Wale in Niederkalifornien

Grauwale lieben „die Baha“. Sie kommen jedes Jahr aus Alaska, bringen ihre Jungen in den warmen Gewässern um die Halbinsel zur Welt und paaren sich.

Sie sind an Menschen gewöhnt und viele von ihnen kommen dicht an die Boote der Touristen heran und lassen sich sogar streicheln. Vor allem Mutterwale mit ihren Jungen scheinen sehr zutraulich zu sein.

Es gibt mehrere Buchten, in denen sich die Wale tummeln. In der „Bahia de Ojo de Liebre“ (zu deutsch: „Bucht des Hasenauges“) sind es oft mehrere hundert.

Unsere Fahrt zu den Walen war eines der stärksten Naturerlebnisse, die wir auf dieser Reise bisher hatten. Aber seht selbst, was da passiert:

 

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Durch den Norden von Baja California

Deutsch – EspañolEnglish

Das erste Ziel nach Ensenada und der Bufadora ist der kleine Ort Santo Tomás. Am Anfang gibt es noch viel Ortsdurchfahrten, dann wird es immer einsamer auf der Landstraße:

In Santo Tomás bleiben wir nur eine Nacht. Außer uns gibt es niemandem auf dem Campingplatz. Im benachbarten Restaurant gibt es eine gute Margarita, die erste in Mexico und die ist groß wie eine Badewanne und super! Auf dem einsamen Campingplatz leisten uns nur ein paar Hunde und ein Pferd Gesellschaft.

Nach einer ruhigen Nach in einer sehr ländlichen Umgebung geht es weiter nach Cataviña. Wir fahren durch eine großartige Berglandschaft mit unendlich vielen Kakteen aller Art und beeindruckenden Felsformationen. Die Landschaft gehört zu einem der großen Naturschutzgebiete in Mexiko., dem Valle de Cirios:

 Cataviña ist eigentlich nur ein Ortsname. Dahinter verbirgt sich ein sehr gutes Hotel, umgeben von ein paar Hütten und einer provisorischen Tankstelle:

Hinter dem Hotel können wir übernachten. Neben uns steht ein Amerikaner auf dem Weg nach Süden. Alles ist hier offen, weder Zaun noch Aufpasser … Den Abend nach anstrengender Fahrt verbringen wir in der Hotelbar. Dort serviert man uns die beste Margarita, die wir bisher bekommen haben, – finde ich. Für Clemen gab es die beste in Santo Tomas. Clemen ist der Drink zu stark, denn er ist nach originalem Rezept gemacht und enthält neben Tequila auch noch einen Schuss Cointreau. Meistens wird hier nur Agavensirup zum Süßen verwendet.

Bevor wir müde ins Bett gehen, gibt es noch einen besonders schönen Sonnenuntergang zu bewundern; einer von der Art, die der kleine Prinz von Saint Exupéry zu sehen bekommt.

Am nächsten Morgen wollen wir weiter nach Guerrero Negro, um dort die Grauwale vor den Küsten von Niederkalifornien zu beobachten. Zuvor fahren wir aber ein Stück in die Felslandschaft um Cataviña, um Felsmalereien anzuschauen, von denen niemand ganz genau sagen kann, wann sie entstanden sind und wer sie geschaffen hat. Der Weg ist gut markiert und wir finden die Höhle auf Anhieb. Das zeigt uns auch das Bewusstsein der Mexikaner für ihre anthropologischen Wurzeln und ihr Bemühen, die Natur zu bewahren.

Wir sind völlig alleine und Clemen fühlt sich an ihre Kindheit in der Wüste von Peru erinnert.

Es war kein Problem, von der Landstraße auf den Parkplatz zu fahren, zurück ist es schwieriger, weil die Böschung sehr steil ist und unsere Vorderräder durchdrehen. Aber irgendwie schaffen wir es und dann geht es weiter nach Guerrero Negro. Esperanza ist eine kleine Künstlerin.

JW/Clea

Español

La primera meta después de La Bufadora es el pequeño pueblo Santo Tomás. Después de haber pasado por unas zonas bastante pobladas el tráfico en la carretera disminuye.

En Santo Tomás nos quedamos una noche solamente. Nadie nos acompaña en el camping. Somos los únicos con la compañía fiel de unos perros y un caballo. En un restaurante cercano tenemos la primera margarita en Mexico, que fue inmensa como una tina y deliciosa!

Después de una noche tranquila seguimos para Cataviña. El paisaje es muy especial lleno de cactus e impresionantes formaciones rocosas. Este paisaje es parte de una grande área natural protetegida: El Valle de Cirios:

Cataviña es en realidad el nombre de un pequeño lugar solamente. Detrás de el hay de pronto en medio desierto un hotel estupendo, rodeado de viviendas pobres y una estación de gasolina muy improvisada:

Detrás del hotel podemos pernoctar. A nuestro lado una pareja americana en dirección al Sur. Aquí está todo abierto sin vigilantes ni cercos. … En la noche luego de un viaje largo y cansados me tomo yo JW la mejor Margarita para mi gusto. Para Clemen fue la mejor en Santo Tomas. Para ella estuvo mi preferida muy fuerte. En efecto la hicieron según la receta original que lleva aparte de tequila un poco de Cointreau. Normalmente se endulza por acá con agave.

Antes de irnos a la cama, la vida nos regala un hermoso atardecer. Seguramente son los que vio el Principito de Saint Exupéry.

A la mañana siguiente emprendemos la marcha con destino a Guerrero Nuevo, un lugar donde podremos ver a las ballenas grises de Baja California en el espacio natural más grande de Mexico. Antes paramos en unos artes rupestres, que hasta el día de hoy resultan un enigma. El camino está estupendamente bien marcado que nos demuestra la conciencia mexicana por sus raíces antropológicas como por la naturaleza. Estamos totalmente solos y este paraje le recuerda a Clemen el desierto en Perú y capítulos de su infancia.

De las cuevas a la carretera fue un poco más difícil que al revés porque hubo una gran empinada que hizo rodar las llantas delanteras. Pero finalmente lo logramos y continuamos hasta Guerrero Negro. Esperanza es una artista!

JW/Clea

English

The first destination after “The Blowhole” is a small village named Santo Tomás. First we pass through some busy areas, but then the traffic on the road gets less and less.

We only spend one night in In Santo Tomás. We are the only guests on the campground. Only a couple of dogs and a horse share the lonely place with us. In a restaurant nearby we have our first „Margarita“ in Mexico. It is big like a tub and really good.

After a quiet night in this very rural area, we continue our trip to the south. On the way to Cataviña we drive through a very special landscape with impressive rock formations and an endless number of different kinds of cactus. This area is part of one of Mexico´s great nature reserves: The Valle de Cirios .

Cataviña is not more than a lonely place in the desert with a very good hotel, a couple of ramshackle huts and an improvised „gas-station“.

Behind the hotel we can stay overnight in our RV. Next to us there is an RV from the US with a couple on their way to the south of Baha. The area is not fenced, no security, no guards, just nothing. … We spend the evening after a long and tiring trip in the hotel bar. There we get the best Margarita we have had so far in Mexico, – in my  opinion. For Clemen the one we had in Santo Tomas was better. It was not as strong as this one in Cataviña. Here they make it the authentic way by adding a shot of Cointreaux to the Tequila. Usually only Agave syrup is used for sweetening the drink.

Before we go to bed, we can watch a beautiful sunset; one of the kind, which the little prince of Saint Exupéry can watch on his planet.

The next morning we want to go to Guerrero Negro, where we want to see the gray whales. But before we start going south we first take a short trip into the desert, where there are some famous rock paintings. In fact nobody knows exactly, when they where made and who made them. The way to the paintings is very well indicated and has lots of well-designed information boards about the origin of the paintings and the special features of the surrounding nature. It shows us that the Mexican government is really doing something about education and increasing historic conscientiousness of their people. Again we are totally alone in this area and Clemen feels reminded of her youth, when she lived in the desert of Peru.

 It was not a problem to get down from the road to the parking lot, but the way back is more difficult, because it is very steep and the front wheels spin on the loose ground. But somehow Esperanza makes it and gets back to the road to Guerrero Negro. She is really a little artist.

JW/Clea

La Bufadora

Hier ein paar Aufnahmen von „La Bufadora“ oder „The Blowhole“ wie diese Sehenswürdigkeit unter Touristen genannt wird.

Auf deutsch klingt die Übersetzung etwas merkwürdig. Gemeint ist eine Höhle, die zur Hälfte unter dem Meerespiegel liegt und das eindringende Wasser – je nach Wellengang – mit Macht und viel Getöse wie ein Geysir in die Höhe drückt:

Ein durchaus beeindruckendes Naturspektakel auf dem Weg in Richtung Süden.

JW

Angekommen

Der Grenzübertritt nach Mexiko war kein Problem. Sehr freundliche Beamte/Beamtinnen und ein relativ rascher Ablauf der ganzen Prozedur. Hat nicht mehr als eine Stunde gedauert. Weil „das System“ nicht funktionierte, mussten wir außerdem keine Gebühren für die Genehmigung für das Auto bezahlen. Na ja, das war ein Wort.

In Tecate haben wir dann noch Geld abgehoben, Lebensmittel eingekauft und getankt. Ich habe auch noch ein paar Aufnahmen vom Ortskern gemacht. Der Wechsel im Straßenbild von USA nach Mexiko ist schon atemberaubend:

Dann ging es los Richtung Ensenada. Es war eine schöne Fahrt durch das „Valle del Vino“. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Palmen und Weinstöcke nebeneinander gesehen (aber leider vergessen ein Foto zu machen). Unterwegs haben wir dann noch Rast in einem sehr einfachen Ort gemacht:

In Ensenada sind wir seit etwa einer Stunde. Wir stehen zwar direkt am Meer, aber hinter uns ist die stark befahrene Küstenstraße. Kein besonders einladender Fleck auf der Landkarte, – Meer hin oder her. Es gibt aber eine gute Internet-Verbindung, und die nutze ich gerade.

Außerdem ist da Canelo, ein deutscher Schäferhund, der für die Sicherheit sorgt. Mit ihm haben wir uns schon angefreundet.

Morgen geht es weiter Richtung Süden.

JW

Es geht weiter – demnächst

Seit ein paar Tagen ist Clemen wieder in LA. Wir sind dabei die letzten Vorbereitungen für Mexiko und Mittelamerika zu treffen. Aber irgendwie gibt es immer noch etwas zu erledigen, immer noch ein kleines Problem, immer noch eine Schwierigkeit, die erst behoben werden muss.

Unter anderem habe ich jetzt das vierte (!!!) neue Handy. Jedes Mal gab es ein anderes technisches Problem und auch die Fachleute hier waren irgendwie ratlos. Jetzt scheint aber endlich alles zu funktionieren und wir haben wieder beide ein funktionierendes Telefon.

Clea: 00 1 747 250 3399

JW: 00 1 646 683 8679

Diese beiden Nummern werden wir auch in Mexiko beibehalten. Wir sind also auch dort – wenn nötig – zu erreichen.

Mit WhatsApp hat sich bei Clemen nichts geändert. Sie ist nach wie vor wie bisher zu erreichen.

Ich selbst musste bei WhatsApp mühsam alle Kontakte wieder herstellen. Bei den vielen Telefonwechseln waren sie irgendwo im virtuellen Nirvana verschwunden. Jetzt sollte es aber wieder funktionieren, jedenfalls von meiner Seite. Ich werde deswegen allen meinen WhatsApp-Partner in diesen Tagen eine kurze Nachricht schicken. Dann ist die Verbindung mit Sicherheit wieder hergestellt.

JW