Der erste Schnee

Eigentlich wollten wir ja nur in der warmen Jahreszeit unterwegs sein, aber mit zwei Monaten Verspätung sind wir nun schon mitten im Herbst.

Unterwegs nach Fredericton und dann weiter nach Woodstock in New Brunswick gab es die ersten Schneegestöber und an der letzten Tankstelle habe ich Frostschutzmittel für das Spritzwasser gekauft.

Bin gespannt, ob wir es noch packen, dem richtigen Winter zu entkommen.

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Geheimsvoller Ort

Magic Hill!

Leider nur ein stinknormaler Autobahnhalt mit Tanke, MacDonald’s, etc.. Habe allerdings auch nicht wirklich etwas Anderes erwartet. Aber da es mein erster „Truckstop“ war, hatte ich mir ein bisschen mehr „Roadmovie-Atmosphäre“ erhofft. Einziger Pluspunkt: kostenloses WiFi beim Big MaC. Mach mich gleich wieder auf den Weg Richtung Quebec.

Nächster Zwischenstopp in Fredericton.

Die Landschaft war bis jetzt ein bisschen eintönig, aber die tollen Farben des „Indian Summer“ sind beeindruckend.

Allmählich wird es kälter. Bin froh, dass ich meine Gasheizung für heute Abend habe.

Heute geht es los!

Es regnet zwar, aber ich muss jetzt endlich weg. Bis Quebec ist es ziemlich weit. Ich werde das heute sicher nicht schaffen. Habe mir gestern abend noch für unterwegs einen Truckstop herausgesucht, an dem ich übernachten möchte: Magnetic Hill heißt der. Hier ist der Link, für alle, die diesen „geheimnisvollen“ Ort einmal besuchen wollen.

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Wie soll’s weitergehen?

Von Mark und Saskia habe ich erst am späten Nachmittag gehört. Ihre Probefahrt war erfolgreich. Sie sind dann gleich Richtung Moncton losgefahren, wissen aber nicht, wo sie heute übernachten werden.

Ich bin so mit ihnen verblieben, dass ich heute nach noch in Shubie bleibe und morgen hinter ihnen herfahre. Maximal bis Quebec.

Später habe ich das gegooglet. Das wären etwas über  1000 km. Das schaff ich natürlich nicht an einem Tag und alleine. Die Entfernungen hier sind schon enorm. Also mal sehen, wie weit ich morgen komme. Und wo ich die beiden wieder treffe.

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Erste neue Freunde

Mark und Sakia, die beiden Engländer, die hier gestrandet sind, waren gestern Abend bei mir zu einem Glas Wein. Wir kamen ins Gespräch und ja, wir haben ziemlich ähnliche Pläne und wollen in Kontakt bleiben.

Die beiden sind auf Hochzeitsreise, haben ihren HYMER vor ein paar Monaten gebraucht gekauft und sind dabei offensichtlich reingelegt worden. Obwohl Mark sich mit mechanischen Dingen gut auskennt, wie er sagt, sind einige Dinge erst aufgetreten, nachdem sie ein paar hundert Meilen gefahren waren. Und jetzt stecken sie in Schwierigkeiten.

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In Halifax

Also, man kann sich hier wohlfühlen. Überschaubare Stadt, sehr freundliche Menschen, interkultureller Touch, sehr geschichtsbewusst, vor allem auch im Hinblick auf die Geschichte der Einwanderung, die hier als positiv wahrgenommen wird.

Neben einem sehr sehenswerten „Museum of Immigration“ gibt es auch ein Denkmal zu Ehren der „Emigranten“, also jener Menschen, die „den Mut hatten, ihre Heimat zu verlassen und in der Fremde eine neues Leben anzufangen“ wie es sinngemäß in der Inschrift heißt. Angesichts der Debatte in Deutschland über die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten ein bemerkenswerter Satz.

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