was laid in 1610. It was remodeled in 1800 and got its present outer shape. Some years ago, the owner, Margarita Jamarillo, our good friend for many years, turned her house in a beautiful modern hotel – hostel (with a very fast internet access).

 When I met Clemen in Bogotá for the first time, meaning over twenty years ago, I often visited her in the Candelaria. Until today not much has changed the Candelaria, the old part of Bogotá. What is different today: There are lots of small hotels and hostales and also many good restaurants and even a French “pastelería”. Some of the many graffiti are very impressive:

In the Candelaria there is also the Museo Botero. Together with Gabriel García Marquez Fernando Botero is probably the most famous Colombian artist worldwide. While „Gabo“, which is how Colombians call their Nobel prize winner for literature, died in 2014 in Mexico City, Fernando Botero lives in the US at the age of 84 years.

In our (planned!!!) post „Art on our way“, we will present Fernando Botero, Gabriel García Marquez, Frida Kahlo and Diego Rivera a little more in detail.

JW/Clea