Gewalt und Lebenslust

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Wer an Mexiko denkt, denkt heute unvermeidlich auch an Gewalt. Das Bild, das die internationalen Medien vermitteln, ist erschreckend. Und auch im Lande selbst wird die Presse beherrscht von Berichten über blutige Gewalttaten. Massenmorde, Racheakte, Überfälle und Tötungen aus nichtigem Anlass. Wer „Gewalt in Mexiko“ googelt und auf Bilder oder Videos klickt, wird nicht enttäuscht.

Mina, die Eigentümerin unseres Campgrounds in Teotihuacán erzählt von ihren beiden Söhnen: Einer wurde in Mexiko City umgebracht, weil er sich weigerte, sein Handy herzugeben; der andere wurde vor 5 Jahren im Bundesstaat Tamaulipas entführt und ist seitdem nicht mehr aufgetaucht. Mina ist überzeugt davon, dass er noch lebt.

Vor kurzem sind wir durch Ahualulco de Mercado gefahren, einen beliebigen Ort an der Landstraße Richtung Guadalajara, um ein paar Kilometer weiter ein paar abgelegene Tempelruinen, die sogenannten Quachimontones, zu besichtigen. Noch während wir die beeindruckenden Bauten erkunden, erfahren wir, dass in dem Ort, den wir eben durchquert haben, gerade ein Attentat auf den Bürgermeister verübt wurde:

Kurz bevor wir diese beängstigende Nachricht erhalten, habe ich mir in der friedvollen Umgebung der Quachimontones noch Gedanken zum Thema Gewalt in Mexiko gemacht und das zufällig auch im Video festgehalten:

Ein paar Tage später lesen wir, dass der Bürgermeister zum Glück überlebt hat, weil er in einem gepanzerten Wagen unterwegs war. Es war bereits das zweite Attentat auf den 26 Jahre jungen Bürgermeister.

Drei Polizisten in Tlaquepaque (einem Ortsteil von Guadalajara), wo wir unbedingt die berühmten Mariachikapellen hören wollen, haben dieses Glück nicht. Sie werden in ihrem Streifenwagen kaltblütig erschossen, als Rache für eine Polizeiaktion gegen die Narcos. Von diesem Attentat gibt es sogar ein Video.

Am nächsten Tag sind wir selbst in Tlaquepaque, um die Mariachis zu hören. Der Ort ist friedlich, die Menschen glücklich, wie es scheint und wir genießen die vielen Köstlichkeiten, die an den Straßenständen zum Essen angeboten werden:

Zufällig gibt es auch eine Hochzeit im Ort. Wir schauen zu und Clemen ist von der Ansprache des Geistlichen sehr angetan. Sie meint, die Predigt sei sehr fortschrittlich gewesen und sie hätte so eine Predigt in einem traditionell katholischen Umfeld eigentlich nicht erwartet:

Trotz der entspannten Atmosphäre bin ich verunsichert. Clemencia ist auch besorgt, aber sie geht davon aus, dass es sowohl Gewalt als auch Lebensfreude und Liebe gibt. Es ist eine sehr persönliche Sache, wovon man sich beeinflussen lässt. Sie entscheidet sich für die Lebensfreude und ich versuche mitzuhalten:

Tl

 Abends gehen wir gemeinsam zu den Mariachis:

Liegt es an meiner inneren Anspannung? Jedenfalls gerate ich trotz der Mariachi-Musik in einen heftigen Streit mit Clemen. Es geht mal wieder um die interkulturellen Unterschiede im Verhalten. – Ein unendliches Thema. Für den Ober im „Parian de Tlaquepaque“ ist unser Streit offensichtlich nichts Ungewöhnliches. Er lässt mich, obwohl ich noch nicht bezahlt habe, ohne mit der Wimper zu zucken, hinter meiner Frau herlaufen, die aufgebracht das Lokal verlassen hat.

Trotzdem endet der Abend versöhnlich und wir freuen uns über das schöne „Hotel de media luna“, in dem wir untergebracht sind. Wie wir erfahren, hat ein Freund des Besitzers die eigentlich einfach Herberge mit viel Geschmack zu einem regelrechten „Designerhotel“ gemacht.

Zwar hören wir bis spät in die Nacht den Lärm von der Straße (Eckzimmer am zentralen Platz), aber das ist nichts gegen den eigenen Krach, den wir kurz zuvor hatten.

Wo wir uns auch bewegen, in Mexiko ist die Staatsgewalt präsent. Schwer bewaffnete Beamte aller Polizeigattungen (Policia Federal. Policía Municipal, Policia Auxiliar) und natürlich viel Militär sind überall unterwegs. Wir trauen uns nicht so recht zu fotografieren, aber im Internet gibt es jede Menge Fotos, die die typischen Polizeikonvois dokumentieren.

In Mexiko City stehen zumindest abends nahezu an jeder Straßenecke Polizisten mit schusssicheren Westen und Maschinenpistolen. Hinzu kommt privates Wachpersonal vor allen Ladengeschäften, die auch nur halbwegs so aussehen, als ob in den Kassen etwas Geld klingeln könnte. Viele der Uniformierten sind sehr junge Männer – fast noch Jugendliche – oder manchmal auch Frauen.

Natürlich macht mich das unruhig. Clemen, die solche Bilder eher gewohnt ist, fällt das kaum auf. Einerseits vermittelt die Präsenz der Staatsgewalt ein gewisses Gefühl der Sicherheit, andererseits wissen wir natürlich auch, dass diese Demonstration der Macht ganz konkrete Gründe hat, z.B. die Machtkämpfe der Drogenkartelle. Und die Unsicherheit in einigen Bundesstaaten ist so groß, dass während der Osterwoche in diesem Jahr in Tamaulipas private Autos nur im Konvoi und unter Polizeischutz zwischen den größeren Städten unterwegs sein dürfen.

Was die Sache nicht besser macht: Wir wissen natürlich auch, dass die Polizei hierzulande nicht immer zu „den Guten“ gehört und dass es jede Menge Gewalt, Nötigung und sogar Folter auf Seiten der Staatsgewalt gibt. Entsprechende Videos finden sich im Internet:

Von Teotihucán nach Mexiko-City fahren wir mit dem Bus. Das dauert etwa zwei Stunden. Bevor wir den Bus betreten dürfen, wird unser Gepäck kontrolliert ähnlich wie an Flugplätzen, wenn auch weniger gründlich. Außerdem wird jeder einzelne Passagier fotografiert. Auch wenn mir die Datensammlungswut von Diensten aller Art eher suspekt ist, lasse ich mich inzwischen ohne inneren Widerstand fotografieren, weil ich irgendwie das Gefühl habe, das erhöht meine Sicherheit.

Eine trügerische Sicherheit? Gut möglich, denn trotz des enormen Einsatzes von Sicherheitskräften in Mexiko ist dieses wunderschöne Land nach wie vor ein sehr gefährliches Reiseland. Dass „El Chapo“ gerade eben aus dem Gefängnis geflohen und in Mazatlan vor ein paar Tagen wieder gefangen genommen wurde, ist, passt gut in dieses Bild. Wer die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes oder des US State Departments liest, wird von eigenen Reiseplänen wahrscheinlich eher abgeschreckt, es sei denn, die Reiselust beschränkt sich auf Yucatán und einen Badeurlaub am Strand von Cancún. In dieser Gegend steigen die Besucherzahlen sogar an, während in Acapulco, dem hochgelobten Seebad am Pazifik, ein normales Leben durch die alltägliche Gewalt fast unmöglich geworden ist.

Im Lande und vor allem auf den Überlandstraßen sind nur wenige Touristen unterwegs. Die Campgrounds, auf denen wir oft tagelang stehen, haben erkennbar gute Zeiten erlebt, sind heute aber verwaist und überwiegend in einem vernachlässigten Zustand. Die meiste Zeit waren wir die einzigen Gäste.

Trotzdem: Wir persönlich haben absolut nichts Gefährliches erlebt, fühlten uns nie bedroht, sondern herzlich willkommen und – meistens – auch sehr sicher. Ähnliches berichten andere Overlander. Nur selten hören wir von Überfällen, Autoeinbrüchen o.Ä.

Vor uns liegen noch Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama. Warten wir ab, was dort auf uns zukommt.

JW

Español

Violencia y alegría de vida

Quien piensa en México pensará también irremediablemente en violencia. La imagen, que los medios de comunicación transmiten es atemorizante. Y también dentro del país la prensa está llena de actos de violencia, matanzas, actos de venganza, atracos y matanzas por mínimas razones. Quien entra a google bajo ¨violencia en México¨, y selecciona „imagenes“ o „videos“ no se desilusionará.

Mina, la propietaria del parqueadero en Teotihuacán nos cuenta de sus dos hijos: uno fue muerto en Mexico City, porque se negó a entregar su celular, el otro fue secuestrado en Tamaulipas y desde ahí no aparece más. Mina está convencida que el vive aún.

Hace poco pasamos por Ahualulco de Mercado, un lugar cualquiera en la carretera camino a Guadalajara para apreciar unas ruinas muy enigmáticas y especiales, los Quachimontones en Teuchitlán. Mientras visitábamos el lugar, nos enteramos que en el lugar que acabábamos de pasar había habido un atentado contra el alcalde:

Poco antes de haber recibido este mensaje fuerte, disfrutando del ambiente tan pacífico de estas pyramides, yo había pensado en la violencia en este país e inclusive grabado mis pensamientos en un corto video:

Unos días más tarde leemos que el alcalde sobrevivió por suerte, porque se encontraba en un auto blindado. Era el segundo atentado contra este joven alcalde de 26 años.

Tres policías en Tlaquepaque (un barrio de Guadalajara) donde queríamos ver a los grupos de mariachis no tuvieron la misma suerte. Ellos fueron acribillados en su auto a sangre fría, como venganza de una acción policial contra los narcos. De ese atentado hay inclusive un vídeo.

Al día siguiente estamos en Tlaquepaque para escuchar a los mariachis. El lugar es pacífico, las personas contentas y todos parecen disfrutar los platos esquisitos de los quioscos ambulante.

De casualidad se celebra un matrimonio en el lugar. Miramos y Clemen está impresionada de las palabras del sacerdote. Considera que la prédica es muy avanzada y nunca hubiera esperado en un lugar tan tradicionalmente católico unas palabras de este tipo.

A pesar de la atmósfera relajada estoy inseguro. Clemencia también está preocupada pero ella parte que así como hay violencia hay alegría de vida y amor. Es una cuestión personal de lo que uno se deja influenciar. Ella se decida por la alegría de vida y yo trato de secundarla.

Tl

En la noche vamos donde los mariachis.

Se trata de mi tensión interna? En todo caso me caigo a pesar de la musica mariachi en un pleito inmenso con Clemen. Se trata una vez más de las diferencias interculturales en el comportamiento. Un tema interminable. Para el mesero en Parian de Tlaquepaque es nuestro pleito nada del otro mundo. El me dejó correr, sin temor alguno, detrás de mi mujer, que enojada dejó el local.

A pesar de todo terminó la noche en paz y nos alegramos del simpatico ¨Hotel de media luna¨donde estamos alojados. Nos enteramos que un amigo del dueño del hotel hizo de este espacio un ¨designer hotel¨muy especial.

Escuchamos música y bulla hasta bien entrada la noche en la calle, pero esto es nada comparado con el escándalo que armamos con nuestro pleito.

Donde nos movemos está la violencia del estado presente. Personal fuertemente armado de todos los tipos de policía (Policía Federal, Policía Municipal, Policía Auxiliar) y claro además de los militares están por todos lados. No nos atrevemos a fotografiar, pero en Internet hay suficiente material y fotos, que documentan los convoys de policías.

En Mexico City hay en cada rincón policías con chalecos antibalas y metralletas. Además del personal de vigilancia en las tiendas que parecieran ni siquiera tener algo en sus cajas que sonaran a metal. Muchos de los uniformados son hombres jóvenes – casi adolescentes – algunas también mujeres.

Naturalmente me pone esto intranquilo. Clemen, acostumbrada a estas imágenes, no se da muy por enterada.  Por un lado transmite la presencia de la policías un cierto sentimiento de seguridad, por otro lado sabemos que esta demostración de poder tiene sus razones concretas, por ejemplo las luchas de poder entre los diferentes carteles de la droga en México. Y la inseguridad en algunos estados federados es tan grande que en el tiempo de Semana Santa los autos privados podía circular sólo en convoy y con protección policial.

Lo que no hace la cosa mejor: sabemos también que la policía aquí no siempre pertenece a ¨los buenos¨y que hay una cantidad de violencia, intimidación y tortura de parte de la policía. Videos sobre esto los encuentran también en Internet.

De Teotihuacán hasta Mexico-city vamos en bus. Dura aprox. Dos horas. Antes de subir al bus, nuestro equipaje es controlado como en los aeropuertos, no tan exaustivamente. Además cada pasajero es fotografiado. A pesar que la acumulación de datos de diferentes entidades es para mi algo más bien sospechoso me dejo fotografiar sin resistencia, porque en alguna parte de mi creo que eso eleva mi seguridad.

Una seguridad ficticia? Posible ya que a pesar del enorme esfuerzo de las fuerzas del estado sigue siendo en estos tiempos un país peligroso. El chapo, uno de los enormes capos de los carteles mexicanos había sido capturado en Mazatlán luego de su espectacular escapada de la cárcel.. Quien lee los informes del Auswärtiges Amt o del State Department de los Estados Unidos dejará de hacer planes de viaje y más bien se asustará. A nos er que las ganas de viajar se limiten a Yucatán y una vacación en un balneario en la playa de Cancún. En estos sitios inclusive crece la población de visitantes, mientra en Acapulco, el antiguo y laureado balneario, una vida normal se hace imposible por la violencia cotidiana.

En el país mismo y en las carreteras hay muy pocos turistas. Los lugares para acampar, donde estamos algunos días parecen haber vivido mejores tiempos. Están desolados y en mal estado. En la mayoría de los casos, éramos los únicos huéspedes.

Sin embargo nosotros no hemos vivido nada peligroso, tampoco nos hemos sentido amenazados en algún momento, más bien hemos sido bien recibidos y – en la mayoría de los casos – nos sentimos muy seguros. Algo similar informaron también otros Overlanders.

Delante de nosotros tenemos todavía Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica y Panamá. A ver qué nos espera !

JW

English

About violence and the joy of life

Whoever thinks of Mexico these days, unavoidably thinks of violence, too. The picture of Mexico, which is transmitted by the international mass media, is scaring. And also the national press is dominated by reports about bloody violence, mass murders, brutal acts of revenge, assaults and killings for void reasons. Who googles “violence in Mexico” and clicks on “pictures” or “videos” will not be “disappointed.

Mina, the owner of our campground in Teotihuacán tells us about her two sons: One of them was killed in Mexico City, because he refused to give his cell-phone away, when he was assaulted, the other one was kidnapped in Tamaulipas five years ago and has never been heard of since then. Mina is convinced, that her second son is still alive.

Recently we drove through a small city called Ahualulco de Mercado, somewhere on the road to Guadalajara, in order to get to some temple ruins, which are called Quachimontones and located in a relatively remote area. And while we were visiting the impressive temples, we received the news that the mayor of the small city, which we had just passed through, had been attacked.

Shortly before we received this scary message, I had thought about the phenomenon of excessive violence in Mexico and even recorded my considerations in a short video:

A couple of days later we hear, that the mayor has fortunately survived the attack, because he was travelling in an armored car. It already was the second attack on the 26 year old mayor.

Three policemen in Tlaquepaque (which is a district of Guadalajara), where we wanted to see and listen to the famous mariachis, were not as fortunate as the mayor. They were cold-bloodedly killed in their police car in an act of revenge for a police raid against narcos a couple of days earlier. There is even a video of this brutal attack.

The following day we are in Tlaquepaque in order to listen to the mariachis. The place seems so peaceful, the people are friendly and relaxed and we want to enjoy the many local delicacies, which are offered in the streets.

By chance there is a wedding ceremony. We watch part of it and Clemen is very impressed by the sermon of the priest. She thinks it is a very progressive sermon, which she would not have expected in the traditional catholic surrounding of Mexico.

In spite of the relaxed ambience, I feel somewhat unsettled. Clemencia is concerned too, but she is convinced that both violence and joy are part of life and you have to decide which one to choose. It is a very personal thing, how you respond to the circumstances. She decides to choose joy and I try to follow her:

Tl

In the evening we go out to see the Mariachis and listen to their music:

 Is it due to my inner tension? Whatever, in spite of the sweeping Mariachi-music I get into a fierce argument with Clemen. It is one more time about intercultural differences an my respective behavior. – An endless subject in our relationship. As far as the waiter is concerned, our dispute does not seem to be anything unusual to him and he allows me to run after my wife, who has angrily left the restaurant, even though I have not yet settled the bill.

In spite of all this the evening ends conciliatory and we are happy about our nice “Hotel de media luna”, where we are staying. We are told, that a friend of the owner has turned the simple hostel into a real designer hotel with good taste and an artistic touch.

 Since our room faces the main plaza, we hear the street noise until late at night, but this is nothing compared with the noise of our argument a short while before.

 Wherever we are in Mexico, the state authority is present. Heavily armed policemen of all kinds of police forces (Policia Federal. Policía Municipal, Policia Auxiliar) and a lot of military is continuously patrolling almost everywhere. We do not really dare taking pictures, but there are lots of photos on the internet documenting the typical police convoys, which you meet everywhere:

In Mexico City there are policemen with bulletproof vests and machine pistols at almost every corner, at least at night. In addition there are lots of private security people in front of all shops that look like places, where at least a little money might be ringing in the cash box. Many of the uniformed people are very young men – almost youngsters and – sometimes – women.

Of course, this is disturbing somehow to me. Clemen is more accustomed to such pictures and does not pay much attention to them. On the one hand the presence of the state authority conveys the idea of being protected, on the other hand we very well know, that there is a good reason for deliberately displaying that kind of power, for example the fights between the drug cartels. In some federal states the instability is so strong, that during the Holy Week this year private travellers in Tamaulipas were only allowed to travel by car between the big cities in convoys protected by police.

What makes things even worse, is, that unfortunately the police in Mexico is not always on the good side. There is a lot of violence, coercion an even torture used by the police forces. Corresponding videos can easily be found on the internet.

From Teotihuacán to Mexico-City we travel by bus. The trip lasts about two hours. Before we are allowed to enter the bus, our baggage is checked like on airports, even tough not as thoroughly perhaps. In addition every single passenger is photographed. And as much as I am afraid of the ever increasing eager data collection of all kinds of secret services, – I have to admit, I have no problem any more with being photographed in such situations, because I think it increases my personal safety.

Is it not a treacherous security only? Does the example of Mexico not show, that excessive violence of unscrupulous criminals cannot really be prevented? That “El Capo” was just able to break out of his high security prison (and arrested a couple of days later in Mazatlan) fits very well into this ambiguous picture of a beautiful country, infested with violence.

Those who read the travel and security warnings of the Außwärtiges Amt or the US State Department , will probably be deterred from any travel plans to Mexico, unless the destination is the Yucatan peninsula and the beaches of Cancun. There the number of travellers is even rising, while a normal life in the once famous spa of Acapulco has become almost impossible, because of the daily violence.

In the countryside and mainly on the roads there are only a few tourists travelling. The campgrounds, which have obviously had their good times, are deserted and neglected. Most of the times, we were the only guests.

In spite of all this: We never experienced anything dangerous in Mexico, we never felt threatened, but always heartily welcome and – most of the times – very safe, too. Other travellers have told us the same.

Let’s see and wait, what will come next: We will soon be in Guatemala, Honduras, Costa Rica and Panama.

JW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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