Bitte anklicken

Deutsch – EspañolEnglish

Liebe Freunde in aller Welt. – Einige von Euch verfolgen unsere Reise als sogenannte „follower“. Darüber freuen wir uns natürlich sehr und wir haben ein bisschen das Gefühl, gemeinsam mit Euch unterwegs zu sein. Aber auf Grund von Rückfragen ist uns aufgefallen, dass gerade die „follower“ manchmal nicht mit der zeitlichen Reihenfolge unserer Beiträge klarkommen.

Das ist aber kein Problem. Wenn Ihr die Benachrichtigungsmail, die Ihr als „follower“ automatisch bekommt, ANKLICKT, geht nämlich unser Blog auf und Ihr könnt sofort erkennen, an welchem Datum sich der Beitrag in unseren Gesamtbericht einfügt. Außerdem seht Ihr im Blog auch die Fotos und die Videos. Die sind in der Mail nicht enthalten.

Leider können wir die verschiedenen Beiträge nicht immer von Anfang an in der zeitlich richtigen Reihenfolge „posten“. Das hat verschiedene Gründe, z.B. die jeweilige Internetverbindung (für den Upload der Videos), die Zeit, die uns  z.B. für die Übersetzung ins Spanische und Englische zur Verfügung steht, etc. Wir bitten diese scheinbaren Unstimmigkeiten zu entschuldigen.

Also, wer alles sehen will und wissen will, was wann passiert ist und wie die Berichte inhaltlich zusammenhängen:

BITTE DIE MAIL ANKLICKEN!!!

Captura de pantalla 2017-09-23 a la(s) 5.36.48 p.m.

Und wenn Euch etwas mal gefallen solltet, freuen wir uns natürlich über jeden Kommentar.

Liebe Grüße,

Jürgen und Clemencia

 

Español

Por favor hacer un click.

Queridos amigos en todo el mundo: algunos de ustedes siguen nuestro viaje como ¨follower¨. Eso nos alegra muchísimo. Sentimos que viajamos un poco con todos ustedes. Pero debido a algunas preguntas que recibimos vemos que algunos no tienen mucha claridad con la secuencia de nuestros escritos

Esto no es problema si cada vez que reciben una notificación vía mail de nosotros y hacen inmediatamente un clic en la comunicación. En ese momento se abre automáticamente el blog con las fotos y videos. Ellos no están contenidos en el mail. Se ven solamente en el blog mismo. Ahí también verán inmediatamente en que fecha se ubica nuestra reseña última.

Lamentablemente no siempre podemos hacer reseñas en el tiempo real por razones de Internet, el tiempo, las tres tres idiomas para llegar a todos nuestros amigos. Ruego disculpen este pequeño desfase…

Por eso, quien quiera ver cuándo ha pasado lo comentado

HACER UN CLICK EN EL MAIL.

Captura de pantalla 2017-09-23 a la(s) 5.36.48 p.m.

Y si algo les gusta nos alegra escucharlo. La felicidad compartida es siempre más completa.

Saludos,

Clemencia y Jürgen

 

English

Please click it

Dear friends all over the world! Some of you read our blog as so called „followers“. We are happy about this, because it feels a little bit like being together on this journey. But some questions, which we have received, show us, that these faithful followers sometimes have problems with the chronological order of our posts.

This should not be a problem, if you make a click on the link in the mail, which you automatically receive as a „follower“. If you do so, our blog opens and you can instantly recognize, which date the post refers to and which are the earlier or following posts. In addition you can watch the videos and look at the photos, which are not visible in the mail.

Unfortunately we are not able to always upload our posts in the chronological correct order. This is due to different reasons, i.e. the upload capacity of our Internet connection, the amount of time, which we is at our disposal for working on the blog, the three languages, in which we post our reports etc. We apologize (one more time) for this inconvenience.

Well, those who want to see and know it all and really dig into the tale of our journey,

PLEAS CLICK THE MAIL

Captura de pantalla 2017-09-23 a la(s) 5.36.48 p.m.

And if you find something, which you like (or don’t), we appreciate very much your commenting it.

Dear greetings from

Jürgen and Clemencia

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Pacasmayo

Deutsch – EspañolEnglish

Ähnlich wie Huarmey liegt auch Pacasmayo am Straßenrand: ein paar Kilometer abseits von der Panamericana direkt an der Pazifikküste. Und ähnlich wie Huarmey ist auch Pacasmayo ein Fischerstädtchen, das auf den ersten Blick einen traurigen Eindruck macht:

Ganz oben, wo der Christus seine Arme ausbreitet, ist der Friedhof, sozusagen mit Fernblick, und mit einer sehenswerten Wandmalerei an der Friedhofsmauer.

Aber unten am Strand ist Leben. Hier hat der Tourismus Einzug gehalten. Hauptsächlich Surfer kommen hier her. Und es gibt eine schöne Uferpromenade. Wir genießen den kurzen Zwischenstopp auf einer Terrasse des besten Hotels am Ort mit einem Pisco Sour, einer Portion Papa al la Huancaína und einem wunderbaren Blick auf den Sonnenuntergang am Pazifikstrand:

JW/Clea

 

Español

Parecido a Huarmey Pacasmayo también se encuentra a lado de la carretera: en este caso unos pocos kilómetros de distancia de la panamericana en la costa del Pacifico. Y parecido a Huarmey Pacasmayo también es una pequeña ciudad de pescadores, que parece un poco triste en el primer momento:

Muy arriba el Cristo con los brazos abiertos saludando se encuentra el cementerio con vista al mar – por así decirlo – y un mural impresionante alrededor.

Pero abajo al lado de la playa está la vida. Acá se ha instalado cómodamente el turismo. Son surfistas de todo el mundo, que vienen acá en busca de las buenas olas. Y vemos un malecón bonito. Nosotros disfrutamos nuestro estadía corta en Pascamayo en una terraza de un buen hotel con un pisco sour, algo porción de papa a la huancaína y una mirada espectacular al mar del Pacífico y uno de sus atardeceres famosos.

JW/Clea

 

English

Like Huarmey Pacasmayo is also located at the roadside: a couple of miles away from the Panamericana on the coast of the Pacific. And like Huarmey Pacasmayo is also a little fisher town, which looks somewhat sad at the first glance.

Up on the hill, where a statue of Jesus Christ opens his arms over the sea, there is the cemetery with ocean view – so to say – and a great wall painting around it.

But down at the beach there is the life. Here tourism has found its way into the small town. It is mainly surfers who come here. And there is a small but nice beach boulevard. We enjoy our short stop over in Pacasmayo on the terrace of the best hotel in town with a pisco sour, a nice dish of papa huancaína and a wonderful view of one of the famous sunsets over the Pacific.

JW/Clea

 

Die Schöpfungsgeschichte

Deutsch – EspañolEnglish

Also ich bin nicht sehr religiös und nicht einmal Mitglied einer Kirche, aber die Frage nach dem Woher und Wohin bewegt mich natürlich auch – und mit zunehmendem Alter immer öfter. Und manchmal gehe ich auch auf den Friedhof, z.B. in Mamiña in Chile oder hier in Pascamayo im Norden von Peru:

Eine Zeitlang dachte ich, ich könnte mir selbst eine Antwort auf diese ewigen Fragen der Menschheit geben und las dicke Bücher über die neuesten Erkenntnisse der Kosmologie. Abgesehen davon, dass ich das meiste, was da gesagt wird, nicht wirklich verstanden habe, haben mir Relativitätstheorie und Gravitationswellen auf meiner Sinnsuche auch nicht wirklich weitergeholfen. Auch die Gespräche mit Freunden und Bekannten und natürlich mit Clemencia haben mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.

Ein guter Freund von mir, der „mit beiden Beinen“ voll im Leben steht, an einer Universität in de USA unterrichtet und sehr erfolgreich als Steuerberater arbeitet, ist z.B. fundamentaler Christ und legt die Bibel wörtlich aus. Demnach hat Gott die Welt so wie sie heute ist vor ein paar tausend Jahren erschaffen und die Evolution hat es nie gegeben. Selbst die Tatsache, dass es Adam und Eva – die mutmaßlich Weiße waren – nach seiner Auffassung gegeben hat und dass es – wie auch er unumwunden zugibt – auf diesem Globus jede Menge Menschen unterschiedlicher Hautfarben gibt, kann er mit Bibelzitaten erklären und kommt – wie selbstverständlich – auch ohne die Evolution zu einem bunten Weltbild.

Also gut, sein Glauben mag ihm heilig sein. Ich mag ihn trotzdem sehr, aber an ihn musste ich sofort denken, als ich in Pascamayo auf dem Friedhof unterwegs war. Dort gibt es eine Mauer – wie sie die meisten Friedhöfe auf dieser Welt umgibt – und darauf haben Künstler das Leben und Leiden Christi dargestellt:

Nichts Ungewöhnliches für einen christlichen Friedhof. Aber dann gibt es dort auch eine Darstellung der Schöpfungsgeschichte. Und die ist so schlicht und einfach, dass ich sie auf diesem Wege auch meinem guten Freund in den USA vermitteln möchte:

Gut möglich, dass der Liebe Gott einfach nur die Ursuppe angerührt und den Urknall ausgelöst hat. Daraus sind dann die Sterne entstanden und schließlich die Bausteine des Lebens. Danach hat der Große Meister nur noch zuschauen müssen und sich wahrscheinlich selbst gewundert, was aus seiner Schöpfung im Laufe der Zeit alles geworden ist.

JW

P.S. Zu dumm nur, dass auch die Künstler in Pacasmayo vergessen haben, dass es auch Menschen gibt, die nicht weiß sind. Ist mir allerdings auch erst beim Bearbeiten des Videos aufgefallen!

 

Español

La historia de la creación

Bueno, no soy muy religioso y ni siquiera soy miembro de una iglesia, pero la pregunta de donde venimos y a dónde vamos me mueve también naturalmente, y con la edad todavía más. A veces voy al cementerio, p.e. en Mamiña en Chile o acá en Pacasmayo en el norte de Peru:

Por un tiempo pensaba, que podría contestar estas preguntas eternas de la humanidad yo mismo leyendo gruesos libros sobre los últimos conocimientos de la cosmología. Aparte de no entender de verdad la mayor parte de las cosas, de las que hablan estos libros, ni la teoría de la relatividad ni el descubrimiento de las ondas gravitacionales me ayudaron en mi búsqueda de mi mismo. Inclusive las larga conversaciones con amigos y conocidos y naturalmente con Clemencia han producido más preguntas que respuestas.

Un muy buen amigo mío, que camina firme por la vida, da clases en una universidad y parece ser un asesor fiscal muy exitoso, es un cristiano renacido e interpreta la biblia en una forma literal. Según el, Dios ha creado el mundo como es hace unos miles de años y nunca hubo una evolución ( menos aún que los hombres pudieran ser descendientes de los antropoides).

Inclusive el hecho que hay obviamente hombres de muchos colores diferentes, aunque Adan y Eva fueron – probablemente – de raza blanca puede explicar con unas citas de la biblia y llegar así a una imagen vistosa del mundo existente sin cualquier tipo de evolución.

 Bueno, su fe le sea bendita!. A pesar de esa discrepancia somos muy buenos amigos. Pero hoy tuve que pensar cuando estaba caminando por el cementerio de Pascamayo. Alrededor de este cementerio hay un muro largo – como es costumbre en casi todos los países cristianos del mundo – y en este muro los artistas han representado la vida y los sufrimientos de Jesucristo.

Nada insólito para un cementerio cristiano. Pero en este mural también hay una representación de la historia de la creación, que es tan fácil y tan natural, que me gustaría mandársela a mi amigo en los EEUU a través de este video:

No podría ser, que Dios solamente desleyó la sopa primordial y activó el Big Bang. De esta materia las estrellas se formaron y finalmente los módulos de la vida. Después el gran maestro tuvo que mirar solamente qué pasó y probablemente se sorprendió muchas veces al ver el resultado de su creación.

JW

P.S. Que estúpido, que inclusive los artistas en Pacasmayo han olvidado, que hay también hombres de diferentes colores. Algo, de lo que me di cuenta solamente cuando estaba editando el video.

 

English

The History of Creation

Well, I am not very religious and not even a member of any church, but the eternal questions of „Why“ and „Where“ do move me a lot, too – and with growing age even more. And sometimes I visit cemeteries like the one in Mamiña in Chile or here in Pacasmayo in the North of Peru:

For some time I thought, I could find an answer to the eternal questions of mankind all by myself and by reading voluminous books about cosmology. Apart from the fact that I did not really understand most of what was explained in these great books, neither the theory of relativity nor the discovery of gravitational waves have really helped me in my self-finding process. Also long conversations with friends and relatives and – of course – with Clemencia have thrown up more questions than answers.

A good friend of mine, who teaches at a University in the US and seems to be making good money as a CPA calls himself a reborn Christian and interprets the bible literally. According to his belief God has created the world as it is today about a couple of thousands of years ago and there has never been something like evolution (let alone that men descend from apes). Even the fact that Adam and Eve – who supposedly were white – and the fact that there are people of all shades of color in our world – which he fully acknowledges – can he easily explain with some quotations from the bible and thus accept the colorful picture of the world without any kind of evolution.

Well, his belief maybe holy to him. I love him anyway, he is a great guy, but I had to think of him immediately, when I was approaching the cemetery in Pacasmayo. It is surrounded by a long wall – like most Christian cemeteries in the world (except for the US) – and on this wall some artists have portrayed the life and sufferings of Jesus Christ:

Nothing unusual for a Christian cemetery. But then there is also a wall painting, which describes the biblical genesis. And this description is so simple and clear, that I want to convey its idea to my good friend in the US with this short video:

Maybe that God only prepared the primordial soup and ignited the big bang. Later the stars were born and finally the first pieces of life developed. Our „Big Master in Heaven“ only had to watch was going on and was probably surprised himself whenever he looked down on earth, how his own creation was developing during the eons of time.

JW

P.S. It’s a pity that the artists in Pacasmayo obviously have forgotten, that there are not only white people living on this globe. But I did not realize this myself, before I had edited the video.

 

Im Departamento de Amazonas

Deutsch – EspañolEnglish

Chachapoyas ist eine kleine Kolonialstadt im Departamento de Amazonas im Norden von Perú.

Der Ort liegt ungefähr 3000 m hoch und ist Ausgangspunk für die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:

Karajia, wo die Sarkophage in den Bergwänden stehen,

Cocachimba, wo die dritthöchsten Wasserfälle der Welt zu bestaunen sind und

Tingo Nuevo, wo die Festung Kuelap, das Machu Picchu des Nordens, liegt.

Von Chachapoyas führt die Straße Richtung Norden nach Pedro Ruiz und von dort nach Westen, Richtung Pazifik und Ekuador bzw. nach Osten über Moyobamba nach Tarapoto:

Norte del Peru

Wir fahren die Strecke nach Norden zweimal. Das erste mal von Tingo Nuevo über Pedro Ruiz und Bagua Grande bis La Balza in Ekuador. Die Straße ist zwar geteert, aber das Fahren ist anstrengend, denn sie wird nach starken Regenfällen immer wieder von abgegangenen Steinschlägen, abgebrochenen Straßenteilen oder Verwerfungen nach Erdbeben zumindest teilweise blockiert.

Anfangs geht es durch Altamayo. Eine Gegend, in der Kaffee und Kakao angebaut und die Bohnen am Straßenrand zum Trocknen ausgelegt werden. Die Entwicklung dieser Plantagen hat in den letzten Jahrzehnten zu einem wirtschaftlichen Aufschwung in dieser Region beigetragen.

Weiter nördlich fahren wir an Reisfeldern vorbei und passieren einige abgelegene Ortschaften. Trotz Navi sind wir manchmal nicht sicher, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind:

Der Grenzübergang bei La Balza ist nicht ziemlich abgelegen. Der kleine Ort auf der ekuatorianischen Seite wirkt heruntergekommen.

In dieser Gegend gab es immer wieder (kleine) Grenzkonflikte, zuletzt 1995 beim sogenannten Cenepa-Krieg (link Wikipedia). Von den kriegerischen Konflikten der Vergangenheit ist heute aber nichts mehr zu merken. Stattdessen wird gerade heute ein gemeinsames Fest auf der Brücke vorbereitet, die beide Länder verbindet:

Die Zollformalitäten und die erneute Einreise nach Peru am nächsten Morgen sind relativ schnell abgewickelt. Nach ein bisschen Hin und Her bekommen wir erneut ein Visum für 90 Tage und eine ebenso lange vorübergehende Einfuhrgenehmigung für unsere Esperanza. Shantis Papiere werden diesmal überhaupt nicht überprüft, obwohl er freundlich wie immer aus seinem Fenster guckt.

Shanti

Nach der Nacht in La Balza fahren wir erst einmal zurück nach Tingo Nuevo. Unterwegs machen wir halt direkt an der Landstraße. Es ist eine ziemlich laute Nacht, aber die Leute die hier wohnen nehmen uns freundlich auf und wir fühlen uns sicher:

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Zurück In Tingo Nuevo sind wir dabei, als Sandra, Peténs Frau, ihre neue Boutique eröffnet; sie verkauft dort selbst hergestellten Schmuck und pflegt einen engen Kontakt zu den lokalen Kunsthandwerkern, deren Produkte sie ebenfalls anbietet. Zur Eröffnung sind auch befreundete Musiker eingeladen, die uns mit ihrer authentischen Andenmusik begeistern:

Ein paar Tage später soll auch die Hospedaje von Peten eröffnet werden. Noch hat sie keinen Namen, aber inzwischen wissen wir, sie heißt Tambo Canela. Wir können sie nur empfehlen. Sie liegt in der Nähe der Seilbahnstation nach Kuelap und hat alles, was ein Tourist braucht, der nicht unbedingt in einem Vier- oder Fünfsternehotel wohnen möchte. Außerdem ist Petén sehr hilfsbereit, ein sehr guter Koch und gehört zu den jungen Peruanern, die einen nachhaltigen Tourismus betreiben wollen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach ein paar Tagen in Tingo Nuevo (mit Besuch in Karajia, s.o.) geht es endgültig weiter. Diesmal nach Moyobamba und Tarapoto. In Moyobamba machen wir Station und nehmen früh am Morgen ein Bad in den Thermalquellen. Nach den schweren Regenfällen, unter denen Perú im vergangenen Jahr gelitten hat, wurden die Bäder in solidarischer Gemeinschaft von der Bevölkerung von den Schlamm- und Steinlawinen befreit, die die Bäder verwüstet hatten:

Tarapoto empfängt uns am nächsten Tag mit einem tropischen Unwetter:

Und die viel gepriesenen Hotels im Dschungel sind zwar komfortabel, aber leider ungastlich: nirgendwo sind Hunde zugelassen! – Und so machen wir nach einer Nacht in einem einfachen Hotel, aber mit Standplatz für unsere Esperanza und Auslauf für Shanti, wieder kehrt und fahren zurück zur Pazifikküste.

Unterwegs machen wir – wie schon auf dem Hinweg – noch einmal Station in dem privaten Naturschutzgebiet Yacumama.

JW/Clea

Español

En el Departamento de Amazonas

Chachapoyas es una pequeña ciudad colonial en el Departamento de Amazonas en el Norte de Perú.

Está ubicado a una altura de más o menos 3000 m.s.n.m. y de acá se llega a las atracciones turísticas más destacadas de esta zona.

Karajia, donde hay los sarcófagos de los Chachapuyos en las paredes de la montaña

Cocachimba, donde se puede admirar las terceras cataratas más grandes del mundo

Tingo Nuevo (link), donde se encuentra la Fortaleza de Kuelap, el Machu Picchu del norte del Perú.

Desde Chachapoyas hay una carretera hacia el norte hasta Pedro Ruiz y de allá al oeste en dirección al Pacífico y Ecuador respectivamente al este, hacia Tarapoto a través de Moyobamba

Norte del Peru

Vamos por esta carretera al norte dos veces. La primera vez desde Tingo Nuevo vía Pedro Ruiz y Bagua Grande hasta La Balza en Ecuador. La carretera está asfaltada, pero manejar esta ruta es agotador, porque la carretera está bloqueada una y otra vez por piedras caídas, por partes rotas del asfalto y la tierra de debajo o por fallas de terremotos antiguos.

Al principio vamos por Altomayo. Es una región donde plantan café y lo secan en el asfalto de la carretera. El desarrollo de estas plantaciones a contribuido a un crecimiento económico en esta región en las últimas décadas.

Más al norte pasamos por campos de arroz y pasamos por algunas aldeas bastante aisladas. A pesar de nuestro sistema de navegación no estamos seguros a veces si todavía estamos en el camino correcto:

La frontera La Balza es bastante parece decaído en el lado ecuatoriano.

En esta región hubo una y otra vez conflictos fronterizos, la ultima vez en 1995 durante la llamada Guerra de Cenepa-Krieg (link Wikipedia). De los conflictos belicosos del pasado no se nota nada hoy día. En su lugar justamente hoy están preparando una fiesta común en el puente, que une los dos países.

Las formalidades de aduana etc. y la nueva entrada al Perú en la mañana siguiente se cumplen relativamente rápido. Después de un corto intercambio de palabras recibimos una vez más una visa para 90 días y Esperanza un permiso temporal de importación para el mismo tiempo. Nadie se interesa de los papeles de Shanty, aunque mira todo el proceso amablemente desde la ventana como siempre.

Shanti

Después de la noche en La Balza regresamos rumbo a Tingo Nuevo. En el camino pernoctamos al lado de la carretera, muy transitada. Es una noche bastante ruidosa, pero la gente, que vive acá, nos recibe con cariño y nos sentimos seguros.

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Llegados a Tingo Nuevo somos invitados en la inauguración de la nueva tienda de Sandra, la mujer de Petén, que vende joyas hechas por ella misma. Sandra cultiva la relación con las artesanas y su tienda es también un espacio para la artesanía seleccionada de la zona. Invitaron también unos amigos músicos que reproducimos con el siguiente video para no olvidar y continuar apreciándola:

Unos días más tarde quieren también abrir el Hospedaje de Petén. Todavía no tiene nombre. Mientras tanto sabemos, que se llama Tambo Canela. Solamente podemos recomendarlo. Está ubicada cerca al teleférico en Kuelap y tiene todo lo que necesita un turista o persona de paso. Adicionalmente Petén es una persona muy servicial, un cocinero excelente y pertenece a los Peruanos jóvenes, que quieren crear un turismo sostenible en Tingo Nuevo.

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Después de unos días en Tingo Nuevo (inclusive una visita a Karajia, ver arriba) salimos. Esta vez camino a Moyobamba y Tarapoto. En Moyobamba nos quedamos un día visitando los baños calientes de la ciudad a primera hora. Luego de las lluvias torrenciales que Perú sufrió el año pasado ha sido toda la población que en forma solitaria limpió todo el terral y piedras que habían devastado los baños termales. Aplauso!

Tarapoto nos recibe con una tormenta y lluvia feroz al día siguiente?

Los hoteles más recomendados en la Selva pueden ser muy confortables pero no del todo hospitalarios: ninguno admite perros!!   Por eso tenemos que pasar una noche en un hotel simple en las afueras de la ciudad, pero con espacio para Esperanza y Shanti. Al día siguiente salimos de Tarapoto dirección costa pacífica.

En el camino nos quedamos una vez más en la reserva natural Yacumama.

JW/Clea

 

Englisch

In the Departamento de Amazonas

Chachapoyas is a small colonial town in the Departamento de Amazonas:

It is situated at an altitude of about 10,000 feet and it is a place, from where you can easily reach all the famous sights of this area.

Karajia, where the sarcophagi of the Chachapoyos are watching the Andes from their caves in the mountains.

Cocachimba, where the third highest waterfalls of the world can be admired.

Tingo Nuevo (link), where the Fortress of Kuelap, the Machu Picchu of the North of Peru, is located.

From Chachapoyas a road leads in north direction to Pedro Ruiz and from there to the west, in direction of the Pacific and Ecuador respectively to the east to Moyobamba y Tarapoto.

Norte del Peru

We take this route twice. The first time from Tingo Nuevo via Pedro Ruiz and Bagua Grande to La Balza in Ecuador. The road is paved, but driving is difficult, because the road is partly blocked again and again by fallen rocks, parts of the road, which had broken off or by faults from the last earthquake.

At the beginning we drive through Altamayo. This is a region, where coffee and cacao is grown and the beans are spread on the road in order to dry them. The development of the plantations in the recent decades has contributed to the economic upswing of this region.

Further north we drive along large rice fields and go through some rather isolated small towns. In spite of our GPS we are sometimes not sure, whether we are still on the right way.

The border crossing in La Balza is very remote. The small settlement on the Ecuadorian side of the border looks rather run-down.

There have always been (small) border conflicts in this area between Peru and Ecuador, last time in 1995 during so called Guerra de Cenepa (link Wikipedia). But there is nothing left of this martial past. In spite the people on the border are preparing a common festivity on the bridge, which links both countries.

The formalities at the border and the re-entry into Peru on the next morning are easy. After some friendly talking with the officials on the Peruvian side we get a new visa and permit for Esperanza for 90 days. Nobody wants to see Shanti’s papers, even though he looks out oft he window friendly like usual.

Shanti

After the night in La Balza we return to Tingo Nuevo again. On the way we have o spend the night directly at the through road. It is a noisy night, but the people who live here receive us in a very friendly way and we feel safe with them in this place.

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Back in Tingo Nuevo we take part in the inauguration of Sandra’s new boutique. Her Sandra, Peténs wife, sells her self-manufactured jewelry. She also holds close contact to the local artists whose products she also offers in this boutique. They have also invited some friends, who are musicians and inspire us with their great and authentic Andean music.

A couple of days later they also want to open Peten’s Hospedaje. It still has no name. But meanwhile we know that it is called Tambo Canela. WE can only recommend this place. It is close to the new cable car, which takes you to Kuelap and has everything which a tourist needs, who does not necessarily want to stay in a four or five star hotel. In addition Petén is a very helpful person and he belongs to a group of young Peruvians who are committed to a sustainable kind of tourism.

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After a few more days in Tingo Nuevo and a visit to Karajia (see above) we finally leave the place. This time we drive to Moyobamba and Tarapoto. In Moyobamba we stay overnight and take a bath in the hot thermal waters early in the next morning. After the extreme rain falls, which hit Peru in 2016, the whole place was cleaned from the mud and stone avalanches, which had covered the springs in an act of solidarity of the whole population.

Tarapoto receives us with a tropical storm the next day.

And the many exclusive hotels in the rain forest, which are praised everywhere, may be comfortable, but unfortunately they are not hospitable: they don’t admit dogs.– And so we spend the night in a modest hotel at the outskirts oft he city, where there is room for Esperanza and Shanti and return to the Pacific coast on the next day.

On the way there we spend one more night in the private nature reserve Yacumama, where we have already stayed on the way tot he east.

JW/Clea

Yacumama

Deutsch – EspañolEnglish

… ist der Name einer Giftschlange, die hier in der Umgebung von Moyobamba im Dschungel lebt. Und Yacumama ist auch der Name eines privaten Naturschutzgebiets, in dem wir seit ein paar Tagen mit unserer Esperanza stehen.

Ein wunderschönes Gebiet mit tropischen Lagunen, an deren Ufern sich abends Schwärme von Reihern in den Bäumen zum Schlafen versammeln:

Bei einem ausgedehnten Spaziergang am nächsten Tag können wir auch die Vegetation genauer erkunden …

… und in dem kühlen, aber erfrischenden Urwaldflüsschen Romero (gemeinsam mit Shanti) ein erfrischendes Bad nehmen:

Da es hier, mitten im Dschungel, auch ein sehr gutes Restaurant gibt, lassen wir es uns richtig gut gehen:

Von den Yacumamas haben wir – zum Glück – keine gesehen, – weder im Wald noch im Fluss, noch in den Lagunen.

JW/Clea

 

Español

Yacumama es el nombre de una culebra venenosa que vive aquí en la cercanía de Moyobamba en la selva. Y Yucumama es también el nombre de una reserva natural privada en la que nos encontramos con Esperanza y nuestro Shanty.

Un lugar muy hermoso con lagunas tropicales donde en las noches se reúnen las garzas en sus árboles.

En un paseo más largo al día siguiente pudimos apreciar un poco más de cerca la inmensa vegetación.

… y en un río selvático fresco por las aguas que llegan de los Andes tuvimos (junto con Shanti) un baño refrescante:

En Yacumama también hay un restaurante excelente y disfrutamos con alegría la comida y la música.

Las yacumamas mismas no las vimos – por suerte – ni en el bosque, ni en el río ni en las lagunas.

JW/CLea

 

English

Yacumama is the name of a poisonous snake, which lives in the jungle surrounding Moyobamba. And Yacumama is also the name of a private natural reserve, where we have been staying for a couple of days now.

It is a wonderful area with tropical lagoons, where the herons come together in the evening to sleep in the trees:

On a long walk in the morning after our arrival we can explore the lush vegetation of this magic place …

… and take a bath (together with Shanti) in a cool jungle rivulet with fresh water from the Andes:

We also enjoy the fact, that there is a very good restaurant here in the middle of the jungle.

Fortunately we have not seen any of the dangerous Yacumamas, neither in the woods nor in the river or the lagoons.

JW/CLea

 

Die Sarkophage von Karajia

Chachapoyas, die Hauptstadt des Departamento de Amazonas, liegt zwischen Cajamarca und Tarapoto im westliche Teil der peruanischen Anden auf einem Berghang oberhalb des Utcubamba-Flusses, einem Nebenfluss des Marañon, der seinerseits ein Quellfluss des Amazonas ist.

Der Ort ist für viele Besucher Ausgangspunkt zu den Sehenswürdigkeiten dieser Region; und dazu gehören vor allem:

die Ruinen von Kuelap

das Museum von Leyemebamba (link folgt)

die Octa-Wasserfälle (link folgt) und

die Sarkophage von Karajia.

Wir sind heute mit Petén, seiner Frau Sandra und Cayetano, dem vierjährigen Sohnemann, unterwegs. Von Tingo Nuevo, wo wir starten, sind das nur rund 55 km. Aber die Straße ist zum großen Teil unbefestigt, wieder voller Kurven und von der Hauptstraße am Utcubamba Fluss über Luya bis hinauf nach Karajia sind es etliche Kilometer.

Als wir schließlich ankommen, werden erst einmal Souvenirs aus der Region begutachtet und – nach einigem Feilschen – auch gekauft. Sandra möchte ihren Schmuckladen in Nuevo Tingo erweitern und auch Kunstgewerbe aus der Region anbieten:

Von Karajia führt ein Fußweg zu den Sarkophagen. Cayetano als jüngstes Teammitglied mit noch ziemlich kurzen Beinen darf auf dem Pferd reiten. Wir Erwachsenen gehen zu Fuß.

Der Weg ist zwar nicht lang, aber es geht ziemlich steil hinab (und später natürlich wieder hinauf): In über 3000 Metern Höhe ist das immer etwas anstrengend. Aber inzwischen haben wir uns daran auch schon etwas gewöhnt.

Irgendwann geht es dann nur noch zu Fuß weiter und nachdem wir einen Felvorsprung umrundet haben, sehen wir endlich die berühmten Sarkophage von Karajia:

Es ist ein spektakulärer Anblick, der uns tief berührt, auch weil wir wissen, dass die Gebeine der toten Chachapoyos bis heute in diesen Sarkophagen ruhen. Wir betrachten diese stummen Zeugen einer vergangenen Welt eine ganze Weile und hängen unseren Gedanken nach. Diesmal wirkt die Realität stärker auf uns als unsere Fantasie.

JW/Clea

 

Spanisch

Chachapoyas es la capital del Departamento de Amazonas entre Cajamarca y Tarapoto en la zona oriental de los Andes peruanos a orillas del inmenso río Utcubamba, afluente del Marañón, otro señor río del Perú:

Este lugar es el punto de partida de las bellezas de esta región y ahí contamos

Las ruinas de Kuelap

El museo de Leymebamba (link)

La catarata de Gocta (link) y

Los sarcófagos de Karajia.

Hemos salido temprando con Petén, su esposa sandra y el increíble Caetano, su hijito de 4 años. Desde Tingo Nuevo, donde empezamos el recorrido y donde viven ahora Petén y familia recorrimos 55 Km. El camino es en gran parte trocha, llena de curvas bordeando siempre el Utcubamba pasando por Luya hasta Karajia.

Cuando llegamos finalmente observamos los souvenirs de la región y negociamos la compra de algunos, Sandra quiere ampliar su taller de joyería apoyando la artesanía de la zona para lo cual ha empezado a tejer una red de comunicación con los artesanos

De Karajia lleva un camino hacia los sarcófagos. Caetano como el integrante más joven del grupo con sus piernitas va a caballo. El resto va a pie.

El camino no es largo, pero si empinado: a 3000 metros de altura es siempre un poco exigente . Pero en el interín estamos acostumbrados a estas alturas.

En algún momento sólo se puede ir a pien bordeando rocas inmensas en el camino y de pronto … estaban ahí! Los famosos sarcófagos de Karajia:

Es un imagen espectacular que nos toca profundamente. También porque sabemos que aún en estos sarcófagos están los restos de los antiguos peruanos de esa zona, los chachapuyos. Observamos a estos testigos silenciosos de un tiempo pasado acompañándolos con nuestro asombro y pensamientos. Esta vez la realidad superó la fantasía.

JW/CLea

 

Englisch

The Sarcophagi of Karajia

Chachapoyas, the capital of the Departamento de Amazonas, is located somewhere between Cajamarca and Tarapoto in the western part of the Peruvian Andes on a hill slope above the Utcubamba river, a tributary of the river Marañon, which itself is a feeder of the Amazon river.

For many vistors this place ist he starting point tot he sights of this region, which are:

the fortress of Kuelap

the Museum of Leyemebamba (link)

the Octa-waterfalls (link) und

the sarcophagiof Karajia.

Today we are travelling with Petén, his wife Sandra and their sun Cayetano. From Tingo Nuevo, where we start our trip, it is only about 30 miles to Chachapoyas. But the road is gravel for the most part and there are lots of curves again and from the main road along the Utcubamba river to Luya and up to Karajia it is quite a long way.

After we have finally arrived, we first have a look at some of the great handicraft, which is offered here and – after some bargaining – really buy something. Sandra who has a small jewelry shop in Tingo Nuevo wants to broaden her offer and sell good handicraft from the region herself.

From Karajia there is a small trail to the sarcophagi. Cayetano our youngest menber in the team with rather short legs is allowed to take a horse. The adults all have to walk.

The walk is not very long, but it is steep and downhill (and of course uphill afterwards). In about 10,000 feet this is rather tiring. But meanwhile we have already accustomed somewhat to these heights.

At some point we can only continue by foot and after surrounding a huge rock formation we finally see the famous sarcophagi of Karija for the first time.

 It is a spectacular view, which moves us deeply, also because we know, that the remains of the Chchapoyos, who were buried here, still rest in theses sarcophagi. We watch the dumb witnesses of a lost world for quite a while and let our minds wander. This time the reality is stronger than was our phantasy.

JW/Clea

 

JW/Clea