Zurück nach Albany

Der Aufenthalt in New York war kurz. Der Besuch im September 11 Memorial Museum nachhaltig.

Noch am selben Abend geht es mit dem Zug zurück nach Albany:

Wir kennen die Strecke gut von früheren Besuchen. Mich erstaunt immer wieder, wie relativ unberührt die Natur erscheint, unmittelbar nachdem man New York verlassen hat.

JW

 

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New York

New York ist definitiv eine aufregende und unglaublich lebendige Stadt. Mir kam sie diesmal auch sehr anstrengend vor.

So mitreißend diese Band in der Subway auch spielte, die Massen an Menschen machten mich unruhig.

Vielleicht lag es auch daran, dass Clemen noch mit ihrem Jetlag zu tun hatte oder dass sie mit einer schweren Erkältung ankam. Jedenfalls fühlte ich mich gestresst. Zumindest am ersten Tag:

Es regnete in Strömen, war dunstig und kalt und die hohen Stockwerke vieler Skyscprapers waren im Dunst kaum zu sehen.

Wir verzichteten auf alle Sehenswürdigkeiten, mit einer Ausnahme, dem neuen World Trade Center und dem National September 11 Memorial and Museum. Beide befinden sich an der Stelle, an der die Zwillingstürme bis 2001 standen.

Da ist zuerst der befreiende Blick auf den imposante neuen Turm:

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Und dann die tief gehende Wiederbegegnung mit einem Erlebnis, das sich wahrscheinlich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit eingebrannt hat:

Es ist beschämend, wozu Menschen fähig sind, die entschlossen sind, anderen Menschen Leid anzutun. Und es ist  beeindruckend, wozu sie fähig sind, wenn sie unter Einsatz ihres Lebens anderen helfen wollen.

Nach dem Besuch, waren wir beide stundenlang nachdenklich und mit unseren eigenen Gedanken befasst.

JW

 

 

Clemen kommt

Heute kommt Clemen endlich nach. Im Moment ist sie schon im Flieger zwischen England und Irland.

Inzwischen sitze ich im Starbucks in der Penn Station in NY und habe mal nachgeschaut, wo Clemen gerade steckt:

Bildschirmfoto 2015-10-27 um 10.20.30

Schon ganz schöne nahe. Ich mach mich dann mal auf den Weg zum Flugplatz.

Und endlich: Da ist sie. Glücklich, aber etwas abgespannt nach dem langen Flug:

Clemen_NY

JW

Albany – Dick and Joanne

Gestern bin ich gut in Albany angekommen. Mit Albany verbinden mich viele Erinnerungen:

Von 1992 bis 1994 habe ich hier als Berater am Erziehungsministerium von New York State gearbeitet. Seit dieser Zeit verbindet mich mit Richard Gascoyne und seiner Frau Joanne eine enge Freundschaft.

Dick_Joanne_1

Richard war zwar für Latein und Altgriechisch zuständig, aber er hat mich in die Welt der Computer eingeführt, damals an einem Apple dieses Modells:

Apple_alt

1997 haben Clemencia und ich hier in der First Presbyterian Church geheiratet oder – genauer gesagt – unser Ehegelübde erneuert.

Bildschirmfoto 2015-10-25 um 21.12.16

Mit Dick und Joanne haben wir ein paar Jahre später, als wir in Santiago de Chile lebten, eine ausgedehnte Reise durch Chile und Argentinien gemacht. Später haben wir uns in Albany, Atlanta, Madrid und Rom immer für ein paar Tage getroffen. Außerdem haben die beiden uns in München besucht und wir haben gemeinsam eine Fahrt durch jene Regionen unternommen, in denen die „alten Römer“ ihre Spuren in Deutschland hinterlassen haben. Es waren jedes Mal liebevolle Begegnungen.

Nun bin ich als in Albany und nächste Woche kommt Clemencia nach. Heute gab es – wie jeden Sonntag – einen Gottesdienst und anschließend wurde ein neuer Aufzug eingeweiht. Ich war natürlich eingeladen. Hier sind ein paar Fotos zur Erinnerung.

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JW

Nach Albany, NY

Heute oder morgen soll’s nach Albany gehen. Das sind rund 350 km. Unterwegs geht es über die Grenze nach USA. Bin gespannt, wie das mit dem Motorhome und dem Grenzübertritt wird. Vor allem Lebensmittel und Alkohol könnten Probleme bereiten. Die letzte Flasche Wein habe ich allerdings schon gestern Abend mit Mark und Saskia geleert; (für die Details Karte bitte anklicken).

 

Montreal - Albany

Montreal – ganz real

Also, der letzte Beitrag zeigt natürlich das touristische Montreal bei wunderschönem Wetter.

Real sieht es in Mont-real im Moment so aus:

 

Es ist feucht, etwas kühl und die Umgebung ist nicht sonderlich einladend. Wir stehen hier auf einem Walmart Parkplatz im Süden der Stadt und sind nur „geduldet“. Aber immerhin, wir hatten hier eine ruhige Nacht.

In der Nachbarschaft: MacDonald’s, Burger King, Tim Horton und all die anderen Errungenschaften der nordamerikanischen Kultur.

Mit Mark und Saskia werde ich später eine Tour durch Montreal machen.