Oh wie schön ist Panama!

Deutsch – EspañolEnglish

Wer nach Panama reist und aus Deutschland kommt, dem fällt sicher Janosch ein und dazu sein wunderbares Kinderbuch: „Oh, wie schön ist Panama“. Die Sehnsucht, die den Bär und seinen Freund, den Tiger, nach Panama treibt, wird sicher auch so manchen deutschen Reisenden angetrieben haben, seinen Fuß in dieses Land zu setzen.

titel_panama

Ob sich das lohnt? Schwer zu sagen: Panama-City ist aus der Entfernung und dort, wo sich das Business niedergelassen hat, sicher eine beeindruckende, moderne Stadt mit einer bemerkenswerten Skyline, selbst bei wolkenverhangenem Himmel.

Aber selbst das Ferienparadies auf Isla Perico und Isla Flamenco, einer Halbinsel gegenüber dem Geschäftsviertel der Stadt, wirkt nicht sonderlich einladend. Neben modernen und sicher teuren Apartmentblocks mit Blick auf Panama City stehen heruntergekommene Schuppen mit Auto- und Bootswracks. Kein besonders schöner Anblick:

 El „Casco Viejo“, also der alte Stadtkern wird gerade renoviert. Offensichtlich mit viel Aufwand und Geschmack. Die alte Pracht dieses Stadtteils wird allmählich wieder sichtbar. Um in den renovierten Teil der Altstadt zu kommen, muss man aber durch die verkommenen Stadtviertel fahren, die rings herum liegen. Wir machen die Fahrt in unserer Esperanza und sind froh, als wir dieses Armutsviertel durchquert und einen Parkplatz im Zentrum des „Casco Viejo“ gefunden haben. Dort lassen wir es uns gemeinsam mit Horst in einem italienischen Lokal gut gehen:

Ähnlich kontrastreich scheint das ganze Land zu sein. Colón, die Hafenstadt am Golf, wo ich mit Horst unsere beiden Wohnmobile für die Reise nach Kolumbien einschiffe, ist nur einfach dreckig, heruntergekommen, verwahrlost und abstoßend. Jedenfalls in den Teilen, die wir durchqueren müssen. Eine deprimierende Erfahrung.

Wenn ihr mehr über die Situation in Colon erfahren möchtet, lest diesen Artikel in der New York Times.

Und noch so ein belastender Kontrast: Im Nordwesten bei Guabito überqueren wir die Grenze. Eine abgelegene Gegend. Nach dem Grenzübertritt eine wunderbare nahezu unberührte Urwaldregion. Stundenlang sind wir auf einer einsamen Straße unterwegs und kommen aus dem Staunen über die üppige Vegetation, die uns umgibt, und die Schönheit der Landschaft kaum heraus:

Im Gegensatz dazu die heruntergekommene Ansiedlung an der Grenze. Schon auf der Brücke über den Sixaola Fluss, der bereits zu Panama gehört, Chaos und Improvisation. Nach Dreivierteln der Überquerung muss ich mit meiner breiten Esperanza die lange, schmale Brücke zurückmanövrieren, weil ein entgegenkommender PKW nicht weichen will (oder kann?). Horst, der hinter mir fährt, muss natürlich auch zurück. Beim zweiten Versuch klappt es dann ohne Hindernisse.

Auf der anderen Seite, nun endgültig in Panama, finden wir uns zwischen barackenähnlichen Behelfsbauten auf einem verdreckten Gelände wieder, um das herum neben jeder Menge armseliger Behelfsläden die Büros von Passkontrolle, Zoll, „fumigación“ (eine Besprühung des Autos mit Gas, die verhindern soll, dass Schädlinge ins Land gebracht werden) und das Büro der Autoversicherung gruppiert sind. Alle ohne Beschriftung, nur erkenntlich an den Wartenden vor den Türen und Fenstern. – Wir fragen uns durch und finden schließlich die jeweiligen Schalter.

Zum ersten Mal in Zentralamerika werden wir eher unfreundlich empfangen und abgefertigt. Weil Samstag ist, ist außerdem das „Büro“ der Autoversicherung, ein Bretterverschlag mit Vorhängeschloss, verriegelt. Am Wochenende gibt es keine Autoversicherung!

Wir werden zu Fuß zurück nach Costa Rica geschickt (ohne Passkontrolle!), um dort die obligatorische Autoversicherung abzuschließen. Die gilt dann angeblich auch für Panama. Ein kleiner Junge, der sich, wie einige andere, ein paar Dollar verdienen will, führt uns zurück nach Costa Rica, an den wachhabenden Militärs vorbei. Niemand will wissen, wer wir sind, wohin wir gehen. Die Versicherung bekommen wir schnell und ohne Probleme. Auf dem Rückweg halten die Soldaten aber unseren kleinen Führer auf und nehmen ihn zur Seite. Wir selbst werden vorbeigewinkt und sind ratlos, wissen nicht, was wir tun sollen. Zum Glück lassen die Soldaten unseren kleinen Helfer nach einer Ermahnung wieder laufen. Er bekommt von uns ein schönes Trinkgeld. Damit ist sein Tag wahrscheinlich gerettet. Da noch andere und jüngere tramidadores – wie diese Helfer hier genannt werden – herumstehen, bekommen sie alle etwas:

Dann fahren wir endlich hinein in das Sehnsuchtsland von Tiger und Bär. Und tatsächlich, die Gegend im Nordwesten, wo wir unterwegs sind, entlockt uns ein „Oh, wie schön ist Panama“. Obwohl wir schon ein paar tausend Kilometer durch Mittelamerika gefahren sind, haben wir zum ersten Mal das Gefühl eine nahezu unberührte Urwaldregion zu durchqueren. Es gibt kaum Verkehr, die Straße windet sich – zunächst noch in Meeresnähe mit wunderschönen Ausblicken auf waldumsäumte Buchten – in die Höhe. Sie durchquert den äußersten Osten des Parque Nacional de la Amistad, der zu Costa Rica und Panama gehört. Nur vereinzelt fahren wir durch kleine Siedlungen. Trotz der erkennbaren Armut, wirken die Behausungen sauber und gepflegt.

Unsere Begeisterung wird jäh unterbrochen, als ich im Rückspiegel bemerke, dass dichter Qualm aus unserem Auspuff quillt. Horst, der hinter uns fährt, gibt Lichtsignale und wir halten sofort. Bestürzt stehen wir neben dem Wagen und beobachten, wie auch nach dem Anhalten weiter Qualm aus dem Auspuff kommt:

Ich wage zunächst nicht, den Motor abzustellen, denke, dann wird der Motor noch heißer und etwas fängt womöglich zu brennen an. Fachleute mögen da lächeln, uns war in diesem Moment eher mulmig zu Mute und auch Horst weiß zunächst keinen Rat. Irgendwie vermuten wir alle, es liegt an zu wenig Öl und Überhitzung des Motors, aber merkwürdigerweise hat der Computer weder einen zu geringen Ölstand, noch einen Anstieg der Temperatur signalisiert.

Nach einigen ratlosen Minuten, entschließen wir uns, den Motor doch abzustellen und den Ölstand zu messen. Horst übernimmt das und zeigt mir kurz darauf, dass wir deutlich unter dem zulässigen Minimum liegen. Auch wenn das vielleicht absurd klingt, wir fühlen uns erleichtert, irgendwie haben wir Schlimmeres erwartet. Zum Glück hat Horst jede Menge passendes Öl dabei. Ohne ihn sähen wir jetzt alt aus, mitten im Urwald von Panama. Nachdem wir etwa 2 ½ Liter Öl nachgefüllt und nachgemessen haben, wagen wir, den Motor wieder zu starten. Und tatsächlich, von Qualm ist nichts mehr zu sehen.

Trotz der Unsicherheit entschließen wir uns weiterzufahren. Es bleibt uns auch gar nichts anderes übrig, denn hier können wir nicht stehen bleiben (die Stelle ist schmal und unübersichtlich) und außerdem wird es allmählich dunkel. Wir müssen unbedingt einen sicheren Stellplatz finden. Auf iOverlander (einer off-line App für Leute, die wie wir in der Welt unterwegs sind (Link einbauen) finden wir nichts, was vor Einbruch der Dunkelheit noch erreichbar wäre. Trotzdem: Clemen strahlt – wie immer – Zuversicht aus und verspricht, dass wir schon etwas finden werden.

Und so ist es dann auch. Nur ein paar Kilometer weiter taucht ein Häuschen am Straßenrand auf, in dem eine Familie mit zwei Töchtern (und einem vertrauensseligen Hundchen, das unsere Esperanza sofort erobert) einen kleinen Laden führt:

Zum Glück gibt es auch einen großen Parkplatz vor dem Lädchen. Clemen spricht mit den Besitzern und die haben natürlich nichts dagegen, dass wir hier über Nacht bleiben. Sie bieten uns sogar eine Toilette mit Dusche und frisches Wasser an. Geld wollen sie dafür nicht. Wir drücken den beiden Mädchen bei passender Gelegenheit trotzdem ein schönes „Trinkgeld“ in die Hand:

Auch am nächsten Tag geht es noch eine Zeitlang durch die Urwaldregion. Dann wird es zunehmend flacher und eintöniger. Wir sind uns einig, dass wir das Land zügig durchqueren sollten, um möglichst bald in Panama City anzukommen. Am 24. Mai sollen unsere beiden Autos die Reise nach Kolumbien antreten und wir müssen spätestens am Freitag, dem 20. Mai, unser Auto in Puerto Manzanillo, dem Hafen von Colón, abliefern. Zuvor müssen wir noch die polizeiliche Genehmigung für die legale Ausfuhr in Panama-City einholen. Das dauert bestimmt auch einen Tag.

Wir einigen uns auf zwei Zwischenstopps bis Panama-City. Außerdem buchen wir für die Stadt ein Hotel, das Country Inn and Suites, das auch auf iOverlander empfohlen wird.

Kurz bevor wir am 17. Mai Panama City erreichen, überqueren wir die Puente de las Americas, die über den Panamakanal führt:

Wir sind (alle drei) glücklich, dass wir das Country Inn vorbestellt haben und – endlich – wieder einmal bei normalen Temperaturen schlafen können.

Mittelamerika war doch ziemlich anstrengend und hier im Hotel leben wir hier fast wie im Urlaub. Wenn nur die Laufereien nicht wären. Ein schöner Pool, das ganze Hotel natürlich voll klimatisiert und ein „Friday’s“ lassen uns die Anstrengungen der letzten Tage und Wochen vergessen. Nun gehört „Friday’s“ zwar nicht unbedingt zu unseren Restaurant-Favoriten, aber ein guter Hamburger hat doch etwas für sich.

Ähnlich muss es Tiger und Bär ergangen sein, als sie endlich wieder zu Hause waren, – auch wenn das bei uns noch ein bisschen dauern wird.

bild-panama

JW/Clea

English

Oh, que lindo es Panamá!

Quien viaja a Panamá viniendo de Alemania el país le sugiere el texto para niños ¨Oh que lindo es Panamá¨. La nostalgia que mueve a el oso y su entrañable amigo el tigre hacia Panamá será seguramente una razón que mueve a alemanes a poner un pie en este país.

titel_panama

Si vale la pena es una pregunta abierta. Panama-Ciudad es desde la distancia una ciudad moderna que impacta donde el negocio se ha asentado. Tiene un Skyline que se ve aún en días nublados.

Inclusive el paraíso vacacional en Isla Perico e Isla Flamenco, una península frente al sector comercial de la ciudad, no es realmente invitador. Al lado de los apartamentos lujosos y ciertamente muy caros con vista a Panama City hay barrios muy pobres con barracas y autos destartalados. No es una vista realmente hermosa .

El ¨Casco Viejo¨, lo están renovando. Al parecer con mucho esmero y gusto. El antiguo esplendor de esta ciudad histórica se puede volver a sentir. Para llegar al Casco viejo se tiene que pasar por barrios muy deteriorados y pobres. Hicimos la pasada con nuestra Esperanza y respiramos cuando pasamos estos barrios y encontramos un estacionamiento seguro en el centro de la ciudad. Ahí disfrutamos en un restaurante italiano muy bueno:

Llenos de contrastes pareciera ser todo el país. Colón, la ciudad en el Puerto en el Golfo donde Horst y yo llevamos nuestras casas rodantes para embarcarlas a Colombia es feo, sucio y deprimente. Al menos en los lugares que nos tocó pasar. Una pena.

Si quieres más información sobre Colon y su situación económica lee este articulo en el New York Times.

Y aquí otro contraste interesante: al noroeste, por Guabito, atravesamos la frontera. Una zona alejada. Luego del pase por la frontera, una zona de selva tropical casi virgen. Horas pasamos en camino asombrados por la vegetación voluptuosa que nos rodea y no salimos del asombro ante tanta belleza

 Al contrario de las instalaciones precarias y feas de la frontera. Ya en el puente sobre el rio Sixaola que pertenece ya a Panamá reina el caos y la improvisación. Atravesando ya una tercera parte del puente tengo que dar marcha atrás porque el auto que viene en sentido contrario no quiere o no puede retroceder. Horst, quien está detrás mío igual lo tiene que hacer. En el segundo intento lo logramos sin problemas.

Por el otro lado … finalmente Panamá nos encontramos con construcciones rudimentarias en un espacio muy sucio y e torno a él cualquier cantidad tienditas, que hacen la función de oficinas de control de pasaporte, aduana, „fumigación¨ que evitará el ingreso de insectos y microbios al país como la aseguradora de autos. Todas estas oficinas sin indicación y reconocibles solamente por la cantidad de personas que esperan delante de puertas y ventanas. Preguntamos aquí y allá para encontrar finalmente las oficinas correspondientes.

Por primera vez en América Central nos reciben a regaña dientes. Como es sábado estaba la ¨oficina¨ de la compañía de seguros – una improvisación de madera con candado cerrada. El fin de semana no hay seguro de autos!

Nos mandaron a pie a Costa Rica (sin control de pasaporte!) para ahí poder asegurar el auto. Al parecer éste es válido también en Panamá. Un muchacho, como algunos por aquí, que quiere ganarse unos dólares nos lleva a Costa Rica pasando por la custodia militar. Nadie quiere saber quiénes somos ni adónde vamos. Rápido obtuvimos nuestro seguro, sin problemas. Al regresar por la frontera nuestro ayudante es requisado. Ahí estábamos sin saber qué hacer. Luego de una advertencia nuestro ayudante es liberado. Le dimos una buena propina. Y con ésta seguramente estaba el día salvado para él. Y como habían otros ¨tramitadores¨ dando vueltas por ahí, se beneficiaron todos con una propina.

Y ahí viajamos finalmente hacia el país de la nostalgia del Tigre y el Oso de Janosch. Y en realidad, la zona noroeste, por donde pasamos nos suelta un ¨Oh, qué hermoso es Panamá!“. A pesar que ya hemos viajado unos cuantos kilómetros por América Central cruzamos una hermosa zona de selva. Casi no hay tráfico. La carretera hace curvas hacia el mar con hermosas vistas con árboles y arbustos. Pronto estamos en el Parque Nacional de la Amistad que pertenece a Costa Rica y Panamá. A pesar de la pobreza existente el verde ayuda a mantener las casas limpias y cuidadas.

Nuestro entusiasmo se trunca cuando vemos por el espejo retrovisor que un humo sale de nuestro escape. Horst, quien va detrás de nosotros nos hace señales de luz y paramos inmediatamente. Asustados vemos cómo luego de parar sigue votando humo del escape.

Primero no me atrevo a apagar el motor, pues el motor aumentaría su temperatura y podría ocasionar un incencio. Los entendidos se reirán probablemente de mi cuento, pero yo estuve muy nervioso y tampoco Horst tenía una solución al problema. Pensamos que era de pronto muy poco aceite y recalentamiento del motor, pero el computador del auto no señalaba poco aceite, tampoco un recalentamiento.

Después de unos minutos sin saber qué hacer decidimos apagar el motor y medir el aceite. Horst hace la medición y nos indica que estamos en el mínimo máximo. Aunque pareciera extraño nos sentimos aliviados. Esperábamos algo peor. Menos mal que Horst tiene suficiente aceite. Sin él estaríamos aún en la selva panameña, envejecidos y sedientos. Luego de echarle 2 1/2 de aceite nos atrevemos a prender el motor nuevamente. No hay más humo.

A pesar de la inseguridad nos decidimos continuar el viaje. No nos queda otra porque igual no nos podemos quedar. La carretera es angosta y empieza a oscurecer. EI iOverlander (una App off-line para gente que anda ro rodando por el mundo) no encontramos ningún lugar donde pernoctar cerca. Sin embargo Clemen brilla – como siempre – y nos promete que encontraremos algo.

Y así sucedió. Luego de unos kilómetros encontramos una casita a orilla de la carretera: una familia con dos niñas, perritos que pronto ocuparon nuestra Esperanza, además de una pequeña tienda.

Para nuestra suerte hay un gran espacio delante de la tienda. Clemen habla con los dueños y por supuesto que no tienen nada en contra que nos quedemos a pasar la noche. Nos ofrecieron baño y ducha sin pedir nada a cambio. A pesar de su insistencia fuimos más tercos y dejamos unas propinas a las niñas.

Al día siguiente continúa la región selvática. Luego el paisaje se pone chato y repetitivo. Nuestros autos deben partir el 24 para Colombia y debemos entregar el auto el 20 demayor en el Puerto de Manzanillo en Colón. Antes debemos conseguir el permiso policial en Panamá para la exportación legal. Eso nos tomará por lo menos un día entero

Nos pusimos de acuerdo hacer dos paradas hasta Panamá – City y reservamos un hotel, el Contry Inn and Suites que está recomendado también en iOverlander.

Antes de llegar a Panamá el 17 de mayo pasamos por el Puente de las America, que lleva al Canal de Panamá.

Los tres estamos felices de haber reservado el Country Inn que nos permite dormir a temperaturas normales..

Fotos vom Country Inn (evtl. aus Internet)

América Central fue muy exigente y aquí en el hotel pareciera vacaciones. Pero están los trámites por hacer. Una buena piscina, todo el hotel climatizado y un ¨Fryday¨nos hace olvidar los últimos días dificilitos. ¨Fridays¨no es de nuestros favoritos, pero una buena hamburguesa tiene algo especial.

Similar les debe haber pasado al Tigre y el Oso, cuando llegaron a casa, aunque en nuestro caso demora aún un poquito.

bild-panama

 JW

English

 Beitragsbild: ???

The trip to Panama

Whoever travels to Panama, is probably reminded of  „The trip to Panama“ by the German children’s book author Janosch. The German title „Oh, how beautiful is Panama“ gives an idea of the longing, which urges the bear and his best friend, the tiger, to travel to Panama.

titel_panama

Is it really worth going there, even if you are not a tiger or a bear? Difficult to say. From a distance and where big business has settled down, Panama City is certainly an impressive and modern city, with a remarkable skyline, even if the sky is clouded.

But even the holiday paradise on Isla Perico and Isla Flameno, which is a peninsula opposite the city center, is not very inviting. Close to modern and probably expensive apartment blocks with a view of Panama City, you will find ramshackle sheds with car and boat-wrecks everywhere. Not a very beautiful view.

The old city center, called „Casco Viejo“, is being renovated. Obviously with much money and very good taste. The old splendor of this quarter is slowly getting visible again. But in order to reach the restored part of the old city, you have to cross some depraved parts of Panama Ciudad, which surround the old part. We do this trip in our Esperanza and we feel relieved after we have crossed these impoverished areas and found a parking place in the middle of the Casco Viejo. There we try to relax and enjoy the evening together with Horst in a very good Italian restaurant.

Similar contrasts can be found everywhere in the country. Colón, the port on the Caribbean side of Panama, from where we have to ship our motorhomes to Colombia, is simply dirty, run-down, shabby and repugnant. So are at least the parts, which we have to cross in order to get to the harbor. It’s a depressing experience.

You want more information about Colon? Read this article about Colón in the New York Times.

Well, there is another depressing contrast. Near Guabito in the extreme north west of Panama we cross the border. It is a remote area. After entering Panama we find ourselves in a beautiful and almost untouched rainforest region. For hours we travel on a lonely road and cannot stop marveling at the lush vegetation, which is surrounding us, and the beauty of the landscape:

In stark contrast the shabby settlement at the border. On the bridge across the Sixaola river, which already belongs to Panama, we immediately meet chaos and improvisation. After we have already completed three quarters of the one lane bridge I have to back up the whole length of the bridge with my wide motorhome, because the driver of a car coming from the other side, is not able to or does not want to back up himself. Horst who is following behind me has also got to drive backwards with his even bigger car. But the second try is successful. We do not meet any obstacles.

On the other side oft he bridge, now in Panama, we find ourselves between a number of shabby wooden shags on a filthy terrain, surrounded by temporary buildings and poor shops, with customs, immigration and fumigación , a place, where cars entering to Panama are sprayed against parasites. Here we also find the car insurance office. The buildings have no signs, but only lines of people in front of some of the small windows or doors. – After asking the waiting people we finally find, what we are looking for.

For the first time in Central America, we are not really welcomed in a friendly way. In addition the car insurance office, which is not more than another shack with a padlock on the door, is closed, because it is Saturday. On weekends you cannot buy insurances.

We are sent back to Costa Rica (this time without any passport control) being advised to buy the car insurance over there. The Costa Rica car insurance is supposed to cover Panama as well. A small boy, who wants to earn a couple of dollars, offers his help and takes us back to Costa Rica, passing by the soldiers on guard. Nobody wants to know, who we are and where we are heading. Back in Costa Rica we get the insurance without any problems. When crossing the border to Panama again, the soldiers do not bother us, but they stop our little helper. We don’t know, what to do. Fortunately the soldiers let the boy go after they have reprimanded him. He gets a nice tip from us. This will probably help him to save the whole day. Since there are even some younger tramitadores around, they all get some money from us.

Finally we drive into the bear’s and the tiger’s country of desire. And yes, the area in the North West, where we are traveling, entices us to say „Oh, how beautiful is Panama.“ Though we have already driven a couple of thousands of miles in Central America, for the first time we have the feeling to be in an almost untouched rain forest. There is hardly any traffic on the road. The road slowly winds up from sea level to the heights of the Parque Nacional de Amistad, which belongs to Costa Rica and Panama. We have wonderful views down to the ocean, with bays surrounded by lush rain forests. From time to time we drive through small villages. Inspite of the poverty, which is visible everywhere, the modest houses seem to be clean and well-maintained.

Our enthusiasm is suddenly interrupted, when I see dense smoke spilling out of our exhaust pipe in the rear mirror. Horst who is driving behind us is also signaling with his beam lights, that something seems to be wrong and we stop immediately. With some concern we all stand around Esperanza and observe how the white smoke is continuing coming out oft he exhaust in spite of stopping the car.

First I don’t dare switching oft he engine, because I am afraid this might further heat up the engine and it might start burning. People who know more about cars than me, might be smiling now, but at that moment we were really scared of doing the wrong thing. We were all thinking that probably it got to do with the oil and a kind of overheating of he engine, but strangely enough the computer had neither shown rising temperatures nor a falling oil pressure.

After a couple of minutes without any clue to what we might do, we finally decide to switch the engine off and measure the oil pressure. Horst does it and after only moments we see that theoil level is considerably under the minimum mark. IT may sound absurd, but we feel relieved, but somehow we had expected something worth. Fortunately Horst has got a lot of oil with him and we fill in about a half gallon. Without Horst we would have been in trouble, because we did not carry any spare oil at that time. Since then we do, of course. And after measuring the oil level again, we finally dare starting the motor again and – yes, it works and there is no more smoke spilling out oft he exhaust pipe.

In spite of the uncertainty we decide to continue our trip. We do not have much of a choice, because we cannot stay here on the road, which is narrow and in a blind bend. In addition it is getting dark. We have to find a safe place to stay overnight soon. On iOverlander (which is an off-line application for people who travel overland like us (Link einbauen) we do not find anything, we could reach before it will get dark. But Clemen – like always – is beaming with trust in our good luck and promises, we will find definitely find something.

And yes, she is right. After a couple of miles a small house appears close to the road. We stop and find a family with two daughters (and a credulous doggy, which immediately enters our Esperanza). They run a small shop there.

And fortunately there is much parking space in front of the shop. Clemen talks to the owners and they have no problem with us, staying overnight in their place. They even offer us their bathrooms with a shower and frsh water. They d not want any money for that. At the right moment, when the parents are not near, we give the two girls a couple of dollars.

Most of the following day we spend driving through rain forests. Then the mountains slowly disappear and the landscape becomes flat and boring. We all agree on crossing the country quickly in order to get to Panama City soon. On 24 May our two cars are supposed to be shipped to Colombia and we have to deliver both cars at the port of Manzanillo not later than 20 May. Before that we still have to get the official permit for shipping our car abroad from the Panama police, which cooperates in this case with Interpol . That will certainly take us another day or so in Panama City.

We agree on two more overnight stops before Panama-City. In addition we make reservations at the Country Inn and Suites in Panama City, which is recommended on iOverlander.

Shortly before we arrive at Panama City on 17 May, we cross the Puente de las Americas, which crosses the Panama Canal.

We are all happy about staying in the Country Inn, where we enjoy sleeping very well at normal night temperatures.

Central America was certainly exhausting, but in the hotel we almost live as if we were on holiday. The only thing, which disturbs, are the official errands we have to make. There is a nice pool, the whole hotel is – of course – air-conditioned and at Friday’s we try to forget the last stressful week. “Friday’s is not really one of our favorite chain-restaurants, but a good hamburger has definitely something to be said for it.

Something like that the bear and the tiger may have felt, when they finally reached home, – even if this will still last quite a while in our case.

bild-panama

JW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements

2 Kommentare zu „Oh wie schön ist Panama!“

  1. Hallo ihr lieben

    Schön immer wieder von euch zu hören

    Alles liebe ❤️ Aus München

    Adventliche Grüße Lotte

    Von meinem iPhone gesendet

    >

  2. Das war jetzt aber wirklich eine aufschlussreiche Reise durch Panama, und dazu noch mit Janosch’s Erlebnissen verknüpft…..herrlich

    Weitere solcher Entdeckungen und Feststellungen wünscht Euch

    Regina

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s