Villa Baviera – Colonia Dignidad

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Wir sind unterwegs zur Villa Baviera. So nennt sich heute die ehemalige Colonia Dignidad.

Die Fahrt führt uns durch eine ländliche Region mit viel Weiden und Ackerbau. Gelegentlich sehen wir Kühe. Alles erinnert sehr an das bayrische Voralpenland. Auch die Berge im Hintergrund:

In der Villa Baviera erwartete uns ein Restaurant mit deutsch-chilenischer Küche. In der Speisenkarte findet sich ein Text über die Geschichte des Anwesens. Kein Zweifel: Wir sind in der ehemaligen Colonia Dignidad. Wir fühlen uns nicht wohl bei diesem Gedanken. Im selben Gebäude, über dem Restaurant und dem dazugehörigen Hotel, befinden sich die Privaträume des berüchtigten Gründers der „Colonia Dignidad“, des Sektenführers Paul Schäfer.

Wir sprechen den Ober an, der uns zuvorkommend bedient. Er spricht Spanisch und Deutsch und – ja, das hier war die Colonia Dignidad (link). Und: „Ich bin selbst ein Opfer dieses Systems. Ich bin selbst als Kind missbraucht worden“, sagt er uns.

Er beantwortet alle unsere Fragen, ohne Zögern, und wir erfahren, dass die Villa Baviera heute Schwierigkeiten hat, zu überleben. Niemand wolle hier Grund kaufen und leben, obwohl die Landschaft wunderschön und das Land fruchtbar sei. Man habe Mühe, das Anwesen zu bewirtschaften und sehe kaum eine Zukunft. Es gebe nur noch wenige alte Leute, die persönlich die Zeit von Paul Schäfer als Erwachsene erlebt hätten. Wer hier noch lebe, sei selbst Opfer des Kindsmissbrauchs gewesen. Und ja, hier seien auch politische Gefangene des chilenischen Regimes interniert und gefoltert worden.

Wir vereinbaren einen Termin mit einem älteren Paar aus der damaligen Zeit, um ein Interview zu machen. Später verzichten wir darauf. Nach weiteren Gesprächen mit anderen Bewohnern der Villa Baviera wird uns bewusst, dass es hier eine Art von Sprachregelung zu geben scheint: Alles zugeben, was passiert ist, nichts beschönigen und entschuldigen, den chilenischen Staat und die Bundesregierung kritisieren, weil sie nicht eingegriffen oder sogar kooperiert hätten, und vor allem das Argument: „Mit all dem muss mal Schluss sein. Wir brauchen eine Chance für einen neuen Anfang.“

Wir sind nicht sicher, was wir davon halten sollen. Immerhin wurden Schäfer und etwa ein Dutzend führende Figuren der Colonia Dignidad zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Und es gibt einen offenen Brief aus dem Jahre 2006 an die chilenische Regierung, in der die Villa Baviera alle Schuld eingesteht und um Vergebung für die damaligen Schandtaten bittet.

Heute liefert das Thema den Stoff für einen Spielfilm mit Emma Watson in der Hauptrolle.

Wir bleiben drei Nächte auf dem Gelände, verbringen die Zeit in Gesprächen mit den Bewohnern und – chilenischen – Besuchern des Anwesens, mit Nachdenken und Grübeln und langen Spaziergängen auf dem weitläufigen Gelände am frühen Morgen:

Als wir nach zwei Tagen in der Villa Baviera endlich weiterfahren, fühlen wir uns wie befreit von einer schweren Last.

JW/Clea

Español

Estamos en camino a Villa Baviera. Asi se llama hoy lo que fue en su tiempo la Colonia Dignidad.

El camino nos lleva por un hectareaje espectacular de pastos y ganadería. De vez en cuando unas vacas. Pareciera estar en el Baviera, Sur de Alemania. Las montañas al fondo

En Villa Baviera nos espera un restaurante con cocina chileno-alemana. En el menú se encuentra una breve reseña historica del restaurant. No hay duda: estamos en la antigua Colonia Dignidad. Un cierto frío recorre nuestro cuerpo. En el mismo edificio del restaurante que pertenece a un hotel están los cuartos privados del fundador del con razón desacreditado fundador de ¨Colonia Dignidad¨ Paul Schaefer

Hablamos con el mesero que nos atiende en perfecto español y alemán. Si, aquí funcionó la Colonia Dignidad (link). „Yo soy una víctima de este sistema, fui violado como niño como muchos.

Nos responde todas nuestras preguntas sin ninguna duda y así escuchamos que Villa Baviera tiene dificultades para sobrevivir. Nadie quiere comprar tierra acá, menos vivir, a pesar que el lugar es idílico y la tierra muy buena. Tienen mucha dificultad para mantener el lugar y él no le ve futuro. Hay pocas personas en Villa Baviera que viven aún y que han hecho la experiencia con Paul Schaefer. Los que circulan por acá cuentan del maltrato con niños y de su propia experiencia como víctimas. Además durante el gobierno de Pinochet fue un lugar de reclusión y tortura política.

Tratamos de encontrarnos con una pareja de la época de Schaefer para entrrevistarlas pero desistimos. Luego de algunas conversaciones con pobladores de la zona observamos que hay un consenso general para las informaciones: aceptar lo sucedido, no callarlo o disculparlo, criticar a los gobiernos chilenos y alemanes por su indolencia y sobre todo el argumento: hay que acabar con todo esto. Necesitamos una oportunidad para un nuevo comienzo.

No sabemos qué decir frente a todo lo que presenciamos. Schäfer y una docena de los dirigentes y figuras de Colinia Dignidad han sido condenados a penas largas en prisión. Hay una carta que data del año 2006 al gobierno chileno en la que Villa Baviera asume su culpa y solicita el perdón por los crímenes cometidos.

El tema ha sido motivo para una película con Emma Watson en el papel principal.

Nos quedamos tres noches en ese lugar compartiendo conversaciones con los habitantes actuales y los visitantes – chilenos – entre pensamientos, sensaciones y largas caminatas silenciosas y muy de mañana por Villa Baviera.

Cuando dejamos Villa Baviera nos sentimos de alguna manera liberados de una fuerte carga que se experimenta en este ambiente

JW/Clea

English

We are on the way to the Villa Baviera. This is what the former Colonia Dignidad is called today.

Our trip leads us through a very rural region with lots of pastures and agriculture.

From time to time we see some cows grazing in the fields. Everything reminds us of the Bavarian Alps; the mountains in the background, too.

A restaurant with a German-Chilean cuisine expects us in the Villa Baviera. On the menu we find a text about the history of the estate. No doubt: This is the former Colonia Dignidad (Link). In the same building, above the restaurant and the hotel there are the private rooms oft he infamous founder and leader of the Colonia Dignidad.

We speak with the waiter, who courtesy serves us and speaks Spanish and German: „Yes, this was the former Colonia Dignidad“. And: „I myself am an abused victim of this system“, he tells us. He answers our entire questions without hesitating and explains to us, that the Villa Baviera is in trouble, because nobody wants to buy land and live here, even though the landscape is beautiful and the land is fertile. It would be difficult for them to farm the estate and he would hardly see a future for himself. There would be left only a few elderly people, who had personally lived as adults during the time of Paul Schäfer. Those who would still be living here would have been victims of child abuse themselves. And – yes – there would have been political prisoners, who had been interned here and even tortured by the Chilean regime on these premises.

We make an appointment with an elderly couple of those times in order to interview them. Later we give up our plan. After some more conversations with other inhabitants of the Villa Baviera we suspect that there is a kind of language regime: Admit everything, which has happened here, do not whitewash or excuse anything, blame the Chilean state and the German government for not doing anything or even using and supporting the system and especially say: „Everything must have an end. We need a chance for a new beginning“.

We are not sure, what to think of all that. Schäfer and about a dozen of other leading people oft he Colonia Dignidad were finally sentenced to long imprisonments. And there is an open letter to the Chilean government from 2006, in which the inhabitants of the Villa Baviera admit their guilt and ask for forgiveness for their infamous actions.

Today the history of the Colonia Dignidad is the subject of a movie with Emma Watson.

We stay three nights on the premises oft he Colonia Dignidad, spend time in conversations with people who live here and with – Chilean – visitors. We think a lot about what happened here and muse about the question of guilt on long walks through the spacious estate, especially in the early morning hours:

When we finally depart from the Villa Baviera we feel like relieved from a heavy burden.

JW/Clea

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Hoch-andin

Deutsch – EspañolEnglish

Wer in Europa lebt, sagt gerne mal hoch-alpin und meint damit die vegetationsfreien Höhen ab ca. 2500 m. Hierzulande sind das gemäßigte Höhen mit „Sommerfrischen“ und „Badeplätzen“ zur Erholung der Großstädter. Hoch-andin sind die Straßen und Städte hier ab ca. 4000 m. Allerdings gebraucht hier niemand diese Bezeichnung, denn die Höhen sind alltäglich. Zwischen Lima (Meereshöhe) und Huancayo (3400 m) über den Ticlio-Pass (4818 m) verkehren täglich Dutzende von Bussen und – vermutlich – einige tausend PKW. In den Zeiten, in denen Clemen in ihrem VW-Käfer in dieser Gegend unterwegs war, war ihr Auto ein einsamer roter Punkt, der sich langsam über die weitgehend ungeteerte Gebirgsstraße in die Höhe quälte. Heute hat sich der Anblick geändert … hoffen wir, dass die vielen bunten Punkte, die in unendlicher Folge und mit hohem Tempo heute über den geteerten Ticlio-Pass brausen, einen echten wirtschaftlichen und politischen Fortschritt des Landes widerspiegeln und nicht nur den Ansprüchen eines gesteigerten Konsumverhaltens entsprechen.

Ich, Jürgen, hatte vor diesen Höhen ein bisschen Angst, weil ich nicht wusste, wie unser Auto sich verhält und wie wir selbst mit diesen Höhen zurechtkommen würden.

Nach fünf Andenüberquerungen (von West nach Ost und umgekehrt) können wir nur sagen: halb so schlimm, wenn man ein paar Dinge berücksichtigt:

  • Rechtzeitig losfahren, damit man nicht in die Dunkelheit kommt, – wie uns das passiert ist.
  • Wenn man in der Höhe stehen bleibt, den Motor laufen lassen oder erst nach ca. 15 Minuten abschalten, damit er sich auf die Höhenbedingungen im Stand einstellen kann, – was wir mindestens einmal vergessen haben!
  • Langsam fahren, vor allem auf Schotterpisten, was Clemen nicht daran hinderte, auch ohne Leitplanken und auf extremer Höhe zügig „durchzubrettern“.
  • Vor engen Kurven hupen, was Clemen gerne und ausgiebig tut.
  • Abwärts in niedrigen Gängen fahren (über 100 km steil bergab und auf der Bremse stehen, sollte man tunlichst vermeiden) und – wenn vorhanden – Motorbremse bei der Abfahrt verwenden (haben wir zum Glück).

Wenn man das alles beherzigt, kann eigentlich nichts schiefgehen. Wir haben diese Regeln trotzdem hier zusammengefasst, weil viele Autowracks am Straßenrand und in manchen Andentälern davon zeugen, dass nicht selbstverständlich ist, was eigentlich jedem einleuchten müsste.

Noch im vergangenen Jahr ging es bei uns von San Pedro de Atacama in Chile Richtung Salta in Argentinien. Das war zwar der bisher höchste Pass mit 4900 m, aber die Straße ist auf beiden Seiten sehr gut ausgebaut und wir konnten die wunderbare Landschaft beim Fahren genießen:

Eigentlich wollten wir dort oben sogar übernachten; genau genommen am Rande des Salar de Aguas Calientes, wo wir einen Stellplatz mit herrlichem Blick über den Salzsee gefunden hatten. Aber nachdem wir schon alles für die Übernachtung in 4600 m Höhe vorbereitet hatten, kam Clemen die gute Idee, doch einmal das Auto zu starten, um zu sehen, ob das überhaupt funktioniert. – Zum Glück hat es funktioniert, aber nur mit äußerster Mühe und nach einigem „Orgeln“. Mein Fehler: Ich hatte den Motor sofort nach dem Anhalten gewohnheitsgemäß ausgeschaltet (s.o.).

Da wir kein Risiko eingehen wollten (schließlich erwarteten wir zusätzlich zur Höhe auch eine ziemlich kalte Nacht), entschieden wir uns, doch noch weiterzufahren. Kurz hinter der Grenze nach Argentinien blieben wir dann in Súsques (3600m), einem kleinen Andendorf, vor einem „Motel“ stehen, der einzigen Unterkunft, die geöffnet war, und übernachteten dort:

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20161214_101204Am nächsten Morgen machten wir einen Spaziergang durch den ziemlich abgelegenen Ort, in dem es auch eine sehenswerte Kirche gibt, die aus Lehm gebaut wurde. Leider war sie geschlossen:

Dann ging es weiter hinab Richtung Jujuy, dem nächsten größeren Ort in Argentinien. Die Fahrt durch ein tief eingeschnittenes Andental war atemberaubend schön, mit einer wahrlich hoch-andinen, aber sehr gut ausgebauten Straße:

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Heute, am 2. Januar 2017 (ein glückliches neues Jahr 2017 (link einbauen) an alle unsere „follower“), wollen wir zurück nach Chile und müssen wieder über die Anden. Wir wissen, dass der größte Teil des Passes nicht geteert ist und dass es vor allem auf der chilenischen Seite einige extrem steile Passagen gibt. Wir wollen es trotzdem wagen und machen uns schon um 7 Uhr früh auf die 270 km lange Strecke.

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Bergauf sitzt Clemen am Steuer. Und je höher wir kommen, desto enger wird die Straße. Leitplanken gibt es dort oben natürlich auch nicht und die Abgründe sind ziemlich steil und tief. Clemen fährt zügig und sicher, wie mir scheint. Für meinen Geschmack manchmal ein bisschen zu zügig und selbstsicher, – daher mein gelegentliches Stöhnen im Video.

Aber sie schafft es ohne Probleme und unsere Esperanza muss nicht einmal schnaufen. Oben angekommen machen wir eine Essenspause, bewundern die grandiose Landschaft mit Gipfeln bis zu 6000 m Höhe, führen Shanti etwas spazieren und machen uns dann auf die Fahrt nach unten; diesmal sitze ich am Steuer.

Wir sind heilfroh, als wir um 11 Uhr in der Nacht in Vicuña in Chile ankommen, der Stadt, in der Gabriela Mistral, die erste weibliche Nobelpreisträgerin für Literatur, geboren wurde. Unter ihren Reimen schlafen wir tief und fest in dieser ersten Nacht in Vicuña.

Dass die Fahrt so lange dauerte, hatte aber nicht nur mit dem Straßenzustand zu tun, sondern vor allem auch mit den Grenzkontrollen und den damit verbundenen Wartezeiten:

Auf der argentinischen Seite brauchten wir 2 ½ Stunden, bis wir ausreisen durften. Während wir warteten, formulierte ein anderer Reisender, der sich – wie viele andere, die unserem Hund begegnen und sich in Shanti „verlieben“ –  diesen Satz: “Liebe Frau, möge das Leben Sie weiterhin überraschen!“. Diesen Satz wollen wir mit unseren “followern” im Jahre 2017 teilen.

Auf der chilenischen Seite mussten wir geschlagene 5 Stunden warten, bis wir an der Reihe waren und schließlich alle Papiere kontrolliert und der Wohnwagen minutiös bis in den letzten Winkel kontrolliert worden war. Das hatte auch damit zu tun, dass viele Argentinier nach Chile reisen, um dort Ferien zu machen und einzukaufen. Nach der Regierung unter Cristina Kirschner sind die Preise in Argentinien unter der neuen Regierung sprunghaft in die Höhe geschossen und Chile ist für viel Argentinier zu einem Einkaufsparadies geworden.

Das war der bisher längste und anstrengendste Grenzübertritt auf unserer gesamten Reise mit knapp 40.000 km und mehr 13 Ländern.

Demnächst wird unsere Panamericanafahrt anderthalb Jahre alt … Wie die Zeit vergeht.

JW/Clea

Español

Superandino

Quien vive en Europa dice con gusto a veces hoch-alpin y con esto las alturas libres de vegetación aprox. A 2500 m.s.n.m. Por estos lares son alturas mesuradas con ¨Sommerfrischen¨ y ¨lugares de baño¨ para recuperarse de las ciudades.

Hoch-andin o super-andino sería acá apartir de los 4000 m.s.n.m. Nadie usa ese término inventado por nosotros, porque aquí alturas de 4000 m.s.n.m es cotidianidad. Entre Lima (a nivel del mar) y Huancayo (3400 m.s.n.m.,.) transitan – pasando por Ticlio con 4 818 m.s.m. m – diariamente algunas docenas de buses e – imaginamos algunos miles de autos. En la época en que Clemen andaba por esos sitios en su escarabajo rojo, era su autito un punto rojo solitario que se esforzaba para alcanzar las alturas. Hoy el panorama hacambiado … esperemos, que los muchos puntos de colores que en línea interminable a velocidad apuran sobre el Ticlio asfaltado, sean una expresión de progreso económico y político del país y no solamente estén al servicio de las exigencias de un comportamiento consumista exacerbado.

Yo Juergen, tenía algo de temor a la altura, sobre todo no sabía cómo iba a portarse nuestro auto.

Hoy después de 5 cruzadas de los Andes de Oeste a Este y al revés), no es tan dramático si consideramos algunos detalles:

  • Salir temprano para no llegar de noche como nos pasó.
  • Cuando se para en la altura dejar el motor encendido o apagarlo después de 15 minutos, para que se adapte parado a las condiciones de la altura – lo que olvidamos un par de veces!!!
  • Manejar despacio en ripio, lo que no le impidió a Clemen sin barrera auxiliar y a tremenda altura de ¨volar¨ a una velocidad alta.
  • Antes de las curvas tocar bocina, lo que hace Clemen con placer y generosamente.
  • Cuesta abajo ir en primera o segunda (cuesta abajo y a 100 Km apretando el freno debiera evitarse). Y si tienen freno de motor, activarlo antes de la partida (que felizmente tenemos).
  • Si asumimos estas recomendaciones no pasa nada en realidad. Colocamos estas indicaciones porque hemos visto autos destrozados en la ruta suficientes y que asumimos quedan ahí como un recordatorio de lo peligroso del camino y que atestiguan en caminos andinos que nada es sobre entendido, de lo que en realidad debiéramos saber.

El año pasado pasamos de San Pedro de Atacama en Chile hacia Salta en Argentina. Fue el paso más alto que hemos tenido con 4900 m.s.n.m., el paso de Jama. El Paso de Jama está muy bien señalizado y muy bien construida la carretera lo que nos facilitó disfrutar mucho de ese lugar tan bello y conmovedor.

Queríamos pasar la noche al borde del Salar de Aguas Calientes, donde encontramos un lugar hermoso con vista al lago de sal. Cuando tuvimos todo listo para la noche a 4,600 m.s.n.m. Clemen sugirió encender el motor una vez más. El auto encendió pero con mucha dificultad. Mi error: apagué el motor inmediatamente después de llegar.

No quisimos finalmente asumir ese riesgo. Los vientos además adelantaban una noche muy muy fría … continuamos el camino. Poco después de la frontera encontramos un lugar en Susques a 3 600 m.s.n.m., un pueblito argentino con un único hotel funcionando.

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Al día siguiente caminamos un poco por el pueblo donde había una capilla de adobe muy hermosa por fuera. Lamentablemente no pudimos entrar.

Luego continuamos en dirección Jujuy, el siguiente lugar más grande en Argentina. El trecho a través de un valle andino fue impresionante que nos dejaba a veces sin aliento de hermoso en una carretera super andina, además muy bien construida.

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Hoy, 2 de Enero del 2017 (feliz año a todos nuestros seguidores!!!!!) volvemos a Chile a través de los Andes por el paso de Agua Negra. Sabemos que la mayor parte del camino es ripio y que hay pasajes muy empinados y peligrosos. Como estuvimos informados de lo especial del camino salimos tempranos a las 7 de la mañana para hacer los 270 km que nos esperaban.

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Cuesta arriba está Clemen al volante. Mientras más arriba vamos, más angosta se pone la carretera. Barras auxiliares de contención brillan por su ausencia de tal manera que se pueden ver muy bien los precipicios más abajo. Clemen maneja rápido y segura, como me parece. Para mi gusto un poco demasiado rápido… por eso mis lamentos a veces en el vídeo.

Pero lo logra sin problemas y nuestra Esperanza lo logra sin mayor esfuerzo. Arriba en la cuesta a casi 6000 m.s.n.m. hacemos una pausa para comer algo. Shanti sale a caminar y a inspeccionar el área… luego nos vamos cuesta abajo, esta vez yo al volante.

Estamos dichosos de llegar a las 11 de la noche en Vicuña en Chlie, la tierra de la poetisa y primera mujer que recibió un premio Nóbel: Gabriela Mistral. Bajos sus rimas dormimos largo y tendido esa primera noche en Vicuña.

El hecho que el camino fuera tan largo no tiene que ver con la distancia misma del trecho, sino con los controles fronterizos. En la parte argentina estuvimos esperando 2 horas y media. En medio de la espera un señor que se encariñó con Shanti – donde va, lo aman – me dijo esta frase que se la paso a nuestros lectores: `señora que la Vida la sigua sorprendiendo! frase que pasamos con gusto a nuestros seguidores para el 2017.

En la parte chilena significó 5 horas de espera hasta que controlaron todos los papeles y el auto fue exhaustivamente controlado. Sucede también que muchos argentinos pasan para Chile a vacacionar, porque hoy, luego del gobierno de Cristina todo está por las nubes en Argentina y para los últimos Chile es un país de ocasión en estos momentos.

Este ha sido el control fronterizo más exigente en nuestro viaje… casi 40 000 Km y más de 13 países. Y el Panamericanafahrt va para cumplir el año y medio … cómo pasa el tiempo!

JW/Clea

English

High-andean

Those who live in Europe like to use the expression „high-alpine“ when referring to heights above 8000 feet, without much vegetation. In this area here such heights are places, where you find nice … and …., where people from the big cities go to relax during the weekend. High-andine are the roads and cities over 13,000 feet. But nobody uses this expression, because these heights are normal. There are dozens of coaches and – probably – thousands of passenger cars, which travel between Lima (on sea-level) and Huancayo (11,000 feet high) over the Ticlio pass with almost 16,000 feet every day. During the times, when Clemen was on the road in her red VW-beetle, it was a lone red star, which slowly crept up over the mostly untarred road. Today the view has changed remarkably … let’s hope that the countless colored dots, which quickly cross the mountain road today are a sign of real economic and political growth and not only a symbol of an growing consumerism.

I, Jürgen, was a little afraid of these heights myself, because I did not know, how our car would behave in these heights and how we would deal with the heights ourselves.

After five crossings over the Andes (from West to East and the other way round) we can only say: it is not as bad as we expected, provided you observe some basic rules:

  • Begin your trip early in the morning, so that you do not end up in the dark, – how it happened to us.
  • If you stop the car on extreme heights, let the engine run for about 15 minutes, before you turn it off, so that it can adapt to the height, when it is idling, – something we forgot several times.
  • Drive slowly, especially on rough terrain roads, – something which did not prevent Clemen from driving pretty fast even on narrow roads and without guard railings on the side.
  • Honk before sharp curves, – something Clemen likes doing with pleasure and intensity.
  • Use low gears when going down (driving downhill for over 60 miles with the brake pedal pressed down is not a good idea) and use the engine brake – if there is one – which is the case with Esperanza.

If you take all these things to heart, you should be fine. Still we have put together these rules here, because lots of wrecks along the roads and in some valleys in the Andes prove, that nothing is granted for sure, even it is easy to understand.

Shortly before the end of last year we drove from San Pedro de Atacama to Salta in Argentina. The pass, which we had to cross on the way, was the highest so far with 16,000 feet, but the road is excellent in Chile and in Argentina and we had time to enjoy the impressive landscape.

Originally we wanted to spend the night near the height of the pass on the benches of the Salar de Aguas Calientes, with a beautiful view across the salt-lake pan. After we had already prepared everything for the overnight stay about 15,000 feet above sea-level, Clemen suggested to start the engine of Esperanza just for a try and find out, whether it would still start running. – Fortunately it finally worked, but only after a long and agonizing slow grudging of the engine. My fault: Like usual I had switched off the engine immediately after arriving instead of letting it idle for some time in the height and allowing the electronics to adapt to the new parameters.

Since we did not want to take any risk (especially because we were also expecting a cold night), we decided to go on. Shortly after the border to Argentine we stayed overnight in Súsques, a small Andean town (almost 12,000 feet high) in front of a modest motel, the only place to stay, which was open.

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The next morning we took a short walk through the rather remote place, in which there is an old church made of clay and worth a visit. Unfortunately it was closed.

After that we continued our trip across the Andes with Jujuy being our next destination. The drive through a deep valley cut into the Andes was breathtaking with a really high-andean  but very good road.

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Today we want to go back to Chile and have to cross the Andes again. This time from East to West. We know, that the biggest part of the pass will not be tarred and we also know that there will be some extremely steep passages on the Chilean side. We still want to take the risk and start the 170 mile trip at 7 0’clock in the morning.

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Uphill Clemen is driving. And the higher we get the narrower the road becomes. There are no guard railings along the road up here and the abysses are very, very deep. Clemen is driving and she drives speedily and self-confidently, to my taste a little over-confident, – which causes the occasional moaning on my side of the car, which you can hear when watching the video.

But she reaches the top of the pass without any problems and Esperanza does not have to groan a single time. Having reached the peak of the road, we take a rest and have a snack and admire the terrific landscape with summits over 19,000 feet. Shanti looks a little tired, but also enjoys the short break. On the way down, it is my turn again:

We are really glad, when we reach Vicuña in Chile at 11 o’clock at night, the place where the first and female Nobel Prize winner for literature, Gabriela Mistral, was born. Under her rhymes we slept very long and deeply during our first week in Vicuña.

The fact, that it took us so long to reach our destination is not only due to the road conditions, but also to the border controls.

On the Argentinian side it took us 2 ½ hours to get through immigration and customs. While we were waiting in line another traveler who had fallen in love with our dog – like many others, who meet Shanti – made the following statement: “Madam”, he said, “may life continue to surprise you”. This sentence we want to share with our followers in the year 2017.

On the Chilean side we had to wait a full 5 hours until all the papers and the car had been checked thoroughly. This was also due to the many Argentinians, who travel to Chile for vacationing and shopping. After the administration of Cristina Kirschner the prices sky-rocketed under the new government and Chile has turned into a shopping paradise for most Argentinians for now.

This has been the longest and most exhausting border crossing of the whole trip with almost 25,000 miles and 13 countries so far.

Very soon our Panamericanafahrt will be 1 ½ years old … Time is flying.

JW/Clea