Im Haus von George sind wir Tom begegnet. Tom ist ein sehr guter Pianist und ich ein begeisterter Amateur auf der Geige. Das ERgebnis könnt Ihr hier bewundern:
Das Stück stammt übrigens von Edward Ellgar.
Im Haus von George sind wir Tom begegnet. Tom ist ein sehr guter Pianist und ich ein begeisterter Amateur auf der Geige. Das ERgebnis könnt Ihr hier bewundern:
Das Stück stammt übrigens von Edward Ellgar.
Als wir noch in Atlanta lebten, haben wir es immer vermieden, nach Helen zu fahren. Aber diesmal, mit einem deutschen Auto und deutschem Nummernschild dachten wir, muss man dort einfach vorbeischauen.
Niemand hat unser Auto oder Nummerschild beachtet und wir sind, nach einem kurzen abendlichen Spaziergang und einer Nacht auf einem Parkplatz mitten in dem „oberbayrischen“ Städtchen nach Atlanta weitergefahren.
Hier könnt Ihr sehen, wie man sich in den USA das vorweihnachtliche Deutschland (= Bayern) so vorstellt:
JW
Als wir bei George in Atlanta vorfuhren, war die Überraschung groß: Er erwartete uns einen Tag später, weil ich ihm ein falsches Datum mitgeteilt hatte.
Trotzdem war die Freude riesig und vor lauter Umarmungen habe ich irgendwann vergessen, die Kamera abzustellen.
Die lief dann weiter, folgte uns ins Haus und schließlich in den Bereich, wo Küche, Wohnzimmer und Esszimmer aufeinandertreffen. Ich legte die Kamera, die immer noch lief, auf die Küchenanrichte und filmte, ohne es zu wissen, das folgende Gespräch:
Natürlich habe ich die Dialoge gekürzt, aber es ist schon erstaunlich, wie intensiv und – teilweise – arrangiert das auf den Betrachter wirkt. – Jedenfalls war es wirklich eine „Candid Camera“, von der niemand etwas wusste, nicht einmal der „Kameramann“.
JW
Auf dem Weg von Helen in Georgia nach Atlanta sind wir diesem liebenswerten Paar begegnet. Sie haben sich für unseren Camper interessiert und wir haben sie hereingebeten. Danach stellten sie sich als Country-Sänger vor. Hier ist eine Kostprobe ihrer Kunst:
In den Smokies gibt es nicht nur Bären und Elche, sondern auch eine kleine gespenstische und allmählich verfallende Siedlung im Wald.
Eigentlich sollten die alten Häuser abgerissen werden, nachdem die letzten Pacht-Verträge in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts ausgelaufen waren, aber bis heute ist da nichts geschehen.
Wir fanden unseren einsamen Spaziergang durch die ehemalige Sommerfrische spannend und anregend. Hier ein kurzes Video von unseren Eindrücken:
JW
Also, Helden sind wir nicht, aber ein paar Bären in freier Wildbahn hätten wir schon gerne einmal gesehen.
Die Voraussetzungen sind gut, denn in den Smokies gibt es ca. 1500 amerikanische Schwarzbären. Und in dieser Jahreszeit sind sie ziemlich aktiv, weil sie auf Nahrungssuche sind, um sich für den Winterschlaf vollzufressen.
Hier könnt Ihr sehen, wie es uns auf unserer Wanderung durch die Smokies ergangen ist:
JW
Wir hatten größere Erwartungen an Ashville NC, aber vielleicht lag es auch daran, dass der 17. November ein etwas trüber Tag war:
Unterwegs, auf dem Weg in die Smokies haben wir dieses Museumsdorf besichtigt; es hat uns an ähnliche Dörfer in Oberbayern erinnert:
JW
Ein kleiner, aber sehr schöner State Park am Claytor Lake in North Carolina:
Liebe Freunde,
nach Rückkehr aus einer abgelegenen Region in Virginia, ohne Internet-Zugang, haben wir erst heute von den Anschlägen von Paris erfahren.
Es fällt schwer, angesichts dieser Untaten einfach weiterzumachen wie bisher. Wir sind schockiert und traurig und fühlen uns den Opfern und ihren Angehörigen verbunden.
Clemen und Jürgen
Hier ein kurzes Video zu unserem Besuch im Shenandaoah National Park:
Die Walmart Supermärkte gehörten bisher sicher nicht zu meinen Favoriten unter den amerikanischen Konsumtempeln. Aber inzwischen habe ich die Walmart Supercenter lieben gelernt. Sie sind eine kostenlose und (wie mir scheint) sichere Möglichkeit zu übernachten. Auf den meist riesigen Parkplätzen ist es ganz offiziell gestattet, mit dem Wohnmobil auch über Nacht zu stehen.
Während die Campgrounds kaum unter $ 40 die Nacht zu bekommen sind, geht es hier umsonst, einschließlich kostenlosem WiFi, akzeptabler Toiletten, reichlich Mülleimern und intensiver Videoüberwachung. Hätte nie gedacht, dass ich mich einmal darüber freuen könnte, per Video „überwacht“ zu werden!
JW
Auf dem Weg von New Haven nach New York schickt uns das Navi auf eine Umleitung, um einen Stau zu umfahren.
Kaum sind wir auf dem Hutchinson Parkway, stoppt uns ein Streifenwagen. Unsere erste Begegnung mit der „Staatsgewalt“.
Ein freundlicher junger „State Trooper“ will meine Papiere sehen: die deutsche Zulassung, deutschen und internationalen Führerschein. Nach einer Überprüfung der Papiere in seinem Streifenwagen, erkundigt er sich genau nach unseren Reiseplänen. Und findet die ziemlich „cool“. Ausweis und Versicherung muss ich nicht vorweisen.
Dann erkundigt er sich sehr genau nach dem zugelassenen Gesamtgewicht und den zulässigen Achslasten. Ich muss ihm sogar die entsprechende Plakette an unserem HYMER B 504 zeigen und die metrischen Maße ungefähr in amerikanische, sogenannte „short tons“ umrechnen (rein zufällig hatte ich das ein paar Tage zuvor schon einmal zur eigenen Information gemacht). Er hört aufmerksam zu und nickt anerkennend, als ich ihm erkläre, dass der Wagen zwar kurz und klein sei (vor allem im Vergleich zu amerikanischen Modellen), aber eben doch insgesamt für rund 4 short tons zugelassen sei. Das und die Plakette mit den Daten scheint ihn zu überzeugen.
Dann erklärt er mir, warum er uns eigentlich gestoppt hat:
Sandra und Joe leben in Rocky Hills in Connecticut. Das liegt ganz in der Nähe der Hauptstadt Hartford. Wir haben sie dort besucht und ein paar wunderschöne Tage mit ihnen verbracht.
Sandra und Joe haben wir vor Jahren auf der Insel Margarita kennen- und schätzen gelernt.
Mit Joe habe ich 2009 ein dreiwöchige Fahrt durch Namibia gemacht. Für Joe war das seine erste Begegnung mit Afrika. Er war begeistert.
Für Ihre liebevolle Aufnahme in ihrem wunderschönen Haus in Rocky Hills und ihre Gastfreundschaft danken wir ihnen herzlich.
JW + Clea
Der Aufenthalt in New York war kurz. Der Besuch im September 11 Memorial Museum nachhaltig.
Noch am selben Abend geht es mit dem Zug zurück nach Albany:
Wir kennen die Strecke gut von früheren Besuchen. Mich erstaunt immer wieder, wie relativ unberührt die Natur erscheint, unmittelbar nachdem man New York verlassen hat.
JW